Stiftung Corona Ausschuss, 74. Sitzung am 15. Oktober 2021

Jakob Tscharntke (Pastor der evangelischen Freikirche Riedlingen, Baden-Württemberg, Deutschland)

Jakob Tscharntke beschreibt die Situation der Gesellschaft aus der Sicht der bibeltreuen Christen. Dass aktuell die Regierungen den ihnen anvertrauten Völkern unmittelbar Schaden zufügen wollen, ist für ihn der Ausdruck des Satanischen, des unvorstellbar Bösen. Der Papst hat ein stark antichristliches Profil, auch wenn er womöglich noch nicht der Antichrist im biblischen Sinne ist.

im Gespräch mit Viviane Fischer, Reiner Fuellmich und Dr. Wolfgang Wodarg

(Originalsprache: Deutsch)

[Transkript von Team corona-ausschuss-info.com fab +]


Reiner Fuellmich [00:18:37]Jakob-Tscharntke-74
Jakob Tscharntke ist Pastor der evangelischen Freikirche in Riedlingen. Er hat sich mit dem Thema ´Corona aus Sicht bibeltreuer Christen´ befasst und mit dem Thema´die Corona-Krise als dringlicher Ruf Gottes zur Umkehr´. Herr Tscharntke, guten Morgen! Ich habe schon einige von Ihren Predigten gehört, die Videoclips gesehen, und ich bin überrascht gewesen, dass Sie relativ frühzeitig sehr klar Position bezogen haben. Woher kommt das?

Jakob Tscharntke [00:19:19]
Mir war die Sache von Anfang an eigentlich suspekt. Als die ersten Nachrichten aus China kamen, war es ja sehr überraschend, dass man einen großen Unterschied festgestellt hat zwischen den extremen Maßnahmen, die China getroffen hat einerseits, und den geringen Zahlen, die offiziell von China kamen. Das hat in der alternativen Medienlandschaft dazu geführt, dass man im Gegensatz zu der offiziellen politischen Meinung damals gesagt hat: “Corona ist nur ein laues Lüftchen, harmloser als eine Grippe, die meisten spüren nichts davon.” Der Herr Drosten und so weiter, die haben es ja alle von sich gegeben. War in der alternativen Presse ja eher die Meinung. Und gleichzeitig die Panik, da wäre ein absolutes Killervirus, die Leute würden in China tausend- und millionenfach quasi tot auf der Straße umfallen. Die Spannung bestand tatsächlich von Anfang an darin, dass die Maßnahmen der chinesischen Regierung da irgendwo gar nicht richtig gepasst haben. Da habe ich schon gedacht, irgendwas ist da oberfaul. Und ja, dann habe ich das ganze ein bisschen beobachtet, aber es war eigentlich auch relativ schnell klar, als dann über Nacht der offizielle Narrativ geändert wurde und Corona auf einmal doch das Killervirus war, quasi so Mitte März 2020, dass es auf [… unverständlich] hinausläuft.

Und ja, als Vorspann vielleicht , ich habe ab 2015 mit der Zuwanderung angefangen, ganz kritisch mitzudenken und bin ja damals auch schon mit einigen Predigten entsprechend bekannt geworden.

Reiner Fuellmich [00:21:03]
Also Sie haben auch schon vor Corona einiges mit Misstrauen betrachtet und die offiziellen Erzählungen nicht mehr so einfach hingenommen, wenn ich das richtig verstehe.

Jakob Tscharntke [00:21:15]
Richtig. Angefangen schon im medizinischen Bereich. [Reiner Fuellmich: Klärung von organisatorischen Details der Sendung] Als Pfarrer kommt man ja mit vielen älteren Menschen in Kontakt. Und da fiel mir auch im Gesundheitssystem schon seit vielen Jahren auf, dass da viele Dinge nicht mehr stimmen, dass man in wesentlichen Teilen sein eigener Arzt sein muss, dass man sich selber alternativ zur medizinischen Beratung kundig machen muss. Und damals auch mit der Schweinegrippe… Ich war bis zur Schweinegrippe eigentlich ganz unbedarft. Wir haben unsere Kinder ganz brav impfen lassen, in der festen Überzeugung, das bestmögliche für sie zu tun. Und mit der Schweinegrippe fing damals für mich eigentlich auch eine grundsätzliche Skepsis gegenüber Impfungen an, denn das hat damals schon zum Himmel gestunken.

Reiner Fuellmich [00:23:00]
Das hatten sie noch im Kopf? Ich hatte das vollständig vergessen und erst als Wolfgang Wodarg mich daran erinnert hat, dachte ich: “Ja, da war doch was.” Aber ich selber hatte die Schweinegrippe nicht mehr auf dem Schirm, muss ich sagen.

Jakob Tscharntke [00:23:14]
Das war übrigens im Blick auf Einstellung zum Impfen ein Schlüsselerlebnis, die Schweinegrippe damals.

Reiner Fuellmich [00:23:22]
Ab wann haben Sie angefangen, sich dazu auch öffentlich bzw. zumindest innerhalb Ihrer Gemeinde öffentlich zu äußern?

Jakob Tscharntke [00:23:32]
Ab Sommer 2015 eigentlich mehr, also weniger zunächst mal in der Gemeinde direkt, sondern mehr auf der Plattform. Wir haben, glaube ich, auf unserer Internetseite, 2013 könnte das gewesen sein, eine Rubrik begonnen, so einen kleinen Blog, “Kurz bemerkt” (https://nbc-jakob-tscharntke.de/Kurz-bemerkt). Da habe ich zunächst einmal Beiträge geschrieben über Kirche und Gemeindewesen, dann aber zunehmend ab 2014 auch über die Gefahren der Islamisierung. Die Zuwanderung als solche habe ich damals noch gar nicht so dramatisch wahrgenommen, sondern einfach den zunehmenden Einfluss des Islam im christlichen Abendland. Und das hat sich dann zugespitzt ab Sommer 2015. Als ich dann auch gemerkt habe, wie selbst vorsichtige Kritiker der Zuwanderung in den Medien, auch hier im lokalen Wochenblatt, regelrecht so nach Gestapo-Manier fertig gemacht wurden. Das hat dann auch zu einem Interview geführt, im – so glaube ich – September 2015, das da im Wochenblatt kam. Und da schlugen damals die Wellen schon recht hoch. Die haben danach nach dem Staatsanwalt gerufen, die Gemeinde müsste geschlossen werden und ich müsste entlassen werden. Es kam auch zu einem Ermittlungsverfahren wegen angeblicher Volksverhetzung, das aber natürlich sang- und klanglos wieder eingestellt wurde.

