Transkription – 35-Sitzung – Corona-Ausschuss

Transkription des 35.Corona-Ausschuss mit Jörg Spitz, Ed Dellian & M. Schwab


Deutsch:SCA-Sitzung35

[00:06:50] Viviane Fischer:

Ja, herzlich willkommen bei einer weiteren Folge von Corona Ausschuss. Wir sind hier versammelt wieder Antonia Fischer, Rechtsanwältin. Dr. Reiner Füllmich, Rechtsanwalt und ich bin Viviane Fischer, Rechtsanwältin und Volkswirtin und auch Hutmacherin, wie die Welt seit kurzem weiss. Ja, und ich würde ganz kurz nur mit einem Satz auf die Geschehnisse von gestern Abend eingehen. Wir wollen, wir haben ja in einer Berliner Bar, dem Scotch&Sofa. Haben wir eine, sind wir als Coaches der Reiner Füllmich und ich. Als Coaches haben wir uns da betätigt, weil die wollten eine kleine Partei gründen. Team Freiheit, Scotch&Sofa, Kolwitzstraße 18 und so weiter Partei. Wir sind da allerdings von der Polizei gestört worden bei dem ganzen Vorgang. Das wird jetzt noch ein Nachspiel haben, in vielerlei Hinsicht. Wir werden Anzeige erstatten wegen Nötigung und ja. Also gibt’s viel zu sagen. Wir werden dazu auch nochmal selber Stellung nehmen. Wichtig ist, dass es niemanden etwas geschehen. Die Polizei war dann auch nicht nicht übergriffig geworden. Also keine Handgreiflichkeiten. Und es ist auch nach unserer Kenntnis niemand verhaftet worden. Es gab dann heute Morgen einen Artikel in dem Tagesspiegel von einem Sebastian alias Herrn Leber, der sich da etwas in interessanter, vielschichtiger Weise geäußert hat, zu den Vorgängen. Und er hatte ein Video verlinkt, wo eben eine kleine Szene, die aus meiner Sicht undeutsch bar war, drei Polizisten, die sich irgendwie um eine Frau herum stellen, die dann so ein bisschen hektisch an der Tasche nestelt, so hatte ich es gedeutet. Angeblich soll es zu irgendeiner Verhaftung gekommen sein. Uns ist nichts bekannt. Und bemerkenswert war auch, dass die Polizei dann von einem vorbeigehenden Polizisten aufgefordert wurde, die Abstände doch bitte einzuhalten, sich so weit auseinander zu stellen. Offenbar hat dieser vorbeigehende Unbeteiligte nicht das Gefühl gehabt, dass hier eine aggressive Konstellation im Gange war oder die Frau gegebenenfalls sogar irgendwelche Leute angreift. Was auch immer. Das erscheint uns irgendwie, möchte ich eigentlich gar nicht werten, naja, jedenfalls ist da glaube ich nichts dran.

[00:08:50] Dr. Reiner Füllmich:

Man kann höchstens sagen, das war eine absolut friedliche Veranstaltung. Ich glaube, es ist sehr deutlich geworden, dass wir zumindest versucht haben, dafür zu sorgen, dass die Abstände eingehalten werden. Die Leute, die eine Maske tragen müssen, eine tragen und die anderen ihr Attest haben. Wir haben gesehen, dass da draußen offenbar so eine Art Spion von der Antifa platziert worden war. Der hat dann versucht, offenbar der Polizei mit irgendwelchen denunziatorischen Behauptungen zu helfen. Aber man muss auch eins ganz klar sagen Die fast alle Polizisten waren absolut in Ordnung. Man konnte gut mit ihnen sprechen, so wie in der übrigen Bevölkerung auch. Gibt es dann gelegentlich Leute, die, wenn man ihnen zu viel Macht gibt, glauben, sie müssten KZ wieder öffnen. Aber das waren die Ausnahmen. Wir konnten mit den meisten sprechen. Den meisten, das war ganz offensichtlich, war das doch ziemlich unangenehm, weil sie sich natürlich auch fragen Wie kann das sein, dass wir eine friedliche Gruppe von Menschen, die dabei sind, eine Partei zu gründen, weil sie sich politisch engagieren wollen, dass wir dazu da sind, offenbar höhere Befehle auszuführen, die die Demokratie aufs Kreuz legen. Das ist der Kern der Geschichte. Darum geht es letzten Endes. Kann das die Demokratie aushalten? Wird die Demokratie sich durchsetzen können gegenüber nicht den Polizeibeamten, die haben Befehle ausgeführt und einige davon ganz offensichtlich widerwillig, aber gegenüber denjenigen, die die Befehle erteilt haben. Und da wird es sicherlich Konsequenzen haben, auch persönliche. Denn wie gesagt, abgerechnet wird zum Schluss, aber abgerechnet wird.

[00:10:18] Viviane Fischer:

Wobei man dazu sagen muss, es war ja ich, insofern ist das schon so faszinierend, weil sagen wir so, es war dann ja die… Der Einsatzleiter hat dann gesagt Ja, also es werden Hygieneregeln, irgendetwas eben nicht ganz nach Plan gelaufen. Und dann habe ich angeboten, die gehen alle einmal raus, machen dann eben das, was ich dies Hygiene Konzept erweitern, das und das, was man gegebenenfalls irgendwie sie jetzt haben wollen würden oder sagen wir fangen jetzt quasi nochmal neu an, dann sich anders zu platzieren im Raum, was auch immer. Und da sagte mir das ja kein Problem. Das könnte man am nächsten Tag dann so machen. Aber wir könnten jetzt nicht einfach rausgehen und wieder reingehen. Und das hab ich nicht verstanden, weil wir müssen es ja gar nicht anmelden. Es gibt ja keine Anmeldungsfristen. Also auch dieser Vorgang wird eben auch jetzt in der Anzeige dann zur Sprache kommen müssen, weil das geht natürlich nicht, dass willkürlich gesagt wird, nach 24 Stunden oder wie viel auch immer dürft ihr das gegebenenfalls wieder machen, aber nicht könnt nicht sozusagen neu anfangen machen und einen der der Herr der mit diesem Turban artigen Hut da am Anfang war, hatte dann auch noch gesagt, dass das alles hätte weiterlaufen können, wenn der Versammlungsleiter ihm den Ausweis direkt gegeben hätte und wenn er dann alle hätte ermahnen können, sich irgendwie etwas weiter auseinander zu stellen. Und das hat er dann also ich weiß nicht überrascht. Also überrascht diese Äußerung. Passt auch irgendwie so insgesamt alles nicht so ganz genau zusammen. 

[00:11:40] Dr. Reiner Füllmich:

Die waren ja selber auch verunsichert. Die haben ja selber das war ja offensichtlich eine Polizistin, die wollte dann gleich erst mal ein Attest beschlagnahmen. Immerhin. Haben wir dann am Ende ein Protokoll ich bekommen damit die Frau, die dann ohne Attest weiter unterwegs sein würde, am nächsten Morgen oder heute, wenn sie in der Bahn oder im Zug angetroffen wird, ohne Attest darauf hinweisen kann. Sie hat eins, aber leider ist es von der Polizei beschlagnahmt worden. Mit Sicherheit ist es genauso illegal wie alles. Wie gesagt, das haben wir gestern schon gesagt. Es gibt eine ganz neue Entscheidung, die werden wir, sobald sie da ist, veröffentlichen. Und in dieser neuen Entscheidung eines Gerichts wird festgestellt, dass all diese Maßnahmen rechtswidrig, verfassungswidrig und damit nichtig sind. Das heißt, wir kommen jetzt langsam in die Richtung, wo es wirklich spannend wird. Und das ist der Grund, warum wir heute hier auch gleich zu Anfang über Rechtsstaatlichkeit, Zuverlässigkeit der Justiz, Obrigkeitshörigkeit und ähnliches sprechen müssen. Denn am Ende hängt die Demokratie, ich habe schon mal gesagt, am seidenen Faden der Justiz. Wenn die Justiz nicht funktioniert, als letzter Rettungsanker der Demokratie, dann ist Schluss. Und so weit darf es nicht kommen. Denn die Situation, wie wir sie jetzt erleben, das sage ich auch für die Teilnehmer hier im Zoom, ist ganz offensichtlich, hat sie nichts mehr mit Gesundheit zu tun. Nach unseren Feststellungen hier im Ausschuss, nach den Befragungen der Experten ist es zu keinem Zeitpunkt um Gesundheit gegangen, hat die epidemische Lage nationaler Tragweite zu keinem Zeitpunkt bestanden. Deren Kern ist die Überforderung des Gesundheitssystems. Das hat es in Deutschland nie gegeben. Und wenn es das jetzt geben würde, dann liegt es daran, dass inzwischen ich weiß nicht wie viele 20 oder 30 Krankenhäuser geschlossen wurden, mitten in der Epidemie. Also da fragt man sich schon, was denken diese Politiker, sehe ich? Sind die nur in einer Blase unterwegs? Sind sie gekauft? Sind sie unter Druck gesetzt worden? Oder ist es schlichte Dummheit? Jedenfalls kann es nicht sein, dass die Politik glaubt, dass das die Bevölkerung ohne nachzudenken mitmacht? Die Situation ist aus unserer Sicht wie folgt. Eine Bande von Konzernen hat seit etwa 20, 30 Jahren versucht, die Politik unter Kontrolle zu bekommen. Die wichtigste Plattform dafür dürfte eine der wichtigsten dürfte das Weltwirtschaftsforum sein. Wohlgemerkt eine private Veranstaltung von Privatleuten. Und im Rahmen dieser Inzucht Veranstaltung sage ich mal ganz bösartig ist die Nähe zwischen den Konzernen, den selbst ernannten Konzerne, Eliten und den selbst ernannten Politik Eliten so groß geworden, dass wir inzwischen davon ausgehen müssen, dass hier in Deutschland wie auch in anderen Teilen der Welt die von uns gewählten Politiker nicht mehr unsere Interessen vertreten, sondern die der Konzerne und das wird immer offensichtlicher. Wenn die Politik also nicht mehr das tut, was wir tun, sondern das tut, was die Konzerne machen, dann liegt es schlussendlich an der Justiz. Dann liegt es an der Justiz, die Reißleine zu ziehen und mit mutigen Einzelnen vermutlich nur, aber dennoch mit mutigen Leuten nach vorne zu treten und den Rechtsstaat und damit auch sich selbst zu verteidigen.