Reiner Fuellmich [00:24:49]
Damals kann man sagen ´natürlich´, so wie Sie es gerade angemerkt haben. Heute wäre das glaube ich nicht mehr so natürlich. Wenn Sie jetzt öffentliche Kritik an den Corona-Maßnahmen anbringen, dann ist das Ganze nicht mehr ganz so ungefährlich. Aber da wir ja inzwischen doch eine ganze Reihe von Menschen sind, die zum großen Teil mit erstaunlicher Sach- und Fachkunde aus dem Medizin und aus dem Wissenschaftsbereich Kritik äußern, kann man auch das jetzt nicht mehr so einfach hinkriegen. Aber wenn wir bedenken, was mit den beiden Richtern in Weimar angestellt wurde, dann muss man schon sagen, natürlich ist hier eigentlich nichts mehr, wenn wir auf das Rechtssystem, auf das brüchige, aber immerhin noch vorhandene Rechtssystem glauben vertrauen zu können.

Jakob Tscharntke [00:25:39]
Das ist richtig. Ich bin deshalb dankbar, dass Gott bisher bewahrend seine Hände um uns gehalten hat. Und ich bin in der Zuversicht, dass es auch so bleiben wird. Auch wenn Angriffe verstärkt kommen können.

Reiner Fuellmich [00:25:51]
Wie ist das denn in Ihrer Gemeinde, Herr Tscharntke? Ist das so, dass die Mitglieder in der Gemeinde überwiegend kritisch sind? Oder gibt es da eine gespaltene Gemeinde?

Jakob Tscharntke [00:26:06]
Erfreulicherweise – geschichtlich bedingt – ist die Gemeinde in dieser Frage recht homogen. Das hat sicher auch damit zu tun, dass die Gemeinde, so wie sie heute besteht, im Wesentlichen in den letzten Jahren in meiner Amtszeit als Pastor dieser Gemeinde gewachsen und entstanden ist. Wir haben jetzt einen enormen Zuwachs, auch ganz speziell durch Corona. Das hat schon angefangen in 2015 mit der Zuwanderungsproblematik und sich eben verstärkt auch Menschen unserer Gemeinde angeschlossen haben, die da auch Probleme sehen. Wobei immer das Zentrale die Bibeltreue ist, die für uns alle erst mal die wichtigste Grundlage ist. Aber dann eben auch darüber hinaus eine klare Perspektive, eine klare Erkenntnis dessen, was da sonst läuft. Und zu Corona. Seit dem 10. Mai 2020 waren ja auch in Württemberg wieder Gottesdienste erlaubt. Seither wächst die Gemeinde kontinuierlich. Da sammeln sich dann natürlich schwerpunktmäßig diejenigen, die das auch so sehen. Von daher haben wir eine sehr große Homogenität. Ich glaube, die Ausnahmen dürften kaum eine Handvoll sein.

Reiner Fuellmich [00:27:11]
Es ist deshalb erstaunlich, weil wir ansonsten von der Kirche praktisch gar keine Lebenszeichen mehr hören. Egal, welche Kirche man anspricht. Es gibt wenige Ausnahmen. Es gibt noch einen Kollegen von Ihnen, der glaube ich, in Österreich ist. […] Der hat sich ähnlich deutlich geäußert wie Sie. Da müssen wir noch mal gucken, dass wir vielleicht mit dem Mann ins Gespräch kommen. Ansonsten findet man nur vereinzelt im Netz auch englische und anderssprachige Äußerungen von Mitgliedern einer Kirche.

Ich habe gerade heute Morgen eine Nonne gehört. Das muss eine Amerikanerin sein. [Hinweis an Regie: Vielleicht können wir die am Ende auch noch als drittes Video mit einbringen.] Die hat sich sehr dezidiert geäußert und hat auch gesagt: “Was ich Ihnen jetzt sage, ist nicht nur meine persönliche Überzeugung, sondern es ist das, was man in den Nachrichten sehen kann.” Damit meint sie aber nicht ´in den Nachrichten, in den Mainstream-Medien´, sondern in den alternativen Medien, die wiederum aber das abbilden, was unter dem Great Reset Siegel alles veröffentlicht wurde, zum Beispiel Bevölkerungsreduktion. Das spricht sie im Video ganz offen an. Aber das sind die Ausnahmen. Sie spricht im Übrigen ganz offen an, dass auch an der Spitze der anderen Seite der, so sagt sie es, “bösen Mächte”, der Papst steht. Das sind Dinge, die man im Mainstream natürlich gar nicht sieht und gar nicht hört. Das sind aber die Dinge, auf die es am Ende möglicherweise ankommen wird. Denn wenn wir jetzt schon die Gelegenheit haben, so würde ich das formulieren, den Dingen auf den Grund zu gehen, dann wird es auch darauf ankommen, solche Dinge nachvollziehen zu können. Wie gehen Sie da vor? Welche der Fakten beleuchten Sie? Ich meine mich zu entsinnen, Sie beleuchten auch nicht nur die medizinischen Fakten, wie die Tatsache, dass der PCR-Test keine Infektion nachweisen kann. Das haben Sie auch schon mal in einer Predigt gesagt. Sondern Sie beleuchten auch die Hintergründe. Denn eigentlich muss man sich auch die Frage stellen: wenn sie nicht um Gesundheit geht, worum geht es denn dann?

Jakob Tscharntke [00:29:19]
Ja, klar versuche ich, soweit es auch für die Gottesdienst-Hörer wichtig ist, auf die realen äußeren Dinge einzugehen, auf die unmittelbaren Dinge, auf Test, Maske, Spritze und so weiter. Und dann müssen wir natürlich sehen – Sie haben es vorhin in der Einleitung schon angesprochen – diejenigen, die vordergründig wirken, Merkel, Spahn, Drosten etc. & Co, das sind ja letzlich nur noch Polit-Hampelmänner und Ähnliches, an deren Strippen irgendwelche ganz anderen Mächte ziehen. Und darauf folgen, weil sie ja immer hinter diesen Leuten stehen, natürlich mindestens noch zwei, drei, vier weitere Hierarchieebenen. Und meine geistlich-theologische Überzeugung natürlich als Christ ist die, dass diejenigen, die ganz oben an der Spitze stehen, eben nicht weltliche, sondern überweltliche, überirdische Mächte sind, nämlich Satan mit seinem Personal gewissermaßen, der letztlich die Strippen dieser ganzen Leute zieht. Deshalb spreche ich auch von satanischen gesteuerten Leuten. Wie weit sie es selber wissen, dass sie sich ganz bewusst in diese Steuerungsebene begeben haben oder ob sie das gar nicht realisieren, ist noch mal eine andere Frage, aber so böse, so menschenverachtend kann es nur sein, wenn es vom Satan kommt.

Viviane Fischer [00:30:43]

[Hinweis auf Pastor Stockmann sowie einen russisch Orthodoxen und einen griechisch Orthodoxen, die im Corona-Ausschuss gesprochen haben, außerdem ein Hinweis auf einen Katholiken namens Athanasius Schneider, der noch nicht im Corona-Ausschuss gesprochen hat. Hinweis darauf, dass die Kirche sich eigentlich auf die Fahnen geschrieben hat, für die Schwachen und Bedrängten da zu sein und jetzt trotz der schlimmen Folgen der Corona-Maßnahmen für die Menschen wie Depressionen und anderem nicht reagiert]

Reiner Fuellmich [00:32:34]
Das müssen dann Menschen wie Sie übernehmen, Herr Tscharntke, Menschen wie Herr Stockmann und wie die Nonne, die wir nachher am Ende unserer Sitzung hören werden. Ist es so, dass Ihre Gemeinde sich auch aus anderen Quellen Informationen beschafft?

Jakob Tscharntke [00:32:53]
Sie meinen außer Fernsehen und Zeitungen?

Reiner Fuellmich [00:32:57]
Und neben dem, was Sie der Gemeinde erzählen. So wie ich Sie einschätze, so wie ich Sie in ihren Predigten erlebt habe, gehe ich davon aus, dass Sie durchaus dazu auffordern: “Informiert euch. Guckt euch das an, was es da draußen gibt und macht euch eine eigene Meinung.”

Jakob Tscharntke [00:33:12]
Genau. Es wird manchmal in kritischen Beiträgen zu meiner Person und meiner Arbeit der Eindruck erweckt, als wäre ich derjenige, der den Menschen überhaupt erst zeigt, wie die Dinge laufen und die Leute quasi durch mich erst zur Erkenntnis kamen. Das ist komplett falsch. Soweit ich Rückmeldungen habe, sind es Leute, die diese Erkenntnisse längst vorher hatten, die aber einfach deshalb dankbar sind, dass sie jemanden haben, der es bestätigt und eben auch von christlicher Seite.

Denn das ist in der Tat, wie schon angesprochen, das große Drama dieser Zeit. Ich sage es schon seit sechs Jahren so. Dass es eigentlich merkwürdigerweise keine andere Gruppe unsere Gesellschaft gibt, die so total verblendet und verdummt ist und im Denken gleichgeschaltet ist, wie die sogenannte Christenheit. Das ist auch für mich als Pfarrer und als Christ das große Phänomen dieser Tage.

Reiner Fuellmich [00:34:05]
Wie kommt das? Liegt das daran, dass es sich um eine Organisationsstruktur handelt, die auf Macht ausgerichtet ist, die also dementsprechend dann auch eine gewisse Gefolgschaft in der Meinung fordert?

Jakob Tscharntke [00:34:19]
Kann es eigentlich deshalb nicht sein. Wenn es sich nur auf die Landeskirchen begrenzen würde, dann wäre das eine mögliche Erklärung. Da ist das sicher so. Ich war ja früher auch landeskirchlicher Pfarrer, ich war von 1985 bis 1996 Pfarrer der württembergischen Landeskirche. Wenn ich noch in dieser Institution tätig wäre, dann wäre ich sicherlich längst von meinem Amt eliminiert. Da spielen diese hierarchischen Macht-Strukturen sicher eine Rolle. Aber das merkwürdige Phänomen ist, dass auch die ganze Masse der freien Gemeinden, auch völlig eigenständige kleinere Gemeinden, die gar keinen Verbänden angehören, wo diese überörtlichen Machtstrukturen vollkommen fehlen, trotzdem auch genau den gleichen Weg gehen. Also ist es eine ganz allgemeine Geschichte, soweit ich es als Feedback aus ganz Deutschland und darüber hinaus bekomme. Aber in Deutschland ist es wahrscheinlich mit am ausgeprägtesten. Eigentlich betrifft es wirklich die ganze Masse der Gemeinden bis auf ganz, ganz, ganz wenige Ausnahmen.

Viviane Fischer [00:35:19]
[Anmerkung dazu, dass während der Corona-Krise viele Begriffe umdefiniert wurden, darunter auch der Begriff der “Solidarität”. Das könnte dazu geführt haben, dass christliche Leute sich solidarisch fühlen mit der Oma, aber gleichzeitig die leidenden Kinder einfach ausblenden.]

Jakob Tscharntke [00:36:25]
Ja. Nach meiner Wahrnehmung ist es auch so, dass die christlichen Kreise sich in den letzten Jahrzehnten versucht haben, mit der Welt anzubiedern. Darin sehe ich eine ganz entscheidende Problematik. Das heißt, die Gottesfurcht spielt nicht mehr die entscheidende Rolle. Und ich zitiere da immer wieder Bismarck, der gesagt hat: “Wir Deutschen fürchten Gott und sonst nichts auf dieser Welt.” Eine wahre Gottesfurcht gibt einen gewissen Hintergrund und eine gewisse Stabilität gegenüber der Menschenfurcht und des Buhlens um die Anerkennung bei Menschen. Der wahre Christ ist eigentlich interessiert, dass er Anerkennung bei Gott findet. Aber die gesamte christliche Welt, auch die sogenannten Evangelikalen, hat sich in den letzten Jahrzehnten ganz stark um die Gunst der Welt bemüht. Und auch da denke ich, greift es jetzt. Man will sich in der Bedeutung für die Welt auch im Kampf gegen Corona von niemandem übertreffen lassen und macht deshalb an vorderster Front mit. Das war ja ein Phänomen, dass die Kirchen in ihren Maßnahmen zum Teil weitergingen und früher waren, als es überhaupt von den Behörden entsprechend gefordert war. Also in vorauseilendem Gehorsam gehandelt haben. Wir lassen uns im gegen-Corona-spritzen oder in sonstigen-Corona-Maßnahmen-einsetzen von niemandem überbieten, wir sind die Besten.