[00:14:47] Viviane Fischer:

Ja, da gibt es ja auch erfreuliche Entwicklung, weil der sich gerade das Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte gegründet hat und das hat regen Zulauf. Also es ist ganz toll, da haben sich schon viele Leute gemeldet und wir führen auch die zusammen dort. Oder die führen sich zusammen quasi Initiative geht nicht von uns aus, sondern eben aus der Richterschaft selbst. Und die kommen da jetzt alle zusammen, die denen wir vorher schon in Kontakt waren. Aber es finden sich täglich neue, die da auch mitwirken, weil natürlich schon sehr viele auch dort natürlich sehen, ist ganz klar. Aber jetzt die Möglichkeit haben, sich eben zusammenzufinden und dann gegebenenfalls nicht in ihrer Kammer der Einzige zu sein oder in ihrem Strang wo sie da tätig sind.

[00:15:29] Dr. Reiner Füllmich:

Bevor wir in den Zoom reingehen, Professor Schwab ist hier, Herr Herbert Ludwig ist hier und der Herr Ed Dellian ist hier, wollte ich noch auf eins hinweisen. Viele haben das Video gesehen im Internet von Martin Gerlof, der in Bayern wegen Verstoßes gegen die Was war das? Sperrstunde oder keine Ahnung, was festgehalten worden ist. Ich finde das Video klasse. Ich finde, der Mann hat sich geradezu großartig verkauft, hat sein Anliegen, sein demokratisches Anliegen dabei großartig verkauft. Ich will darauf hinweisen Wir haben gestern Nacht. Wann war das? Um halb eins oder so? Hatten wir so eine Art Notruf? Eine ganz ähnliche Situation. Die Kollegin hat ganz gut abgefangen, beruhigend eingewirkt auf alle Beteiligten. Da war jemand in der Nähe von Fulda festgehalten worden. Der Polizist, der dann mit uns gesprochen hat, hat zunächst gesagt Nein, das hätte gar nichts mit Corona zu tun. Bis klar war, dass es natürlich um Corona ging, weil es ging um die Ausgangssperre, die auch da offenbar vollkommen willkürlich und mit Sicherheit absolut verfassungswidrig verhängt worden ist. Nur es hat keinen Sinn, sich dann auch Straßenschlachten einzulassen, sondern man muss seine Kämpfe auswählen. Und es gibt Kämpfe, die machen Sinn. Es gibt Kämpfe, da verliert man nur unnötig Energie. Deswegen streitet sich Viviane auch nicht. Mit diesem seltsamen Redakteur von der, Wie heißt die Zeitung Tagesspiegel, sondern man lässt es einfach laufen und man sieht ja, wie es ist, wenn Dummheit Dreistigkeit auf elegante Intelligenz trifft. Das spricht ja dann für sich selbst. So, jetzt können wir uns in den ZOOM begeben. Professor Schwab ist da. Herr Ed Dellian ist da und Herr Herbert Ludwig ist da.

[00:17:12] Prof. M. Schwab:

Und Herr Jörg Spitz 

[00:17:13] Dr. Reiner Füllmich:

Wunderbar! Wunderbar, Herr Spitz Entschuldigung, dass ich Sie.

[00:17:19] Jörg Spitz:

Sollten wir anfangen, weil ich um halb zwölf raus muss.

[00:17:22] Prof. M. Schwab:

Okay. Und ich muss um zwölf raus in die Vorlesung.

[00:17:26] Dr. Reiner Füllmich:

Okay, jetzt ist es 10 Uhr, 25 oder sowas. Dann fangen wir mit wem fangen wir an? Mit wir. Wir sollten. Kurz Wir sollten. Ganz kurz. Du musst in die Vorlesung, Martin. Wir sollten ganz kurz.

[00:17:43] Prof. M. Schwab:

Um 12 erst. Ein bisschen zeit hab ich.

[00:17:44] Dr. Reiner Füllmich:

Wir fangen. Wir fangen an mit dem juristischen Teil. Aber nur kurz. Und schwenken dann kurz auch über zu Professor Spitz. Weil es geht heute um zwei Bereiche. Es geht einmal um den Bereich Was ist mit der Justiz los? Geht’s besser? Gibt’s andere Möglichkeiten, z.B. in anderen Ländern? Und zum zweiten Was ist im Bereich der Medizin los, wenn es um diese Corona Geschichten geht? Ist es wirklich so, dass es nur einen Impfstoff gibt, der uns helfen kann? Oder gibt es hier vielleicht alternative Heilmethoden? Behandlungsmethoden, die einfach nur niedergemacht werden, um den Impfstoff zu pushen? Das sind die beiden großen Themen heute. Wir fangen kurz an, Herr Professor Spitz mit Martin Schwab. Martin, hast du gestern mitbekommen, was bei uns passiert ist? Hast du eben mitbekommen, dass Herr Herbert Ludwig dabei ist, auf dem wir beide schon mal Bezug genommen haben, als wir uns gefragt haben, damals noch in der Arbeitsgruppe Justiz, auch mit Antonia? Wie kann es sein, dass in Fällen mit strukturellem Ungleichgewicht es den Eindruck zumindest macht, dass manche Richter einfach blind das wiedergeben, was die Konzerne machen? 

[00:18:47] Prof. M. Schwab:

Also ich muss ja nicht sagen. Also jetzt mal kurz zur Tagesordnung Ich meine Vorlesen um zwölf in denen. Herr Spitzer hat gesagt, er muss um halb zwölf raus. Vielleicht ist es hilfreich, mit ihm anzufangen. Ich habe ne halbe Stunde mehr Zeit, als er. 

[00:19:02] Dr. Reiner Füllmich:

Macht Ihnen das? Macht Ihnen das was aus? Herr Dellian und Herr Ludwig noch ein bisschen zu warten?

[00:19:10] Ed Dellian:

Ja, selbstverständlich nicht. Das ist okay.

[00:19:13] Dr. Reiner Füllmich:

Dann fangen wir bitte mit Herrn Spitzer an. Das ist spannend. Dann sind wir ja schon im ersten Teil der Geschichte, nämlich in dem Teil. Gibt es andere Möglichkeiten, das Corona Virus und oder die daraus angeblich entstehende Erkrankung COVID-19 zu bekämpfen als mit dramatischen Lockdowns, Masken, Regeln, Impfungen?

[00:19:36] Jörg Spitz:

Ja. Also erst einmal herzlichen Dank für die Einladung und noch mehr herzlichen Dank dafür, dass Sie überhaupt diese Sachen machen. Denn ich bin, wie Sie der Meinung, die Juristerei mit der letzte Faden sein denn wir haben, denn alles andere ist platt gemacht. Die ganzen Fachkundigen sind zu Verschwörungstheoretikern erklärt worden und es ist keine Fachkunde mehr unterwegs. Selbst dort, wo sie direkt nötig wäre, nämlich was die Infektion geschehen angeht. Selbst dort funktioniert es nicht mehr, weil man fokussiert sich nur auf dieses Virus. Aber wo sind denn die Epidemiologen, die über das Immunsystem reden? Wo ist das Immunsystem der Medizin geblieben? Es existiert nicht und ein Virus oder eine Regel hat nur dann eine Chance, irgendetwas zu bewirken, wenn er in einem Wirt sich entsprechend fortpflanzen kann und dem steht unser Immunsystem entgegen. Also von daher ist es fachlich diese ganze Geschichte absolut einäugig und mone man was man sagen kann, hier fehlt eigentlich jeglicher Sachverstand. Das sind zwei, drei angebliche Experten drin, aber alles andere ausgeblendet und das kann nicht sein. Ich möchte den Bogen aber etwas größer spannen und die Dinge entsprechend darlegen. Ich gebe mal mein Bildschirm frei. Oh, das müsste ich bitte noch haben. Der Host müsste mich bitte ich hatte angemeldet, dass ich eine entsprechende Milch und Präsentation mache. Wenn mir der Host das noch gestattet, dann wäre das schön. Ansonsten kann ich auch frei drüber reden. 

[00:21:13] Viviane Fischer:

Ich glaube, die hatten sie. Also ich hab das kurz gesehen und es erschien sehr, sehr kleinteilig. Ich weiß nicht, ob wir das jetzt vielleicht besser einfach vom da haben. Sie sind da Grafiken auch drin, die sie zeigen könnten da drin.

[00:21:25] Jörg Spitz:

Ich habe da überhaupt kein Problem. Ich kann da so drüber reden. Kleinteilig weiß ich nicht, was sie damit meinen, aber….

[00:21:32] Viviane Fischer:

Sehr viel Text. Also ich weiß nicht, ob es tatsächlich so ist, dass man das die ich. Wir können sonst noch mal fragen. 

[00:21:46] Jörg Spitz:

Meine Anregung kam von Ihrem Mitarbeiter, der gesagt hat Wenn Sie Folien haben, also können Sie gerne auch etwas zeigen. Also von hier. [00:21:54][7.4]

[00:21:58] Dr. Reiner Füllmich:

Könnt ihr da etwas sehen? Wie war das? Okay.

[00:22:02] Jörg Spitz: Also gut, dann fangen wir mal so an, wenn man nach Folien kriegen sollte ist auch Ordnung. Das entscheidende Phänomen ist, was nicht berücksichtigt worden ist, ist schlicht und ergreifend Evolution. Und zwar deswegen, weil das erste Leben auf dieser Erde waren Bakterien, Viren. Und daraus hat sich dann alles andere entwickelt. Die Tiere, die Pflanzen und so weiter und so fort. Und es ist ein Irrtum anzunehmen, dass diese ersten Einzeller verschwunden wäre. Das ist die Basis des Lebens auf der Erde, und zwar im Sinne der Symbiose. Alles, was anschließend geworden ist auf dieser Erde. Auch der Mensch, der die große Krone ist, auch der Mensch kann ohne Bakterien nicht leben. Es ist also absolut pervers, davon auszugehen, dass ich Bakterien und Viren alle umbringen muss. Ja, wir haben heute gelernt, dass die Entwicklung der Antibiotika letztlich eine Fehlentwicklung ist, weil wir damit die Bakterien, Viren, die in uns sind, umbringen und damit unser inneres Gleichgewicht aus dem Ruder läuft. Das heißt also…..

[00:23:03] Dr. Reiner Füllmich:

Der Bildschirm ist frei. Sie können es jetzt benutzen, wenn Sie wollen, Herr Professor Spitz .

[00:23:06] Jörg Spitz:

Dann probiere ich mal, dass ich da reinkomme. Ja, so, da ist der und da ist der. Und ja, dann sind wir da, dann muss ich noch damit entsprechend dümpelte das Bildschirm Präsentation und von Beginn an. Ja Entschuldigung, da sind wir draussen. Das ist der Falsche.

[00:23:32] Dr. Reiner Füllmich:

Aber das ist ja nicht schon mal gut. Optimum Health Service in a Framework of new… Das klingt jedenfalls so, als könnte ich es auch sagen.

[00:23:40] Jörg Spitz:

Ja, das war anders gedacht. Das ist meine anschließende Vorlesung im Rotary-Club in Hongkong. Aber so, dass man sich sehen lassen. Ich denke, ich mach so weiter. Das heißt also, die, die Viren und Bakterien sind ein Bestandteil der Biomasse dieser Erde. Und wir sind ebenfalls ein Bestandteil dieser Biomasse dieser Erde. Und wir können nicht nur und müssen nicht nur diese Tierchen tolerieren, sondern diese Bakterien und Viren sind ein Bestandteil unseres Körpers. Wir haben vor etwa 10 Jahren, nachdem das humane Genom entdeckt worden ist, die gleiche Apparatur genutzt, das Genom der Bakterien und Viren nachzuweisen. Und dann stellte sich raus, dass ein Vielfaches von verschiedenen Spezies in unserem Darm lebt und die weitere Forschung hat ergeben, dass wir noch einmal ohne diese Bakterien und Viren und Pilze auch noch in unserem Darm überhaupt nicht leben können. Das ist ein eine Symbiose, eine Lebensgemeinschaft. Wir sind nicht der Lage, unsere Nahrung zu verdauen ohne diese Bakterien wären diese Bakterien und Viren produzieren Botenstoffe, denen das Gehirn gehen und uns dort entsprechend beeinflussen. Und von daher ist also der Ansatz Bakterien und Viren umzubringen ist unsinnig.

[00:25:04] Dr. Reiner Füllmich:

Wir hören gerade, Sie müssten, damit sie wieder voll ins Bild kommen können, die Dokumente wieder zumachen.

[00:25:14] Viviane Fischer:

Ne die Funktion Bildschirmteilen

[00:25:15] Dr. Reiner Füllmich:

Die Funktion Bildschirmteilen genau .

Juerg-Spitz[00:25:30] Jörg Spitz:

Also -Das ist die Voraussetzung und wir leben. Das heißt, wir müssen eine neue Definition des Menschen machen, und zwar der Mensch ist eine vorübergehende Ansammlung von Biomasse dieser Erde mit dem Zweck die Evolution fortzusetzen und es erst einmal nicht kapiert, es verdammt noch vergessen. Und von daher ist das Problem, dass die Zivilisation, die wir entwickelt haben, auf die wir so stolz sind, aus dem Ruder gelaufen ist im Verhältnis zur Evolution. Wenn man so ein vollkommen falsches Bild gehabt in den letzten Jahrzehnten oder Jahrhunderten von dem, was der Mensch ist, welche Position er hat und wie er mit seiner Umwelt klar kommt. Wir haben gelernt jetzt inzwischen, dass es negative Einflüsse von der Umwelt gibt, die, ob es jetzt der Elektrosmog ist oder ob es die Partikel sind in der Luft von Dieselfahrpartikel oder so. Aber wir haben auch lernen müssen, dass uns durch den Lebensstil, den geänderten Lebensstil, Ressourcen verloren gegangen sind. Das heißt also lebenserhaltende Parameter aus der Umwelt. Jeder weiß, dass wir Sauerstoff brauchen. Drei Minuten ohne Sauerstoff sind wir tot. Aber niemand denkt drüber nach, dass wir die Schwerkraft brauchen. Ohne Schwerkraft können wir auf Dauer nicht leben. Das haben wir oben der Raumstation erlebt. Dann schrumpft die Muskulatur und das Gehirn schrumpft. Und eine dieser Natureinflüsse ist die Sonne. Ohne Sonne kann auf der Erde überhaupt nichts sein. Dann wäre es Arschkalt. Aber die Sonne hat als Nebeneffekt einen ganz winzigen Bereich in UVB Strahlung. Das sind 0,5 prozent. Und diese 0,5 prozent Sonne machen in der Haut aus einem Vorstoff, das sogenannte Vitamin D. Ja, es ist kein Vitamin, sondern ein Hormon, was wir brauchen, um alle Zellen in ihrer Funktion zu erhalten? Niemand fällt tot um, wenn ein Mangel hat. Aber auf die Dauer ist die Zielfunktion gestört und dann kann diese Zelle nicht richtig funktionieren. Und das führt dann irgendwann zu Symptomen, die die Medizin Krankheit nennt. Aber alle diese Krankheiten, die wir kennen, ob das jetzt Herz-Kreislauf Krankheit sind oder die sogenannten Geisteskrankheiten sind Ausdruck einer gestörten Zellfunktion. Und das Symptom was dann Aufpoppt, ist der Ausfall dieses Organs oder die Reduktion der Funktion dieses Organs. Und noch einmal Vitamin D wird dazu benötigt, und zwar weil es als Hormon über einen Rezeptor in die Zelle hineinkommt, die den Zellkern kommt und dort unsere Gene schaltet. Ja, wir wissen seit 2000, dass nicht die Gene uns dominieren und wir geleitet werden, sondern wir wissen, dass die Gene wie ein Buch sind, das Buch des Lebens, wo alles drinsteht. Aber ein Buch kann ich kochen, ein Kochbuch kann ich kochen, sondern man muss es lesen und die Zellen lesen diese Geninformationen ab mit Hilfe von externen Substanzen zum Teil, eigene Hormone, auch externe Substanzen. Und das Ganze nennt sich Epigenetik. Hochkompliziert aber bedeutet einwandfrei wir werden nicht von den Genen gesteuert, sondern von unterschiedlichsten Substanzen, auch Nahrungs Faktoren, die wir haben oder nicht haben und unter anderem eben auch von Vitamin D. Und wenn die Zelle jetzt dieses Vitamin D nicht hat, ist sie in ihrer Funktion beeinträchtigt und entwickelt dann Steuerungs-Störungen, die letztendlich dann noch einmal in die entsprechenden Krankheiten münden. Und selbst der Krebs ist heute ganz klar nicht primär eine Genveränderung, sondern eine Störung, Funktionsstörungen der Zellen, die dann sekundär zu dem Genschaden führen. Also ein ganz komplexes System, aber in sich schlüssig. Und wenn man dann jetzt speziell und das ist ja mein Part heute, sich anschaut, was das dann für Folgen hat, dann kommt man bei Vitamin D zu vielen, vielen Dingen. Es gibt also an sich nichts keine Funktion gab, die auch von beantragt ist. Aber eine der wesentlichen Funktionen ist das Immunsystem. Vitamin D. tuned unser Immunsystem. Und zwar geht das schon in der Schwangerschaft im Mutterleib los. Hat die Mutter genügend Vitamin D, kann das Kind sein Immunsystem korrekt entwickeln. Hat das Kind über die Mutter nicht genügend Vitamin D, dann wird das Immunsystem falsch getuned. Es wird zwar ausgebildet, aber es wird falsch getuned dahingehend, dass Steuerungs Faktoren in diesem Grundsystem, die die Entzündung fördern entsprechend verstärkt werden und andere zurückgefahren werden. Das sind die Kinder, die dann schon als Kleinkinder Milchschorf bekommen, später Asthma bekommen, Rheuma bekommen und so weiter und sofort. Also da geht schon diese einflusslos und er zieht sich dann über das gesamte Leben weiterhin mit all diesen verschiedenen Aspekten. Warum ist Vitamin D fürs Immunsystem so wichtig? Es ist die Voraussetzung für die Funktion der Zellen, habe ich gesagt, auch der Immunzellen. Und wir haben in unserem Blut eine Vielfalt von unterschiedlichen Immunzellen, die alle verschiedene Aufgaben haben und aus dieser unterschiedlichen Aufgabenbreite heraus, ist das Immunsystem sehr effektiv. Wenn jetzt in dieses System ein Erreger reinkommt, ob das jetzt Tuberkulose ist oder ob es COVID-19 ist oder Influence ist, vollkommen egal, dann wird das Immunsystem alarmiert. Und man kann sich das vorstellen wie eine GSG 9 Truppe, die mit Walkie-Talkies unterwegs ist. Wenn einer irgendwo was sieht sagt er „Hallo, hier ist was los, kommt hier her.“ Und so reden auch die Zellen über Botenstoffe miteinander. Und jetzt kommt der Knüller. Vitamin D ist für die Ausbildung der Botenstoffe verantwortlich. Hat der Körper nicht genügend Vitamin D, können die Immunzellen nicht miteinander reden. Sie können sich nicht abstimmen. Und wenn dann so ein Erreger reinkommt, dann sagte er „Hmm, keiner zu Hause Hier kann ich mich ausbreiten“ und dann bekommen wir eine Überschwemmung des Körpers mit diesem Erreger und dann werden wir schwer krank. Dann wird so ein pobliges Atemvirus nicht in zwei Tagen platt gemacht, was wir könnten, wenn das Immunsystem in Ordnung ist, sondern die zweite Angriffswelle rollt, dann brauchen wir eine Woche oder zehn Tage, um das Ding loszuwerden. Das sind Zusammenhänge, die bekannt sind. In den letzten 10 15 Jahren dokumentiert worden. Die erste Arbeit kam aus Japan. Da hat man Schulkindern Vitamin D so im Dezember rum gegeben, also bevor die dunkle Jahreszeit kam, wo Vitamin D nicht gebildet wird, und hat dann gezeigt, dass durch die Gabe von Vitamin D in dieser Zeit 60 prozent der Kinder, die Vitamin D bekommen haben, keine Influenza Grippe bekommen haben. Das heißt also nur durch die Gabe von Vitamin D wurde dieses Risiko, eine Influenza zu entwickeln um 60 prozent reduziert. Und das ist dann noch weiter gezeigt von späteren. Vor 2 3 Jahren hat es eine große Meta-Analyse gegeben 17 oder 18 international publizierte und evidenzbasierte Artikel wurden zusammengefasst und die Quintessenz war die, dass wer einen niedrigen Vitamin D Spiegel und es ist unter 10 Nanogramm ist die ganz unterste Ebene. Wer den hat, der hat ein mehrfach gesteigertes Risiko einen entsprechenden Infekt zu entwickeln. Vielleicht noch einmal zu der Vitamin D Versorgung. Das muss man wissen. Dieses Hormon kann man nicht essen, sondern der Körper macht dasselbe. Deswegen ein Hormone. Und wir stellen es in der Haut her unter Sonneneinstrahlung klammer auf, wenn wir in der Sonne sind und das funktioniert aber selbst an sonnigen Tagen nur zwischen 11 und etwas 14, 15 Uhr, wo wir dann draußen sein müssten. Und zwar so, wie sie mit einem entblößten Armen mindestens mal besser einen bloßen beinahe etwa 30 prozent der Körper Fläche sollte der Sonne exponiert werden, die dann zu dem Zeitpunkt noch scheinen muss. Schmieren Sie aber Sonnencreme drauf. Blockieren Sie damit die UV-B Bildung und dann funktioniert nichts. Der Effekt ist der, dass wir 2008 in einer Studie vom Robert-Koch-Institut, die damals im Auftrag der Bundesregierung repräsentativ die deutsche Bevölkerung untersucht haben, gesehen haben, dass etwa 80 prozent der Menschen im Winter in Mangel sind. 80, 90 Prozent. Wir haben das nochmal nachgeprüft, vor kurzem mit anhand von zwei Millionen Daten aus Deutschland und dabei ganz klar. Wir haben etwa 10 prozent der Bevölkerung ist in diesem absoluten Mangel und weitere 20 Prozent sind in einem relativen Mangel. Das heißt, etwa 30 prozent der Bevölkerung sind Risiko Kandidaten im kommenden 2 Monaten entsprechend eine COVID-19 Erkrankung zu entwickeln, weil sie im Abwehrsystem geschädigt sind. Da kann man natürlich sagen: „Grau ist alle Theorie“, aber wir haben nicht nur diese Berichte von früher, sondern es gibt auch akute oder aktuell Berichte aus der Zeit mit der Pandemie. Und zwar war in der Zürcher Zeitung vor etlichen Monaten zu lesen „Das Wunder von Elk“. Was war passiert? In einem Altenheim? Das sind ja die Risiko Personen, die besonders gefährdet sind, ist COVID-19 durch gefahren und keiner gestorben. Ja, keiner gestorben. Und dann hat die Kantons Ärztin gesagt: „Das ist ein Wunder.“ Normalerweise bleiben 50 – 60 Prozent der Einwohner dort auf der Strecke. Der ein Wunder. Dann hat sich ein Hausarzt gemeldet aus der Schweiz: „HmHm. Kein Wunder, sondern Vitamin D. In meinem Altenheim wird auch Vitamin D ausgegeben und ich habe so gut wie keine schwere Erkrankung und schon mal gar keine Toten.“ Das heißt es ist dort gezeigt worden und das gleiche ist dann Im polnischen Altenheim passierte, es auch im ZDF gekommen, dort war keine Äusserung dazu. Auch wenn man in die Literatur reingeht, dann sieht man, dass in Polen seit zwei bis drei Jahren Guidelines existieren, wo man der Bevölkerung empfiehlt, sich mit Vitamin D zu Supplemente. Etwa 4000 Einheiten. Und dann gab es in dieser Guideline noch eine besondere Spalte für ältere Personen, die eben auch Risiko sind. Und da stand dann drin 4000 bis 8000 Einheit mit pro Tag einnehmen. Unsere Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 800 Einheiten und das ist eine Homöopathische Dosis, die nicht funktioniert. Das bekommen unsere Babys, wenn sie auf die Welt kommen, damit sie keine Rachitis bekommen. Das sind ganz andere Aspekt von Vitamin D. Also wenn wir die Bevölkerung aus diesem Mangel heraus holen würden, dann hätten wir eine gute Chance, dass diese Epidemie keine Epidemie mehr ist. Und wir haben weitere Informationen aus der ersten Welle schon damals aus den asiatischen Ländern, wo ganz klar gezeigt worden ist, dass diejenigen, die einen relativ hohen Vitamin D Spiegel haben, weniger wahrscheinlich auf die Intensiv kommen und auch weniger wahrscheinlich sterben. Und das Ganze zieht sich weiter. Wir haben vor wenigen Wochen eine Dokumentation bekommen von der Universitätsklinik in Heidelberg. Die haben 200 Patienten untersucht, COVID-Patienten, die ankamen und haben dann auch dieses Kriterium angelegt, haben Vitamin D gemessen, Gott sei Dank, und haben das Kriterium angelegt. Wer hat weniger als 10 Nanogramm? Wer war in diesem absurden Bereich? Und da hat sich gezeigt, dass diese Patienten in einem deutschen Hospital mit aller Therapie Kompetenz, die doch vorhanden ist, das 15 fache Risiko hatten, auf intensiv zulande zu sterben. Abhängig von diesem extrem niedrigen Vitamin D Spiegel. Das heißt also, wir haben hier ein Parameter, wo wir sagen können, der ganz massiv das Immunsystem beeinflusst. Und würden wir mit einfachen Maßnahmen und die Vitamin D Gabe ist eine einfache Massnahme. Sie kostet so gut wie nichts, 10 Cent am Tag. Da würden wir ganz erheblich die Gesundheit der Bevölkerung anheben können. Sie haben heute Nachmittag noch einen zweiten Gast, Uwe Gröber. Der ist Apotheker von Hause aus, betreibt seit vielen Jahren eine Mikron Nährstoff Akademie, bildet Therapeuten aus in der Richtung und er wird Ihnen noch nochmal berichten, dass es weitere Möglichkeiten gibt, das Immunsystem zu stärken. Das ist Vitamin C, das ist Vitamin A, was von dem Vitamin D mitgebraucht wird. Aber auch solche Dinge wie Zink. Ja, das alles sind Stoffwechsel Faktoren, die das Immunsystem braucht, um gut zu funktionieren. Ernährt man sich aber mit Burger oder sonst was, dann hat man diese Substanzen nicht. Und das Problem ist nicht nur der Vitamin, indem man in der Bevölkerung, sondern viele Lebensstil Faktoren sind bei den meisten der Menschen runtergefahren. 80 bis 90 prozent immer. Und ich habe mich dann gefragt Wie kann das sein? Sind die Menschen alle so dumm, dass sie sich falsch verhalten? Nein, ich bin Professor. Ich bin besonders schlau, aber alle anderen so dumm? Nein. Was rauskommt ist ganz klar. Durch den Lebensstil, unseren Lebensstil, unsere Gesellschaft werden wir krank. Der Einzelmensch hat keine Chance, sich gesund zu verhalten. Wenn Sie auf dem Bahnhof sind und was zu essen suchen, dann finden Sie eine Kuchen-Bude neben der anderen. Das heißt, Sie vergiften sich mit Kohlehydraten. Die Kohlehydrate sind nicht schädlich, aber in der Menge, in der wir sie bekommen, sind sie schädlich. Die künstlich oder die Nahrung die unseren die Grosskonzerne herstellen enthält keine Mikro-Nährstoffe mehr. Also das Thema von heute Nachmittag und diese Mikro-Nährstoffe werden auch wieder gebraucht. Das nächste ist die Erfindung des Rades hat dazu geführt, dass wir heute alle mit irgendwelchen Muttern unterwegs sind. Aber wenn wir unsere Muskulatur nicht bewegen, die ebenfalls ein endokrine Organ ist und Botenstoffe ausschüttet, dann fehlen diese Botenstoffe im Körper, unter anderem auch im Gehirn. Ja, die Muskulatur bilden Botenstoffe aus, die neue Gehirnzellen ermöglicht. Haben Sie diese Botenstoffe nicht, bekommen sie Alzheimer. Schlicht und ergreifend. Das heißt also, es geht querbeet durch die gesamte Klinik mit den verschiedensten Krankheiten, hat aber seine Ursache nicht in der Medizin. Die Medizin ist okay, die soll weitermachen. Nicht falsch gesteuert, aber die ist gut, was sie kann. Nur die Situation, die Medizin kann keine Zivilisationskrankheiten heilen. Ob Diabetes oder Demenz oder sonst etwas, weil die Ursache für sie nicht greifbar ist. Denn die Ursache liegt in unserer Kultur. Deswegen meine Forderung seit etwa einem Jahr Wir brauchen einen Kulturwandel insgesamt, nicht nur in den Firmen, sondern auch in der Bevölkerung und damit eine neue Gesundheitskultur. Würden wir das schaffen, dass wir eben nicht nur einmal auf 100 000 Einwohner eine Sumobar haben, wo man eben entsprechend Fruchtsäfte bekommt. Hätte wir eine andere Fleischwirtschaft, wo das Vieh nicht vergiftet wird, unter elenden Umständen vegetiert, sondern wie früher auf der Weide gestanden hat, dann hätten wir gesunde Lebensmittel. Wir haben in Deutschland das Wort Lebensmittel, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Nicht Food, sondern Lebensmittel. Dann hätten wir gesunde Lebensmittel und dann könnte die Bevölkerung sich gesund verhalten. Also für mich ist die COVID-19 Pandemie nur die Spitze vom Eisberg einer kompletten Fehlentwicklung in der gesamten Kultur, die wir haben, und wir müssen an diesen Dingen drehen. Wenn wir diese akute Situation jetzt überstehen, dank ihrer Aktion, dann müssen wirklich die Ärmel aufkrempeln und sagen Wo stehen wir denn? Wer sind wir denn überhaupt? Was brauchen wir für ein artgerechtes Leben? Jeder Affe im Zoo wird artgerecht gehalten, damit er da einigermaßen nicht früher stirbt. Aber wir vergessen den Affen in uns. Wir müssen auch artgerecht gehalten werden. Und wenn wir artgerecht gehalten werden, dann haben wir auch keine Probleme. Dann haben wir, dann läuft dieser tolle Organismus in sich perfekt ab. Und wir haben sogar eine innere Apotheke, denn Vitamin D hab ich eben vergessen, hat noch eine Eigenschaft, es hemmt nicht nur die Entzündung in der Lunge, wenn es diesen Fall gibt, sondern es schüttet zusätzlich noch Antibiotika aus. Der Körper hat eine eigene Apotheke, die Antibiotika macht und diese Apotheke bringt die Tierchen um. Die Antibiotika, die der Körper macht, sind auch nicht Resistenzen bildend. Das heißt also, sie wirken seit Millionen von Jahren und wirken auch die nächsten Millionen von Jahren. Das heißt also, wir haben die Möglichkeiten und was wir noch haben, ist neben der Apotheke. Wir haben einen eingebauten inneren Arzt. Wir haben einen inneren Arzt, der über seine Möglichkeiten zur Regeneration den Körper immer wieder fit macht und die Mär, die erzählt wird, dass wir krank werden, weil wir alt werden. Die stimmt nicht. Nicht das Alter macht uns krank, sondern die vielen, vielen Problemchen, die wir im Alltag zusammensammeln. Von der Ernährung, über die Bewegung, über Vitamin D, über die mentalen Geschichten. Sie wissen, es gibt Studien, die besagen, wer alleine lebt, stirbt eher? Etwa drei Jahre eher. Warum? Weil er keinen Ansprechpartner hat. Er hat keinen, mit dem er kommunizieren kann. Wenn ich mit jemanden positiv kommuniziere, schütte ich positive Botenstoffe im Kopf aus. Das heißt, alle diese Faktoren fehlen derzeit in unserer STANDARD Kultur, die zu einer Unkultur geworden ist. Und wenn wir das wieder schaffen zurückzudrehen, dann muss sich nie nicht jemand mühsam gegen diesen Mainstream wenden, sondern er kann im Mainstream mitleben und wird gesund sein. Und das ist die Perspektive, die wir haben. Ist es machbar? Ist es möglich? Aber dazu brauchen wir letztlich die Bevölkerung und die Regierung, die das mitmachen. Und noch eine Botschaft, die für mich positiv ist, als wir die zwei Millionen Daten ausgewertet haben, ist herausgekommen, dass im Vergleich zu den Robert Koch Daten vor zehn Jahren wir es geschafft haben, durch Mundpropaganda, durch YouTube und so weiter, sofort Bücher, Vorträge die ältere Bevölkerung in Bezug auf Vitamin D aufzuklären. Und sie hat es verstanden und sie hat es umgesetzt. Das heißt, der mittlere Vitamin D Spiegel der älteren Bevölkerung ab 50 etwa ist um 40 prozent innerhalb von 10 Jahren angehoben worden. Nicht über die Regierung, nicht über die Medizin, sondern die Einzelmensch uns verstanden haben. Deswegen noch einmal: Dieser Schritt über Vitamin D sich innerhalb weniger Tage praktisch gesund zu machen vor diesem COVID-19 Problem ist eine riesige Möglichkeit, die man nutzen sollte, auch in ein Altenheim. Wenn wir heute anfangen würden, Vitamin D auszuteilen, könnte morgens wieder seine Tür klopfen. „Stört uns nicht.“ Eine riesige Möglichkeit. Jetzt sind wir wieder bei der Presse, die komplett platt gemacht wird. Ich habe auf YouTube ein Video stehen, was 2,8 Millionen Mal angeschaut worden ist in den letzten zweieinhalb Jahren. Und dann gab es im ZDF eine junge smarte Dame, eine Wissenschaftlerin angeblich, Chinesin mit der schönen rot lackierten Fingernägeln, die sagt: „Vitamin D doesnt work“. Es funktioniert nicht. Da sind red flags und so… Ja, also meine. Mein Video hat dann mein Video gezeigt, sagt, was der Professor da erzählt. Das ist Schrott. Das hat nicht nur dazu geführt, dass es vielleicht einen Shitstorm bekommen hat, aber immerhin 800000 Leute haben die Sendung gesehen. Nur 14 Tage später hatte ich auch 800 000 bei mir auf Kanal mehr. Das heißt, die Menschen haben geguckt, was der Professor gesagt hat und waren damit zufrieden. Das heißt, wir haben die Möglichkeit, wenn wir die Menschen aufklären, informieren, dass wir die Gesundheitskompetenz wieder anheben, dann können sie die Dinge auch umsetzen. Und bei der Gesundheitskompetenz sind wir beim nächsten Mal oder genauso da, wo jetzt COVID-19 sind. Über die Medien, die öffentlichen Medien, die wir alle bezahlen sollte eigentlich Gesundheitsinformationen, Gesundheitserziehung ins Volk kommen und was da kommt, ist nur Werbung kaufen, kaufen, kaufen. Das heißt, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung ist grottenschlecht geworden und das ist ein zweiter Grund, warum die Menschen sich falsch verhalten. Sie wissen es nicht besser. Heute fahren die Menschen mit der Maske auf dem Fahrrad durch den Wald. Das ist absolut pervers. Warum? Weil ihnen Angst gemacht worden ist. Das heißt also seine unselige Verknüpfung mit den Medien. Und wir müssen schauen, dass wir auch da in den Medien wieder mehr Platz bekommen. Oder und was ja oft nicht angedacht ist, dass wir uns eigene Medien schaffen, wo wir dann diese Information an die Menschen weitergeben können. 