Wolfgang Wodarg [00:37:42]
Man muss dabei auch sehen, dass die großen Kirchen auch Unternehmer sind. Sie haben sehr viele Krankenhäuser, sie betreiben Altenheime. Sie sind also selbst im Geschäft mit den Kranken und mit den Pflegebedürftigen und sie sind sehr direkte Konkurrenten, auch der großen Aktiengesellschaften. Ob das nun Helios ist oder die Diakonie, beide sind Konkurrenten. Die Kirche hat da sehr viel mit Geld zu tun. Und das korrumpiert auch. Das korrumpiert das, wofür die Kirche eigentlich da ist. Eigentlich sind es Sekundärinteressen, die aber ganz stark einen formenden Einfluss haben. Ich habe den Bischof Ulrich damals in Schleswig-Holstein besucht und habe das mal mit ihm diskutiert. Denn ich habe gesehen, dass in den Krankenhäusern und auch in den Pflegeheimen dieses Denken, dieses finanzielle Denken um Geld und an Rendite und eine lohnende Investition und weniger lohnende Investition, genau so stark war wie zum Beispiel bei Klinik-Konzernen. Der kirchliche Mehrwert, wie das immer so schön heißt, der wurde lange vom Personal eingefordert. Aber das Personal durfte sich noch nicht einmal gewerkschaftlich organisieren. Da sind sehr viele Dinge passiert, die die Kirche in die Rolle von Geldverdienen, von Wirtschaftsunternehmen gebracht hat. Und aktuell kann man, wenn man bei Corona mitmacht, sehr viel Geld verdienen, auch bei den Intensivstationen. In der Diakonie gilt – oder galt – es gibt hundert Euro extra, wenn die Diagnose Covid-19 da steht. Das heißt, hier ist eine starke Versuchung da, dem Geld zu folgen. Und das haben die Kirchen schon in den letzten zich Jahren immer mehr gemacht. Deshalb sind sie immer weniger glaubwürdig geworden.

Reiner Fuellmich [00:39:40]
Das ist natürlich ein Gesichtspunkt, dass die Kirche sich teilweise unternehmerisch betätigt, also auch im Gesundheitsbereich betätigt. Aber ist das schon eine ausreichende Erklärung dafür, dass der Papst, der an der Spitze der katholischen Kirche steht, aktiv zu Impfungen und zu einer Weltregierung aufruft unter der UNO? Dass die Nonne, die wir am Ende unserer Sendung mit ihrem kleinen Plädoyer sehen, über den Papst sagt: “Das ist sozusagen die Spitze des Bösen.” Reicht das aus als Erklärung? Oder läuft da noch was ganz anderes ab?

Jakob Tscharntke [00:40:29]
Da sind sicher sehr viele verschiedene Ebenen. Ich denke, wie ich schon gesagt habe, dieser Aspekt mit den Sozialkonzernen im Kirchlichen, der kann und wird sicher bei den Großkirchen eine Rolle spielen. Aber dieses Argument fällt ja bei den meisten Freikirchen und insbesondere bei allen freien Gemeinden vollkommen weg. Trotzdem machen die ganz genau so mit. Und beim Papst? Ich denke, seine Verflechtung mit der Hochfinanz, die sieht man ja an dieser vatikanischen Einrichtung “Rat für einen inklusiven Kapitalismus”, die er mit Rothschild und so weiter Ende letzten Jahres [Dezember 2020] ins Leben gerufen hat. Ich war bisher immer ein bisschen skeptisch, was diese ganzen vatikanischen Verschwörungen anbelangt. Aber als ich das gelesen habe, da habe ich doch etwas gestutzt und gedacht, da muss an der Rolle des Vatikans doch wesentlich mehr dran sein, als ich selbst für denkbar gehalten habe. Also ich persönlich versuche mich soweit als möglich an greifbare und offenkundige Fakten zu halten. Und das ist ja nun etwas. Ich denke, da spielt sicher noch vieles eine Rolle. Und da laufen ganz andere Dinge ab, die wirklich abgründig sind. Nur mit materiellen Interessen, glaube ich, kann man es nicht begründen. Als Franziskus von Griechenland sogenannte Flüchtlinge geholt hatte, waren es explizit muslimische Flüchtlinge. Wobei man doch vom christlichen Papst erwarten würde, dass er sich vor allem und in erster Linie um seine Glaubensgenossen kümmert. Vor allem, die kamen ja aus der islamischen Welt. Und das sind ja dort die Verfolgten und nicht umgekehrt. Also da sieht man, da spielen schon ganz andere Dinge eine Rolle. Und Franziskus ist in meinen Augen die antichristliche Person im Moment schlechthin. Er wird es noch nicht im engeren biblischen Sinne sein, aber er hat ganz klar ein antichristliches Profil.

Reiner Fuellmich [00:42:20]

Was erklärt die Tatsache, dass sogar die schlimmen Nebenfolgen der Maßnahmen offenbar bei der Kirche auf gar kein Interesse stoßen, als sei sie blind dafür? Die Tatsache, dass Menschen nach der Impfung sterben oder schwer krank werden. Gut, das wird unter dem Deckel gehalten von den Mainstream-Medien. Es kommt aber immer weiter raus, denn es gibt ja inzwischen kaum noch jemanden, der nicht einen Bekannten hat oder einen Fall aus dem Bekanntenkreis kennt, wo jemand nach Impfung schwer erkrankt oder gestorben ist. Das kann man vielleicht noch wegdrücken. Aber dass Menschen isoliert sind, dass insbesondere alte Menschen den Maßnahmen zum Opfer gefallen sind, [war sichtbar]. Wie kann man es erklären, dass da kein einziges Wort aus Kirchenkreisen dazu gekommen ist?

Wolfgang Wodarg [00:43:23]
Die haben den barmherzigen Samariter vergessen.

Jakob Tscharntke [00:43:32]
Ich denke, dass die Frage ganz allgemein für alle gilt, nicht nur für die kirchlichen Leute. Wie kann es sein, dass die Leute es nicht begreifen? Und für mich? Ich sehe keinen anderen rationalen oder greifbaren Grund als tatsächlich, dass das eingetreten ist, was die Bibel schon seit zweitausend Jahren vorhersagt, dass Gott am Ende der Zeit, infolge auch der Gottlosigkeit eine mächtige Kraft der Verführung schicken wird, dass sie der Lüge glauben. Also, wer die Wahrheit lange genug ablehnt – da geht es natürlich auch um die Wahrheit in Jesus Christus – wird von Gott am Schluss dahin gegeben. Und Gott wirkt das sogar im schlimmsten Fall aktiv mit.

Dass die Menschen in ihrem Verständnis so komplett borniert sind, dass sie auch auf die dümmsten, dreistesten und offenkundigsten Lügen reinfallen. Es ist für mich ein Phänomen, das schon 2015 begonnen hat, wo man uns versucht hat, diese jungen Männer, die da kamen, athletisch, durchtrainiert und gestylt, mit modernsten Handys und allem drum und dran, uns als Flüchtlinge und Asylanten zu verkaufen. Wo ich gesagt hab, Leute, die Lüge ist doch so plump und dreist, wie kann es auf dieser Welt irgendeinen einzigen geben, der das nicht sofort durchschaut? Da brauche ich gar keine alternativen Medien, da reicht ein Blick in den Fernseher. Und ich hatte damals auch Kontakt mit einem Imageberater, der wirklich sehr intensiv darüber nachgedacht hat, was man den Politikern und Journalisten usw. ins Glas gekippt hat, damit sie das nicht wahrnehmen. Für den Imageberater waren es irgendwie medizinische oder sonstige biologische chemische Eingriffe ins Bewusstsein des Menschen, dass der Mensch nicht mehr begreift, was läuft. Für mich spielt die geistliche Dimension die entscheidende Rolle. Nüchtern kann man es im Prinzip nicht begründen.