[00:45:43] Dr. Reiner Füllmich:

Darauf hinauslaufen, dass wir uns eigene Medien schaffen. Denn die sogenannten Leitmedien werden wohl nicht mehr allzu lange als Leitmedien existieren können. Die Leute, die ernsthaft Informationen haben wollen, orientieren sich schon lange nicht mehr daran. Was da schiefgegangen ist, wird man im Nachhinein, wenn wir diese ganze Sauerei beendet haben, wird man im Nachhinein im Einzelnen untersuchen müssen. Aber sie sagen es erstens vollkommen einleuchtend. Ich glaube, da würde niemand von uns auch nur ansatzweise widersprechen wollen. Und zweitens wissen wir ja auch selber, dass es funktioniert. Wir, meine Frau und ich, waren ja lange in den USA. Eigentlich leben wir da in Kalifornien und da ist meiner Frau, weil ich habe sowieso zu viel Zeit da verbracht, aber meiner Frau aufgefallen: Oh mein Gott, hier gibt’s ja unglaublich viele Leute, die schwerst übergewichtig sind. Ja, die gibt es da mehr als hier. Und zwar deshalb, weil man muss ja nur ein bisschen nachgucken, weil da seit bestimmt 50 Jahren Kampagnen gelaufen sind, die letztlich zu einer Lebensmittelvergiftung geführt haben. Massiv wurde Zucker beworben, die Zigarettenindustrie kommt noch obendrauf. Die wurde dann irgendwann mal ausgebremst. Aber die Ergebnisse sieht man, aber auch da gibt es genauso wie bei uns einen Gegentrend, insbesondere an den beiden Küsten im Osten und im Westen. Teilweise geht das dann auch schon jetzt etwas exzessiv los, aber das hat bei der Pharmaindustrie zu massiven Einbußen geführt. Denn ich weiß nicht, ob es richtig ist, Herr Prof. Spitz, aber ein bestimmter Prozentsatz? Ich meine, 70, 80 prozent aller Krankheiten könnten, wenn man sich vernünftig ernährt und vernünftig bewegt, vermieden oder sogar geheilt werden. Kommt das so ungefähr hin oder ? 

[00:47:24] Jörg Spitz:

Das sind die Daten von der WHO. manchmal bekommt man auch objektive Daten von dort und dass die Daten der WHO nur noch 10 prozent, zumindest in den Zivilisations Staaten mit Deutschland, wir sterben oder unsere Bevölkerung stirbt nur noch zu 10 prozent an nicht chronischen Krankheiten. Das heißt also zum Teil Infekte, zum Teil Unfälle und soweit und so fort. 80 prozent, oder sagen wir 60 prozent Herz-Kreislauf Krankheiten, Herzinfarkt und ähnliches, 30 prozent Krebs und dann sind wir schon fast da. Das heißt also, es ist aktenkundig und alle diese Krankheiten sind wirklich von der Ursache selbst gemacht. Ich kann mich noch an die Zeit nach dem Krieg erinnern, da sind paar Leute verhungert. Aber wir hatten weder Diabetes, als die ersten Herzinfarkte kamen. Das war die Manager Krankheit. Da haben die Männer als erste den schlechten Lebensstil hatten, die sind krank geworden. Da sind die Kollegen von München nach Hamburg gefahren, um eine Herzpatienten zu sehen. Heute haben wir alle Krankenhäuser voll davon liegen. Das heißt das ja, meine Rede. Es ist nicht ein medizinisches Problem, sondern die Gesellschaft hat sich verändert. Und das müssen wir wieder zurückdrehen. Das Problem ist halt, dass auch die Gesellschaft so viel Einfluss genommen wird. Das ist das Riesenproblem dabei. Auch mit Vitamin D an Vitamin D kann man natürlich als ehrbarer Pharma Produzent auch was verdienen, aber nur im Cent Bereich und nicht im 1 000 Dollar Bereich. Wie ein Krebs-Therapeutikum oder den Immun-Biologica, die wir heute haben. Das heißt, es ist wirklich profitorientiert, wie das Gesundheitssystem aufgebaut ist. Da sind Dinge passiert, die sind katastrophal. Vor 30 Jahren ist die sprechende Medizin abgeschafft worden. Warum? Weil angeblich einige Kollegen 28 Stunden am Tag beraten haben. Ja, das ist natürlich Unsinn gewesen. Aber dann hätte man die erschießen sollen. Aber nicht die sprechende Medizin abschaffen. Er hat 20 Jahre gedauert, dann hat man den gleichen Schachzug gemacht im Krankenhaus. Man hat gesagt, das muss alles rentabler werden und hat dort das Fließband eingeführt. Vorbild war das DRD ( Diagnose Redget Documents). Das heißt, wenn ein Patient reinkommt, kriegt er einen Stempel. Der wird drei Tage kriegt er dafür oder fünf Tage oder zehn Tage. Und wenn die zehn Tage vorbei sind, ob du jetzt gesund geworden und nicht wieder rausgeschmissen. Das heißt, auf diese Weise sind unsere Krankenhäuser zu Fließbandarbeiter geworden. Und da ist nichts mehr an Menschlichkeit dahinter. Und das ist der Grund, warum ich vor fünf Jahren mein Institut, meine Akademie „Akademie für Menschliche Medizin“ genannt habe. Weil die Medizin unmenschlich geworden ist, weil sie missbraucht wird, um auch noch die letzten Heller und Cent aus uns herauszupressen. Wir haben 40 Prozent der Entbindungen laufen, zum Teil über Schnitt Bild, das heißt also über Kaiserschnitt 40 prozent. Das war mal eine Notfall Operation. 40 Prozent. Und sterben dürfen wir auch nicht so einfach, ohne vorher nicht einmal ein halbes Jahr mehr im Hospiz gewesen zu sein. Und das ist eine gesellschaftliche Frage. Die Ethikkommission sagt Wer? Wenn du, Doktor, dem armen Patienten hilfst, über die Wupper zu gehen, ja, warum denn nicht? Wenn dieser Mensch so mies drauf ist sein Ich hab vom Leben nichts mehr. Ich bin allein und zwar sofort. Erlöst mich von meinen Qualen. Dann sollte man die Hand geben, seinen Weg mit dir. Nein, es ist verboten. Ist es nicht verboten, sich mit der Wahl umzubringen? Tabakrauch rauchen, da gibt’s Steuer für das wird gefördert. Aber wenn einer sagt ich mache nicht mehr am Leben sein. Da sagt der Ethikrat Nein, nein, das kann nicht sein. Das passt hinten und vorne nicht mehr. Deswegen wir brauchen eine neue Gesundheits Kultur.