Reiner Fuellmich [00:45:18]
Wenn ich noch mal zurückkomme auf die vielen Nebenfolgen, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, da sind Menschen isoliert gestorben, da sind Kinder schwer beschädigt worden durch diesen Maskenzwang, durch das Social Distancing, dass sie ihre Großeltern nicht mehr sehen dürfen und umgekehrt, dadurch, dass sie ständig diesen Tests ausgesetzt sind, die genauso wie die sogenannten Impfungen, ebenfalls keinerlei wissenschaftliche Grundlage haben. Das ist mir ein völliges Rätsel. Oder ist es diese Borniertheit, die Sie eben angesprochen haben, die Sie aus dieser Zeit der europäischen Grenzöffnung kennen und wo Sie gesagt haben: “Das sind doch gar nicht Flüchtlinge, die hier herkommen, sondern teilweise schon, aber teilweise sind das auch ganz andere Leute.” Da haben Sie eben gesagt, das ist offenbar so eine gewisse Borniertheit. Ist diese Borniertheit auch das, was jetzt die Menschen, aber eben vor allem die Kirchen, die doch dafür da wäre zu helfen, davon abhält, diese Realitäten zu sehen?

Jakob Tscharntke [00:46:28]
Genau. Das ist genau die gleiche Borniertheit. Es laufen die gleichen Mechanismen ab, soweit ich sehe, leider ja nicht nur in der Christenheit, aber dort leider in ganz extremer Weise. Seit Corona, kann man sagen, natürlich in Potenz, aber das Prinzip war im Prinzip derselbe seit sechs Jahren, so wie ich es wahrnehme.

Reiner Fuellmich [00:46:50]
Und was raten Sie Ihrer Gemeinde? Wie kommen die da durch? Und was können sie tun, damit sich das Ganze ändert, damit die andere Seite gestoppt wird?

Jakob Tscharntke [00:47:07]
Da muss ich immer wieder sagen, da habe ich leider keine sehr erfreulichen Zukunftsprognosen aufgrund der Heiligen Schrift und aufgrund dessen, was ich wahrnehme. So weit ich sehe, sind wir an dem, was die Bibel als Endzeit betrachtet. Das heißt, diese Weltzeit zwischen dem ersten und dem zweiten Wiederkommen Jesu. Im zweiten Kommen Jesu neigt sich die Welt dem Ende zu. Das sagt Jesus, das ist Bestandteil des Glaubensbekenntnisses: “Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.” Und die Bibel sagt, dass es vorher einen Abfall der Christenheit geben wird, ein öffentliches Auftreten des Antichristen, praktisch so, wie Jesus Gott in Person war, in menschlicher Gestalt verkörpert, als Mensch geworden. Dass es dann eine entsprechende satanisch-antichristliche Person geben wird und dass das Böse in ultimativer Weise sich zuspitzen wird und da auch keine menschliche Möglichkeit mehr eintreten und greifen wird. Sondern dieses Böse tatsächlich erst durch den wiederkommenden Herrn für die ganze Welt sichtbar wird, gestoppt und beendet wird, und er dann auf dieser Welt sein Reich aufrichtet.

Wolfgang Wodarg [00:48:17]
Hat es das nicht immer schon mal wieder gegeben? War nicht Hitler auch so einer?

Jakob Tscharntke [00:48:26]
Richtig. Also Hitler war in meinen Augen – und es wurde in breiten Teilen der Christenheit, denke ich, auch so gesehen – quasi ein Vorläufer und Prototyp dieses Antichristen, aber noch nicht die Person. Da hat man mal sicher in der Christenheit immer wieder gemeint, es wäre soweit. Aber man hat den Fehler gemacht, dass man sich auf einzelne Aspekte konzentriert hat. Man muss natürlich ein Gesamtszenario sehen und da spielen viele verschiedene Dinge mit eine Rolle. Ich denke, dass diese verschiedenen Aspekte sich insbesondere seit Corona ganz eindeutig entwickelt haben. Auch dass es globale Ereignisse sind. Die Bibel sagt, es sind ja globale Ereignisse. Die Zuwanderung war ja eine Sache, die speziell Europa betroffen hat. Und selbst innerhalb von Europa eigentlich in dieser Form nur Deutschland. Frau Merkel hat sich ja immer bemüht, ihre persönliche Sicht und ihren Weg als europäischen Weg zu verkaufen. Sie ist da aber bei vielen europäischen Partnern, vor allem bei den Visegrad-Staaten, auf Granit gestoßen. Aber jetzt sehen wir ja mit Corona, das ist eine weltweite Geschichte.

Wolfgang Wodarg [00:49:34]
Auch bevor es Christen gab, gab es ja größenwahnsinnige Machthaber, die in ihrem Wahnsinn, in ihrem Wahn, die ganze Welt zu beherrschen, ihre Menschen getötet und ins Elend geführt haben, die zu fürchterlichen Schäden geführt haben. Ich denke an das Persische Reich zum Beispiel. Oder es gab immer wieder Herrscher, Machthaber, die ja wahnsinnig regiert haben, die etwas gemacht haben, was der Bevölkerung sehr geschadet hat. Und das ist natürlich die Frage, ob das in den Menschen nicht einfach so drin ist, dass sie es, wenn es zu groß wird, nicht mehr schaffen. Dass sie dann eben solche Phantasien bekommen, ihre Macht müsste immer mehr wachsen. Und dass diese Macht sich dann tot wächst und dass dann irgendetwas Neues entsteht. Also diese Mechanismen, denke ich, die haben auch etwas mit dem zu tun, was wir Menschen überhaupt können und was wir nicht schaffen. Was möglich ist, vernünftig zu gestalten und was nicht möglich ist.

Es gab einmal so eine Zeit, da wurde das menschliche Maß diskutiert. Und ich glaube, diese Demut, dass wir eingestehen müssen, dass es eben keine Menschen gibt, die die ganze Welt regieren können, auch wenn es die Klügsten wären. Dass die Menschen so vielfältig sind, dass sie sich selbst organisieren müssen, überall auf der Welt in unterschiedlichster Weise und voneinander lernen können, dass das viel mehr Hoffnung macht. Und die unterschiedlichen Christengemeinden, die das versuchen, die es da gibt, und auch andere Religionen, die das versuchen, denke ich, das sind Dinge, die haben ja auch zu Kultur-Bildung geführt. Die haben dazu geführt, dass Menschen neue Dinge erfunden haben und neue Formen des Zusammenlebens, die zum Teil sehr lange gehalten haben.

Dieses Modell, dass jetzt eine Endzeit ist, das macht mir so viel Angst, dass ich sage: “Das glaube ich nicht.” Und ich versuche dann, ins Historische zu gehen. Dann tröstet es mich, dass solche Wahnsinns-Projekte immer wieder gescheitert sind und dass sie dann zwar eine gewisse Katharsis zur Folge hatten. Dass es also ein Prozess war, dass vieles Alte kaputt gegangen ist. Aber das ist auch eine Chance, wieder Neues zu bauen. Also ich denke, da können wir auch ein bisschen Trost spenden, dass es danach dann irgendwie anders weitergehen kann und soll.

Jakob Tscharntke [00:52:08]
Das wäre schön und ich spende sehr gerne Trost, das ist ja eigentlich ein wichtiger Bestandteil meines Berufs. Aber ich kann natürlich nur Trost spenden, der auf Fakten beruht. Und da habe ich Zweifel, ob das den Fakten entspricht. Und die Fakten richten sich nicht unbedingt nach dem, was uns Trost spendet oder weniger Trost spendet.

Reiner Fuellmich [00:52:28]
Wir haben ja verschiedene Sichtweisen verschiedener Wissenschaftler zu dem, was hier vor sich geht und zu dem, was man tun kann, angehört. Ich bin der festen Überzeugung nach wie vor, dass ein ganz wichtiger Bestandteil dessen, was abläuft, die Psychologie ist. Psychoterror in noch nie dagewesener Weise. Jedenfalls nach meiner Kenntnis noch nie dagewesener Weise. Wir haben einen Professor für Psychologie, Prof. Mattias Desmet aus Belgien auch dazu angehört. Er hat uns beschrieben, dass es sich hier tatsächlich um psychoterroristische Maßnahmen handelt, um Massenhypnose, dass es sich in Wahrheit um einen Totalitarismus handelt, wie wir ihn so noch nicht gesehen haben. Totalitäre Regime gab es ohnehin erst, hat er uns erklärt, seit dem Anfang des vorigen Jahrhunderts. Vorher gab es Diktaturen, aber der Totalitarismus ist anders. Und er hat gesagt, der Totalitarismus ist immer auf Selbstzerstörung angelegt. Ich begreife darunter immer die Tatsache, dass diejenigen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, all diejenigen, die ihnen [den Eliten] dabei helfen, die ganzen Marionetten, dass sie die früher oder später unter den Bus schmeißen. Entweder, weil sie ihren Job erledigt haben, ´der Mohr hat seine Schuldigkeit getan…´, oder weil sie ihn eben nicht erledigt haben. Aber so oder so sieht man ja auch, dass Herr Fauci praktisch keine Unterstützung bekommt gegenüber den Angriffen, die immer massiver werden in den USA. Und dasselbe gilt auch für Drosten. Wenn Sie sagen, wenn Sie den Fakten folgen, dann gibt es gar keine Möglichkeit, Trost zu spenden? Wo geht dann die Reise hin?

Jakob Tscharntke [00:54:13]
Trost spenden schon, aber auf der innerweltlichen Ebene nur in sehr begrenztem Maße. Also Trost spende ich den Menschen, indem ich sage: “Es ist ganz entscheidend wichtig, dass wir unsere persönliche Beziehung zu Jesus Christus selbst machen. Und der wird uns durch diese ganzen Dinge durch tragen, auch wenn es durch Gefängnis, durch Not, durch Verfolgung und alles mögliche geht.” Das kennt ja die Christenheit seit zweitausend Jahren. Das wird in Zukunft nicht einfacher werden, das weiß ich, davon gehe ich aus. Aber der Trost ist die Geborgenheit in Christus. Und die können sie uns gerade als Christen nicht nehmen. Für denjenigen, der diese Geborgenheit nicht hat, da habe ich, muss ich ganz ehrlich sagen, relativ wenig Trost, weil ich aufgrund der äußeren weltlichen Umstände in der Verbindung mit dem, was die Bibel eben auch sagt, kaum der Hoffnung bin [dass sich die Lage schnell bessert]. Ich würde es mir natürlich wünschen und ich rede natürlich auch und kämpfe dafür und ich nutzte das Wort, um dem trotzdem noch so viel entgegenzusetzen, wie immer noch möglich ist. Es mag die Zeit kommen, wo sie uns das Wort verbieten, das Internet abschalten. Die entsprechenden Löschungen und Sperrungen bei YouTube, im Internet etc. laufen ja am laufenden Band, nicht nur gegen uns, sondern gegen alle anderen ja auch. Das heißt nicht, dass ich die Flinte ins Korn werfe. Aber ich persönlich schätze die Gesamtlage geistlich wie weltlich so ein, dass wir einen gewissen Rubikon überschritten haben, dass es in der Welt kein tatsächliches effektives Zurück mehr geben wird.

Viviane Fischer [00:55:47]
[Überlegungen dazu, dass der Mensch frei geboren wird und diese Freiheit in seinem Leben erhalten möchte und auch dafür kämpft. Überlegungen dazu, wie eine Diktatur den Menschen beherrschen will und wie ein totalitäres System den Menschen beherrschen will. Sie geht nicht davon aus, dass es gelingen wird, dem Menschen ein totalitäres System aufzuzwingen, das ihn zu einem völlig willfährigen Gesundheitssklaven machen will.]

Reiner Fuellmich [00:58:17]
Aber Sie gehen davon aus, das reicht nicht mehr aus, sondern es geht nur noch auf der geistigen Ebene etwas?

Jakob Tscharntke [00:58:29]
Genau. Also unterm Strich hoffe ich natürlich, dass wir versuchen können, dieses Böse trotzdem noch etwas graduell zurückzudrängen. Ich sage immer wieder, dass wir seine Zeit [die Zeit des Bösen] bis zur Wiederkunft Christi so knapp wie möglich bemessen können, dass wir da noch mithelfen können. Und man hat ja auch ein bisschen den Eindruck, dass diese Eliten es selber spüren. Es gibt da, glaube ich, von Klaus Schwab entsprechende Äußerungen von einem kleinen Zeitfenster. Sie merken es selber, dass ihnen die Zeit ein Stück weit davonläuft, dass sie im Moment unglaublich Druck machen mit Corona, dass sie in einem gigantischen Tempo oft nicht nur eine, sondern mehrere Säue am gleichen Tag durchs Dorf treiben. Und ich sage es geistlich so, dass sie den Schritt des herannahenden Herrn bereits quasi hören und merken, die Zeit läuft ihnen davon. Und dass wir ihnen diese Zeit so knapp wie möglich bemessen, mit Gottes Hilfe. Aber dass wir grundsätzlich an diesen Dingen noch etwas ändern können, das glaube ich weniger. Sondern ich denke, es ist eher wichtig, dass wir für uns selber Wege finden, wie wir in diesen Zeiten überleben, mit den uns anvertrauten Menschen.