[00:50:51] Dr. Reiner Füllmich:

Die Diskussion über Sterbehilfe ist schon lange unterwegs. Die Diskussion ist sehr, sehr schwierig. Sehr schwierig. Ich glaube, da kann man keine Grundregeln haben, sondern es kommt immer auf den Einzelfall an. Das wiederum die Einzelfall Betrachtung ist für den typischen Deutschen viel zu schwierig, weil der typische Deutsche will klare Regeln haben, damit er alles über einen Kamm scheren kann. Das sieht man auch in der Justiz, da wären wir ja gleich noch zu kommen. Aber die Tatsache, dass gesundes Leben selbstverständlich einiges an Profit für die Pharmaindustrie wegnimmt, die ist eigentlich unbestreitbar. Im Grunde genommen erklärt das auch, was wir hier gerade sehen. Denn ich habe das jetzt nicht nur von Dolores Cahill, die wird, glaube ich auch später noch was sagen. Die vertritt exakt die gleiche Meinung wie sie, was das angeht. Sondern wir haben das natürlich von sehr vielen Menschen schon gehört. Es gibt ja auch im deutschen Fernsehen, im deutschen Mainstream Fernsehen. Gibt es tatsächlich Sendungen? Ich glaube, wir heißen die, die Ernährungs Docs und sowas auf NDR, die genau in diese Richtung laufen und die vollkommen ohne Medikation. Leute, die die verschiedensten Probleme haben durch Umstellung der Ernährung, durch Bewegung heilen letzten Endes. Wenn das so ist, dass damit um die 80 prozent aller Krankheiten natürlich ein Beinbruch ist, was anderes aber um die 80 prozent dieser von ihnen angesprochenen chronischen Krankheiten vermeiden oder heilen können, dann ist ganz logisch, dass die Pharma-Industrie, wie ich ja weiß, Probleme hat. Das weiß ich, weil ich ja, auch wenn ich es vergessen hatte, aber ich hab ja jetzt mit einigen von denen wieder Kontakt aufgenommen. Ich habe ja vorher in der Forschungsstelle für Arzt und Arzneimittel Recht der Universität Göttingen gearbeitet. Die Kollegen von früher arbeiten teilweise in der Pharmaindustrie, teilweise in der Justiz, Oberlandesgericht, Bundesgerichtshof usw. sind gut, gut, gut unterwegs. Und von denjenigen, die in der Pharmaindustrie oder für die Pharmaindustrie arbeiten, weiß ich, dass es da Schwierigkeiten gegeben hat in den letzten Jahren und dass das einer der Gründe ist, möglicherweise nicht der entscheidende, der entscheidende könnte das Bedürfnis sein, Kontrolle zu behalten und noch weiter auszubauen, damit man nicht auffliegt in Anführungsstrichen. Aber einer der Punkte, der ganz sicher eine Rolle spielt, ist der Profit ist das, was Sie eben angesprochen haben, das Entmenschlichen der Medizin. Das haben wir ja auch von einer amerikanischen Ärztin gehört. Dr. Pam Popper Die erinnerte sich, die 64, glaube ich, erinnerte sich, als sie noch kleines Kind war. Da gab es den Hausarzt, den Family Doktor, der kannte jeden Einzelnen. Jedes einzelne Mitglied hat dieses jede einzelne Mitglied entsprechend dem behandelt, was er im persönlichen Gespräch bei der echten Diagnostik herausgefunden hat. Heute, sagt sie, werden wir durchgeschleust durch den Maschinenpark in irgendwelchen Kliniken und wissen überhaupt nicht, wie uns geschieht. Also es geht um Geld, es geht um Kontrolle. Und das, was Sie da gerade ansprechen, ist das Gegenteil, weil das verschafft uns erstens Gesundheit ohne MaschinenMedizin und ein Übermaß an Medikamenten und es verhindert Kontrolle Zweitens

[00:53:52] Jörg Spitz: Ja

[00:53:53] Viviane Fischer:

Jetzt ist es ja auch noch so, dass jetzt geht ja der Zug sogar noch in diese ganz extreme Richtung mit dieser individualisierten Medizin, wo ich dann sogar auch jetzt nicht nur eine STANDARD Krebsbehandlung bekommen soll. Ich bekomme noch eine auf mich zugeschnitten und die kostet nochmal freundliche 200 000 Euro mehr oder was auch immer. Und damit ist natürlich auch das, was Dr. Wodarg meinte. Damit ist natürlich auch die Erfolgskontrolle noch geringer, weil dann können sie ja trotzdem immer noch meine Gene gewesen sein, die dann doch nochmal irgendwie anders reagiert haben.

[00:54:20] Jörg Spitz:

Also ich bin durchaus der Meinung, dass uns diese personalisierte Medizin oder das Wissen um spezielle Details weiterbringen kann. Aber es gibt eine alte Regel Pareto Regel mit 20 prozent 80 prozent Effektivität erreichen und das sind eben diese Lebensstile Geschichten und wenn dann darüber hinaus spezielle Dinge da sind. Wir haben zum Teil Genveränderung drin oder eine Veränderung, die kann man dann raussuchen. Achtzig Prozent kriegt man ohne Aufwand hin. Ich möchte noch einen Begriff einwerfen, der mir langsam auch gekommen ist. Wir haben nicht nur die Kultur verändert, sondern das Ganze ist im Rahmen einer Medikalisierung der Gesellschaft gelaufen. Es geht nichts mehr ohne diese ganze Medizin, die an sie überhaupt nichts zu tun hat. Und deswegen ist auch für mich erklärbar, warum es diese Aktion jetzt mit der Impfung gibt, weil das ein Abschied ist im menschlichen Leben. Seit von 20. bis 50. ungefähr da hat man noch nicht allzu viel Umsatz gehabt in dieser Altersgruppe. Wenn man die jetzt aber einmal, zweimal, fünfmal, zehnmal im Jahr ebenso gern gegen die unterschiedlichsten Erreger, dann bringt das nochmal wieder Riesen Profit und das ist natürlich eine optimale Geschichte. Nicht nur das Alte halten, sondern zusätzlich noch mehr Profit machen.

[00:55:34] Dr. Reiner Füllmich: JA 

[00:55:36] Dr. Reiner Füllmich:

Vor ein paar Wochen haben wir gehört, dass allein der Einsatz der PCR Test. Das ist jetzt ein paar Wochen her. Inzwischen. 200 Milliarden Dollar, weil sie nicht mehr Umsatz oder. Ich meine, es war sogar Gewinn gebracht hat, also das, was die Impfstoffe da bringen, das braucht man, glaube ich nicht allzu lange nachzudenken und zu erkennen, dass das ein Vielfaches ist.

[00:55:57] Jörg Spitz:

Und das ist eine Katastrophe, denn ich meine. Ich habe nichts dagegen, wenn einer Geld macht. Im Sommer soll Geld verdienen und wenn es auf dem Rücken der Menschen ausgetragen wird, diese Machenschaften sozusagen meine Patienten nicht gesund halten, sonder wieder krank machen, dann geht mir das Messer im Sach auf. Ja, das kann nicht sein. Und das da muss man dagegen angehen. Und ja, das ist eine Riesen Tat das zu Tun und wir werden es nur gemeinsam schaffen.

[00:56:23] Dr. Reiner Füllmich:

Ich hab’s neulich schon einmal gesagt, auch das ist mir nicht aufgefallen, aber meiner Frau. In den USA sind 35 prozent aller Werbeeinspielungen in den, ich wollte fast sagen öffentlich rechtlichen Fernsehen haben die nicht, aber im Fernsehen. Pharmazeutische Werbung für alles. Fürs Aufwachen. Fürs Einschlafen. Für sich besser fühlen. Für alles. Und das erklärt natürlich schon, warum die Situation da wesentlich dramatischer ist als hier auf die Gesamtbevölkerung gesehen. Einzelne Bevölkerungsteile haben sich ja längst abgesetzt davon. Aber die Leute, die man, wenn man z.B. bei Walmart oder ähnlichen großen Läden einkaufen geht, sieht, die erkennbar Wracks sind, nicht nur weil sie übergewichtig sind, sondern mit dem Übergewicht kommen ja andere Krankheiten noch dazu. Also bzw. das Übergewicht prägt andere Krankheiten aus. Das ist so offensichtlich, dass man sich fragt: warum unternimmt der Staat nichts? Ich erinnere mich, dass Michelle Obama versucht hat, den Menschen beizubringen, wie man. Ich glaube, sie hat sogar im Garten des Weißen Hauses versucht, Gemüse anzupflanzen, den Menschen beizubringen, dass es vielleicht keine so gute Idee ist, jeden Tag zu irgendeinem Bürger Hersteller zu marschieren, sondern sich besser frisches Obst, frisches Gemüse zu holen. Hat aber nicht geklappt. Die Lobby war zu stark.

[00:57:40] Jörg Spitz:

Richtig – Die Lobby war zu stark und nach zwei Jahren war der Garten nämlich weg. Selbst dort ist entsprechend Einfluss genommen worden. Und Amerika ist wirklich absolute Beispiel. Nicht weil sie so intelligent oder sonst was sind, sondern Amerika ist einfach in der Entwicklung der Zivilisation für uns etwa 10, 15 Jahre voraus. Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass sie nicht intelligenter sind, sondern dass die Folge der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert. Da ist Europa zweimal platt gewesen und hat sich nicht entwickeln können. Amerika hat am Krieg teilgenommen, aber ist weitergegangen. Die Zivilisation hat sich weiterentwickelt und das ist der Grund, warum die Amerikaner die erste Nation waren, die fett geworden ist. Vor 20 Jahren haben auch die fetten Amerikaner, so wie sie es erzählt haben, dem Finger gesagt. Heute ist die deutsche Bevölkerung genauso fett. Die Amerikaner sind nur vorne dran und das hat dazu geführt. Ganz klar, auch das ist aktenkundig. Die Amerikaner zahlen dreimal so viel wie wir in Europa für die Gesundheit. Angeblich. Geht alles in die Pharma rein. Sind aber deutlich kränker als wir, haben also eine geringere Lebenserwartung gehabt. Aktenkundig. Und seit zwei Jahren haben sie ein Phänomen, was weltweit nicht sonst vorhanden ist. Bei denen geht nicht die Lebenserwartung runter. Das heißt, diese Nation vergiftet sich so konstant konsequent, dass trotz aller Technologie, trotz aller medizinischen Möglichkeiten, die auf diese Nation ja hat, die Lebenserwartung der Bevölkerung runtergeht. Und das ist Zeichen dessen. Irgendwann ist Schluss. Ja, wenn man einen Menschen dermaßen und das menschliche System, was wirklich genial konzipiert ist, was vieles kompensieren kann. Aber irgendwann kommt der letzte Tropfen, dann läuft das Fass über und das menschliche System ist so sauber getuned, aber wenn so viele Faktoren da reinkommen. Viele Hunde sind des Hasen Tod. Vielleicht noch eine Studie. Ganz wichtige Studie, die die Kardiologen vor 20 Jahren schon gemacht haben. Die haben 30000 Menschen weltweit untersucht, warum den Herzinfarkt bekommen haben. Die Idee war natürlich, das war noch bevor die Genanalyse da war, dass man zeigen konnte da sind die Gene schuld. So von Japan bis nach Südamerika, was raus kam. Nichts mit den Genen Null. Aber man fand neun Lebensstilfaktoren, die ein Risiko sind für einen Herzinfarkt. Die altbekannten Sachen Rauchen, keine Bewegung, schlechtes Essen, Stress. Und zwar was die gängigen Dinge neun Stück. Jeder einzelne Lebensstil Faktor erhöhte die Wahrscheinlichkeit, einen Infarkt zu bekommen, um den Faktor 2,5. Nicht viel, aber doch dann hat man gesagt, was passiert, wenn andere mehrere Faktoren hat. Also vier Faktoren kann man schon rechnen Viermal 2,5 ist 10 nein, das war schon 40 fach. Die Wahrscheinlichkeit hatte der aber alle neun Risikofaktoren war die Risiko Steigerung 300 fach. Und das ist exakt die Story auch von uns. Wir sammeln diese Risikofaktor im Lauf des Lebens ein und deswegen haben nun 60 prozent der Bevölkerung die siebzig Jahre alt sind Herz-Kreislaufprobleme. Nicht weil sie alt werden, sondern weil die Lebensumstände, in die sie leben sie so viele Risiken ein sammeln ist, dass sie zwangsweise krank werden.

[01:00:48] Dr. Reiner Füllmich:

Ich habe ja eine Zeitlang in Japan gelebt, als ich noch für die Deutsche Bank gearbeitet habe. Das ist fast so rund 28 Jahre her, glaube ich. Damals war zu sehen, ich glaube, wir waren nur 5 000 Westler in Tokio, die alle untereinander Kontakt hielten, weil es sehr schwer war, auch für die, die sehr gut Japanisch gelernt haben, überhaupt Kontakt aufzunehmen zu den Japanern. Und da sah man so ein bisschen den Anfang von dem, was ich jetzt vor zwei Jahren in China gesehen habe, als ich da eine Zeugin für ein wichtiges Schmiergeld Verfahren befragen musste. Sobald die anfangen, diese Lebensgewohnheiten zu übernehmen, werden aus den ursprünglich schlanken und ganz offensichtlich gesunden Leuten dicke, die ganz große Probleme haben. Es ist mir nach 30 Jahren, nach 30 ist es nicht, aber nach 26 Jahren ist es mir aufgefallen. In China hatte, hatten alle großen Ketten, alle großen amerikanischen Ketten zugeschlagen. Lebensmittelketten in Anführungsstrichen, Fastfood, Industrie und das Ergebnis. Sah man das Ergebnis, sah man das, was man in Japan. Was ich da sich andeuten sah, das war ganz offensichtlich in China passiert. Man kann nur hoffen, dass die rechtzeitig das Ruder herumreißen. Ich hab da so ein bisschen Zweifel. Ich hab so ein bisschen das Gefühl, dass denen das gut in Kram passt. Und mit denen meine ich nicht die Chinesen selbst, sondern die Regierung, die offenbar ein Interesse daran hat, die Leute auf diese Weise ruhig zustellen.

[01:02:13] Jörg Spitz:

Also da bin ich noch sehr gespannt. Wir haben nicht nur negative Folgen, Sie haben Recht. 30 prozent der chinesischen Kinder ist so fett inzwischen 30 prozent vor 50 Jahren waren die am Verhungern, jetzt 30 prozent zu fett. Was mich positiv stimmt ist, Der chinesische Staat steckt offensichtlich sehr viel Geld in den Datenerhebungen. Es kommen hervorragende Publikationen aus China, egal ob Diabetes oder Herzinfarkt oder Vitamin D auch. Das Problem ist, dass sie noch nicht in Print gemacht haben, daraus entsprechende therapeutische Konzepte zu entwickeln. Die könnten mit ihrer zentralen Macht, die eben nicht Pharma gesteuert ist von der Regierung. Die können sagen Leute, Achtung! So geht das. Da hoffe ich noch drauf, dass das der eigentlich negative Aspekt einer totalitären Regierung hier, wenn sie es denn für ihre Zwecke brauchen kann, Positives bewirken kann. Ich bin mal gespannt. Die Sorge, die sie haben, dass das eventuell auch anders genutzt werden kann diese Macht, ist natürlich da.

[01:03:12] Dr. Reiner Füllmich:

Da heißt das denn, dass wir auch das, was im Moment die Leute in Panik versetzt. Wir sind ja hier zu dem Ergebnis gekommen, dass gezielt Panik verursacht wird, damit alle auf Corona gucken und niemand merkt, wie hier hinter uns die Demokratie abgeschafft wird, sodass diese Konzerne Oligarchie, so platt formuliere ich jetzt mal, die Kontrolle behält, denn die kämpfen ja beide ums Überleben. Aber heißt das denn, dass die Corona Erkrankung, die COVID-19 Erkrankung ebenfalls so wie eine schwere Erkältung, wie eine Grippewelle oder sowas oder wie? Wie auch viele anderen chronischen Krankheiten, die sie eben angesprochen haben? Dass man auch, dass, wenn man das Immunsystem mit dieser vergleichsweise günstigen Methode in Schuss hält, bekämpft werden kann, ohne dass man diese Lockdown, Masken waren ja offenbar nur Konditionierung Maßnahmen, um uns dahin zu führen, jetzt langsam der Impfung zuzustimmen, aber ohne diese Maßnahmen auskommen kann. Wenn man gesund lebt, ist es jetzt ganz ganz ganz verkürzt ausgedrückt.

[01:04:17] Jörg Spitz:

Ja, also das kann man eigentlich genau so verkürzt sagen sind natürlich viele Spielarten mit dabei ist ein ganz komplexes Geschehen. Aber wir haben also Victors etwa 10, 15 Berichte aus der ersten Welle heraus. Wir haben mit Vitamin D, die das eindeutig in dieser Form belegen. Wir haben die Berichte aus den Altenheimen, wir haben noch ein drittes Altenheim in Frankreich gehabt. Das war ein Verbund. Dort waren einzelne Heime, die mit Vitamin D versorgt wurden und andere eben nicht. Und dann hat man Bestandsaufnahme gemacht. Und es waren praktisch nur Patienten, die nicht mit Vitamin D versorgt waren, die dort in die Krankenstation kamen, die anderen waren abgedeckt. Hinzu kommt, Es laufen derzeit weltweit etwa 15 oder 20 Vitamin D Studien richtig sauber Doppel Placebo Hydrozantisch randomisiert, die wahrscheinlich irgendwann im halben Jahr oder so was haben. Aber meiner Meinung nach ist, wir brauchen keine den Placebo Hydrozinierte Studien. Wir haben einen Mangel an extrem Mangel. Es ist so, als wenn Ihr Auto auf allen vier Reifen platt wäre. Dann fahren Sie nicht mit einem Punkt und Sie die Luft da rein. Und Vitamin D Einnahme ist nichts anderes als Luft in die Reifen pumpen, die nicht da ist. Es ist ja keine Droge, die Doppel-Placebo-kontrolliert geprüft werden muss, was sie tut, sondern wir wissen exakt, was Vitamin D tut. Da gibt’s die Labor Analytik seit Jahren, die zeigt, wie das einer Zelle funktioniert und zwar sofort. Das heißt, wenn einer einen Mangel hat und dann kann man sagen in Deutschland jeder hat den Mangel. Er sollte 4000 bis 6000 Einheiten pro 70 Kilogramm Körpergewicht einwerfen. Dann hat er dieses Problem weg, und zwar weg. Damit sage ich nicht, dass er alles inzwischen Gesundes, aber dieses Problem als eins von vielen ist und damit die gesamte Risiko absenkt. Das kann man behindern und das kann man verhindern. Und das geht wirklich von heut auf morgen. Eine Flasche Vitamin D für 1,2 Jahr Kost 50 Euro. Das heißt, es ist nichts, absolut nichts im Verhältnis zu dem, was daraus dann erwächst.

[01:06:21] Viviane Fischer: Auf jeden Fall kann man es probieren. Wahrscheinlich sinnvoll, dass man das einfach mal ausprobieren.