Reiner Fuellmich [00:59:36]
Also wenn ich Sie richtig verstehe, gehen Sie davon aus, dass es noch sehr viel schlimmer werden wird und dass wir ´nur´ versuchen können, das Ganze so gut wie möglich zu überstehen, bis dann so etwas wie eine Zeitenwende kommt. Sie sagen, die zweite Wiederkehr von Jesus Christus kommt. Etwas Ähnliches hat uns ein Anwalt, mit dem wir in Kanada zusammenarbeiten gesagt, das ist Michael Swinwood gesagt, vielleicht auch aus religiöser Sicht, aber eher aus spiritueller Sicht. Das ist der Anwalt, der seit 25 Jahren mit den indigenen Völkern, also mit den Indianern in Kanada, USA und auch in Südamerika arbeitet. Der war vor ein paar Wochen bei einem seiner Lehrer in Peru. Und der sagt: “Die Menschen können hier nichts mehr machen, die Natur wird das regeln.” Das ist nicht ganz das, was Sie gerade gesagt haben. Aber vielleicht ist das die spirituelle Entsprechung dessen, was Sie auf der religiösen Ebene formuliert haben.

Jakob Tscharntke [01:00:43]
Ja. Verschiedene Religionen warten ja seit langem auf ihren Erlöser, jeweils. Aus christlicher Sicht sind die jeweiligen anderen satanische Verfremdungen, um die Menschen vom tatsächlichen einen Heiland Jesus Christus wegzuführen. Aber man sieht natürlich trotzdem, dass in der gesamten spirituellen Szene eine ähnliche Grunderkenntnis da ist, die entsprechend verfremdet wurde, aber die im Grunde genommen natürlich [sehr ähnlich ist]. Ob das beim Islam der Mahdi ist. Oder die Juden, die warten ja auch auf ihren Messias. Und soweit ich es wahrnehme, kommen aus verschiedensten Quellen diese Erkenntnisse, dass wir dieser Zeitenwende, wenn man so sagen will, tatsächlich sehr nahe gekommen sind.

Viviane Fischer [01:01:30]
[Überlegungen zur Zeitenwende, zur Wiederkehr von Jesus, zur Entstehung einer besseren Gemeinschaft auf der Welt durch gemeinsame Anstrengung] Also ich glaube, das ist eben auch eine Frage, wie schnell die Menschen aufwachen, aufstehen, verstehen, das dann eben auch sich was ändern kann. Ich glaube, da sind schon sehr viele Menschen aktiv. Ich habe das, ich gebe das nicht verloren.

Reiner Fuellmich [01:03:41]
Ja, da bin ich, da bin ich derselben Meinung, Herr Tscharntke. Also es kann nicht sein, dass wir hier in einer Endzeit sind, das glaube ich schon, dass wir da sind, weil es jetzt jedenfalls im Nachhinein ist mir klar geworden, dass wir bestimmt die letzten Jahrzehnte in die völlig falsche Richtung gelaufen sind, als nur noch das Materialistische eine Rolle gespielt hat. Also mein Haus, mein Auto, meine vielen Freundinnen und so weiter. Das war mit Sicherheit falsch und dass alles nur noch in Geld und Erfolg bemessen wurde. Aber das muss meiner Ansicht nach auch nicht heißen, dass wir jetzt absolut in den Nihilismus laufen und dass wir nur noch da sitzen können und warten können, glaube ich. Das wäre meiner Ansicht nach falsch, weil wir sind ja dafür da, etwas zu tun und nicht am Spielfeldrand zu sitzen, sondern leben heißt, dass man es eben auch lebt. Da, also ich glaube, dass es geht mir und Viviane darum, dass die Zeitenwende, von der wir hier alle gesprochen haben, etwas ist, was wir mitgestalten können und müssen, damit dann am Ende etwas Positives steht. Einfach nur dastehen und abwarten, bis irgendjemand mit dem großen Finger aus dem Himmel auf uns zukommt und sagt: “Da geht’s lang.” Das wäre zu wenig, oder?

Jakob Tscharntke [01:05:00]
Das ist eine ambivalente Geschichte. Ich stehe ja auch nicht einfach nur da und warte. Es wäre ja ein Missverständnis. Und ich denke, deshalb bin ich ja auch zugeschaltet. Die andere Seite ist nur tatsächlich so: aus christlicher Sicht, aus der Sicht der biblischen Prophetie – und ich gehe davon aus, dass die Eins zu Eins genauso eintreten wird – ist es eben so, dass der Mensch bei all seinem Bemühen, da noch was zum Besseren zu wenden, nicht mehr wirklich etwas reißen wird. Der entscheidende Punkt liegt eben auch in etwas, was ich noch deutlicher sagen muss als bisher.

Aus biblischer Sicht ist das Ganze natürlich eine geistige Entwicklung. Das, was wir vordergründig mit Corona, mit Zuwanderung, mit allem Möglichen, mit der Machtergreifung des unsagbar Bösen, wie ich es immer wieder nenne, sehen, ist ja nur die Folie, der Vordergrund dessen, was ich in der geistig-unsichtbaren Welt abspielt. Weil der Mensch sich von Gott in ganz großem Maße abgewandt hat, überlässt ihn Gott sich selber und lässt den Menschen erkennen, wohin er in seiner Gottlosigkeit kommt. Dann nimmt die Gesetzlosigkeit überhand. Die Liebe nimmt ab, die Bosheit nimmt zu. Und das ist das, was wir im Moment erleben. Und nach der biblischen Prophetie wird leider dieser Prozess ein unumkehrbarer sein. Deshalb werfen wir die Flinte nicht ins Korn, wir versuchen, dem graduell entgegenzuwirken, so gut und solange wir noch können. Aber von der Bibel her, wenn ich mich nicht ganz arg verschätze bezüglich der Zeit, in der wir stehen, [sind wir] ohne die Zusage und die Aussicht, dass wir es grundsätzlich noch mal reißen können. Aber das ist keine pessimistische Geschichte.

Jesus sagt im Blick auf die Prophetie, weil er immer sagt, wenn ihr seht, dass dies alles anfängt zu geschehen, so erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Er, als der wiederkommende Herr, wird dann auf dieser Welt sein tausendjähriges Reich aufrichten und tatsächlich das Böse besiegen mit dem Hauch seines Mundes. Der braucht da gar keine Hand anlegen. Ein machtvolles Wort von ihm genügt. Satan wird in den Abgrund geworfen und 1000 Jahre gebunden. Also das ist im Prinzip ein goldenes Zeitalter mit paradiesischen Zuständen, dem wir entgegen gehen. Aber eben der Unterschied zu den weltlichen Hoffnungen, so sage ich, besteht im Kern darin, dass nicht wir Menschen diese Wende bei allem Bemühen herbeiführen werden, sondern dass wir insgesamt die Abwärtsentwicklung nicht aufhalten werden, allenfalls verzögern, allenfalls graduell besser gestalten können. Sondern diese wirkliche Wende wird nur der wiederkommende Herr zustande bringen. Das ist der wesentliche Unterschied.

Viviane Fischer [01:07:33]
[Sie findet die christliche Interpretation des Geschehens interessant. Sie verweist darauf, dass die durch Nötigung den Menschen aufgedrängten Impfungen von großer Rücksichtslosigkeit der Akteure zeugen.]

Reiner Fuellmich [01:09:29]
Ich sehe das so, dass hier das Gleichgewicht aus den Fugen geraten ist. Ich habe das schon ein paarmal gesagt, dass ich nicht glaube, dass die Justiz alleine hier noch was richten kann. Zumal die Justiz sowieso immer zu spät kommt, weil der Mensch vorneweg marschieren muss. Aber das, was hier an Bösartigkeit zu sehen ist, gleichzeitig auch mit erstaunlicher Dreistigkeit, mit was für Lügengeschichten hier gearbeitet wird, so dass jeder von uns jedenfalls denkt: “Das muss doch jedem auffallen.” Aber es fällt eben nicht jedem auf. Das, was hier an Dreistigkeit, an bösartiger, an Rücksichtslosigkeit passiert, wie Viviane das gerade angesprochen hat, das muss Konsequenzen haben. Ich bin davon überzeugt, dass es Konsequenzen hat und zwar ganz besonders böse Konsequenzen. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass das jedenfalls nicht von der Justiz erledigt werden wird. Die Justiz kann hinterher noch ein paar Trümmer aufräumen, würde ich sagen, aber vorher muss etwas anderes passieren. Ich schätze, da sind wir dann auf derselben Ebene. Dass da eine andere Form von Gerechtigkeit als die weltliche Gerechtigkeit eingreifen wird. Oder habe ich Sie da falsch verstanden?

Jakob Tscharntke [01:10:30]
Das ist auch meine große Hoffnung. Ich befürchte auch, dass viele dieser Verbrecher, dieser Menschheitsverbrecher, dieser Gerechtigkeit entrinnen werden. Aber der göttlichen Gerechtigkeit werden sie garantiert nicht entrinnen. Das ist ein großer Trost. Darauf gehe ich auch in Predigten immer wieder ein. Auch Christen dürfen darum beten, dass das Böse, das uns festhält, seine gerechte Strafe erhält. Das hat etwas mit unserem Gerechtigkeitsempfinden und Gerechtigkeitsbedürfnis zu tun. Natürlich sehe ich es auch so und sage seit 2015, wer immer noch der Meinung ist, dass es hier nur um Dummheit und Unvermögen ginge, der hat nicht mal im Ansatz begriffen, worum es geht. Das ist abgrundtief satanisch. Soweit ich es überblicke, durfte das auch historisch in dieser Form kaum Parallelen haben. Es gab sicher, wie Dr. Wodarg vorhin gemeint hat, immer wieder Herrscher, die unvorstellbares Leid über ihre Völker gebracht haben. Aber die Frage ist ja, waren das quasi bewusst in Kauf genommene Kollateralschäden? Oder waren das Aktionen, mit denen sie ganz bewusst nicht nur bestimmte Teile des ihnen anvertrauten Volkes, das ihnen im Moment gerade in die Quere kam, sondern in seiner Gänze etwas Böses und Schaden tun wollten? Und ich habe letzthin über den Dritten Weltkrieg kurz ein paar Sätze gesagt. Ich habe gesagt, das Wesentliche, das Drama in diesem Weltkrieg, in dem wir uns im Moment befinden, ist folgendes: er wird von den Regierungen gegen die eigenen ihnen anvertrauten Völker geführt. Und ich vermute, dass es das in dieser Form, dass die Herrschenden den ihnen anvertrauten Menschen bewusst Schaden zufügen, so in dieser Form historisch noch nie gegeben hat.

Reiner Fuellmich [01:12:18]
Das glauben wir auch. Ich habe immer mehr die Meinung vertreten, dass der entscheidende Schritt, der hier getan werden muss – und der eben vielen Menschen noch nicht gelingt – derjenige ist zwischen: “Oh, mein Gott, hier werden aber wirklich grobe Fehler gemacht”, hin zu: “Das sind keine Fehler, das ist abgrundtiefe Bösartigkeit, hier wird mit Vorsatz gehandelt.”

Das kann man auch juristisch bewerten. Oder man kann es so bewerten, wie Sie es gerade getan haben. Beides führt zum selben Ergebnis. Es ist am Ende so, dass ich genau wie Sie davon überzeugt bin, dass die Justiz hier völlig überfordert ist, zumal sie in weiten Teilen infiltriert ist. Aber neben dieser weltlichen Gerechtigkeit gibt es eine andere, die das Ganze ins Gleichgewicht bringen muss. Anders macht diese Zeitenwende keinen Sinn, mit der wir es hier zu tun haben. Ja, Herr Tscharntke, vielen Dank.

Jakob Tscharntke [01:13:24]
Hat mich gefreut.

Reiner Fuellmich [01:13:25]
Ja, uns auch. Es ist mal eine deutlich ausgesprochene Sicht von jemanden, der unter den wenigen ist, die sich auf kirchlicher Seite ähnlich äußern. Das gilt ja nicht nur für die Kirche, das gilt für die Justiz, das gilt für die Medizin, das gilt für die Politik, das gilt für die Medien. Aber das ist der Grund, warum diese wenigen sich dann eben vernetzen müssen und dafür sorgen müssen, dass noch mehr dazukommen. Und wenn es am Ende ´nur´ dazu dient, den Leuten, die auf derselben Denkrichtung unterwegs sind, gegenseitige Unterstützung zu verschaffen. Aber ich glaube, dabei kommt mehr heraus.

Jakob Tscharntke [01:14:11]
Alles Gute für die weitere Arbeit!

Reiner Fuellmich [01:14:13]
Danke, Ihnen auch, Herr Tscharntke. Vielen Dank!


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