[01:06:26] Jörg Spitz:

Also ich kann es nur jedem empfehlen und ich meine, ich bin ja seit 10 Jahren unterwegs und ich habe also hunderte, wenn nicht tausende von Zuschriften bekommen von Patienten, die gesagt haben Viel, viel, vielen Dank. Mir geht plötzlich da besser, da besser, da besser, da besser. Ich kann nie sagen, die Wirkung wird so und so sein. Aber es geht jedem Organismus besser. Krankheiten verschwinden. Warum? Weil der Körper sich wieder selber helfen kann. Und noch einmal ist es ohne Risiko. Es wird immer gesagt Das ist toxisch, das ist toxisch. Nein, es ist nicht toxisch. Wenn man in dem Bereich bleibt, der, der vorgegeben ist. Und wir sagen viel bis 6000 Einheiten, wenn man das Zehnfache davon nimmt und das über Wochen, dann kommt man vielleicht intoxikation. Verglichen mit einem normalen Herz-Medikament. Wenn Sie sonntags ihr Herzmedikament vergessen haben und nehmen montags die doppelte Dosis, gehen Sie ins Krankenhaus, weil Sie krank werden. Akut. Wenn Sie die doppelte Dosis Vitamin D einnimmt, passiert gar nichts, sagt der Körper. Dankeschön. Heute ein bisschen mehr. Das heißt also, es ist absolut risikofrei, absolut preiswert zu haben, absolut problemlos einzunehmen. Von daher kann man nur sagen, wenn man das über die Medien raus bringen könnte, dass die Leute sich da weiterhelfen können, sie wir ein ganzes Stück weiter.

[01:07:37] Dr. Reiner Füllmich:

Im Grunde wäre das ja die Gelegenheit, jetzt, wenn sowieso alles lahmgelegt ist und man damit rechnen muss, dass man so wie es im Moment aussieht, auf nicht absehbare Zeit in seiner Freiheit beschränkt werden soll. Dann kann man zwar auf der einen Seite das tun, was wir jetzt tun, nämlich dafür sorgen, dass das bekämpft wird. Dafür sorgen, dass die Leute merken, was gespielt wird, dafür sorgen, dass das beendet wird, um dann was Neues anzufangen. Aber gleichzeitig könnte man ja auch jetzt schon sagen, Ich nutze jetzt die Gelegenheit. Ich z.B. nutze die Gelegenheit tatsächlich. Ich gehe in mein Fitnesscenter und Randalierer da so ein bisschen rum als da aus Wut, teilweise aber auch, weil es eben gut ist und hinterher, auch wenn man sich überwinden muss, hinterher denkt man schon Oh man, gut, dass ich es gemacht habe. Und dasselbe müsste dann auch für die Ernährung gelten.

[01:08:25] Jörg Spitz:

Richtig, wenn Sie zwangsweise im Homeoffice sind, plötzlich zuhause zu kochen und wenn Sie ganze Lebensmittel kaufen und nicht Fast-Food, dann haben Sie plötzlich die Mikro Nährstoffe, von denen Herr Gröber heute Mittag berichten will. Das heißt also, man kann. Ich sage immer auch aus der Not eine Tugend machen, wenn man sich nicht hinsetzt und jammert, sondern sagt Hm, was kann ich denn jetzt besser mal, was kann ich ändern? Und vorläufig dürfen wir noch draußen rumlaufen, dann dreht man eben ab und zu auch alleine ne Runde und Stock, dann hat man automatisch mehr Bewegung. Nur die Sonne können wir jetzt im Winter nicht ersetzen. Zwischen Oktober und März etwa April funktioniert gar nichts. Und das ist auch der Grund, warum jedes Jahr die Welle kommt. Sie ist vorgewarnt. Wenn man nach Australien geht, dann ist die Welle um 180 Grad verändert, weil nämlich Sommer und Winter verdreht sind. Das heißt also ein ganz klar epidemiologische Zeichen. Wir haben bei Sonnen Mangel eine vermehrte Risiko, dass die Tierchen uns packen. Und der Grund ist der Vitamin D Mangel und den können sie beseitigen. Wenn jeder Apotheke gehen. Es ist frei verkauft Supplement, Gott sei Dank. Es muss nicht verschrieben werden, sondern ist frei verkäuflich und von daher kann sich jeder aus diesem Loch befreien.

[01:09:33] Antonia Fischer:

Was mich ein bisschen wundert. Ich weiß von diversen Pflegeheimen, dass es tatsächlich so ist, dass pauschal ASS-Plus C gegeben wird zur Gerinnungshemmung usw. Das kriegt einfach jeder. Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass du mit viel Mühe würde ich sagen es Vitamin B12 geschafft hat, in der Medizin oder in der Demenz Forschung usw. so ein bisschen aus dem Schatten zu schaffen. Warum fällt das so schwer? Warum sind wir bei Vitamin D jetzt so? Ich sag mal noch in den Kinderschuhen, was das angeht.

[01:10:10] Jörg Spitz:

Das ist genau das, was Herr Füllmich gesagt hat. Man ist daran nicht interessiert, weil man damit kein Geld verdienen kann. Natürlich verdient der Vitamin C Hersteller auch etwas. Aber das ist so viel. Und wenn sie entsprechend Krebsmittel haben, haben sie so viel. Es geht rein nach Profit. Vor zwei, drei Jahren ist Big Pharma gefragt worden. Mach dir neue Antibiotika? Haben die sagten Nö. Können sie das nicht? Doch ! Warum tue sie es nicht. Der Profit ist uns zu klein. Es haben die offiziell gesagt und da haben die keine Prügel bekommen. Der Profit ist uns zu klein und das kann nicht sein. Die Herrschaften haben das zu machen, was wir brauchen, nicht umgekehrt. Wir haben das zu konsumieren, was die fabrizieren. Aber so ist es halt zurzeit. Und den, was Sie angesprochen haben, die Verbindung, die unheilige Verbindung zwischen Industrie und Regierung, die ist ja nun mehr als klar. Die Amerikaner sprechen seit Jahren schon Revolving Door. Die gehen von dem einen Institution zu dem anderen rein und so weiter und so fort. Und wenn ich mir anschaue, dass unser ehemaliger Bundeskanzler Schröder im Aufsichtsrat der Gaspipeline Nord sitzt und sein grüner Außenminister im Aufsichtsrat der Gaspipeline Süd, dann ist das keine Coexistenz, sondern ist das für mich ein ganz klares System. Immer und immer wieder. Niemand wird während seiner Amtszeit bestochen. Aber hinterher stehen ihm alle Türen offen.

[01:11:32] Dr. Reiner Füllmich:

Mit anderen Worten Es wird Zeit, dass wir alle in unser Schicksal in die eigene Hand nehmen, sowohl gesundheitstechnisch als auch politisch als auch bildungstechnisch. Dass wir dafür sorgen, dass das, was für uns gut ist, wir selbst entscheiden und umsetzen und nicht so wie es im Moment läuft, von oben gesagt wird. Vitamin D kennen wir gar nicht. Impfung ist das Richtige. Klammer auf. Bringt uns Tonnen an Kohle und wahrscheinlich sogar die Möglichkeit der völligen Kontrolle. Klammer zu.

[01:11:58] Jörg Spitz:

Ja, Herr Spahn hat offiziell im Fernsehen gesagt, er hebe nur eine leichte Corona Infektion gehabt dank Vitamin D und Zink. Aber das hätte ihm ein Freund geraten. Aber das sei ja alles nicht evidenzbasiert. Das heißt also, dass die Dinge sind bekannt und trotzdem werden sie wieder negativ gemacht. Nicht evidenzbasiert, wenn es auch nur ein Strohhalm wäre. Herr Gesundheitsminister, warum hat er den nicht ergriffen? Hey Leute, probiert das doch auch mal aus. Was für mich Gutes ist auch für euch gut? Nein, es ist nicht evidenzbasiert. Ich habe ihm die Information, die evidenzbasierte Information zukommen lassen, aber da herrscht Schweigen? Man will es nicht ganz offensichtlich.

[01:12:39] Dr. Reiner Füllmich:

Dazu hat ja Herr Seehofer, der war ja auch mal Gesundheitsminister. Ich meine vor 20, 25 Jahren in einem Interview. Das kann man auch immer abrufen. Ich habe mal von einem Reporter gefragt worden, hat in entwaffnender, mit entwaffnender Offenheit gesagt Ja, wir kommen gegen die Pharma Lobby nicht an. Die ist zu stark. Was das wirklich bedeutet, das sehen wir jetzt. Denn wenn das, was die Befürchtungen sagen, wahr wird, dass also die erste Impfung ich spreche jetzt nur von dem einen Impfstoff, der im Moment kursiert, nämlich diese BioNTech/PfizzerGeschichte, dass die erste Impfung schon zu 20 prozent schwierigen Nebenwirkungen führt, die zweite aber zu 80 prozent, 20 prozent Fieber, 60 prozent Schüttelfrost und dann gleichzeitig man weiß, dass zuerst einmal die angeblich sowohl vulnerable Bevölkerung, die mit dem kaputten Immunsystem, was man auch hätte verhindern können, wie Sie ja gerade gesagt haben, wie auch Prof. Bhakdi, die oft angesprochen hat. Wenn einer also diesen Impfstoff an der vulnerable Bevölkerung zuerst austestet, denn nichts anderes ist es. Wir haben ja keine echte Studie gehabt, dann ist kein Wunder, wenn es da zu vermehrten Krankheits und vermutlich auch sehr vielen Todesfällen. Wir haben ja schon einige Berichte gesehen, sogar in den Mainstreammedien kann man es nicht ganz verheimlichen, aber das soll sich jetzt häufen. Und wenn das der Fall ist, dann sehen wir, wie weit die Macht der Pharmalobby tatsächlich geht. Sie geht nicht nur soweit, die Politik zu dominieren, sondern geht so weit, über Leichen zu gehen.

[01:14:09] Jörg Spitz:

Ja, es ist eine bittere Situation. Und noch einmal. Wer. Im kleinen Kreis nur etwas tun. Und was wir noch tun können wir müssen die einzelnen Leuchttürme, so wie auch sie zusammen schalten zu einer Gesundheits Lobby. Wir haben Lobby für Tabak. Wir haben Lobby für Nahrung. Alles Lobbys. Aber es gibt keine Gesundheits Lobby. Wir müssen eine Gesundheits Lobby aufbauen, wo alle diese verschiedenen Dingen auch Herr Bhakdi oder wer auch immer unterwegs ist, diese Dinge alle zusammenkommen und damit den Bevölkerungsteil, die es verstanden haben, einen Bereich bieten, wo wir sagen können da gehe ich hin, da kriege ich meine Informationen, da kriege ich das was ich brauche und so weiter, sofort. Wenn wir das schaffen, dann haben wir eine Chance, auch im Chor laut zu singen. Und wenn wir zusammensinken singen im Chor, dann kriegt wir auch eine Stimme.

[01:14:57] Viviane Fischer:

Es ist ja auch faszinierend, dass da gerade die Bestrebungen so massiv sind, jetzt genau das zu unterdrücken. Also zum Beispiel diese Impf-Kritik, wenn schon die WHO sich da irgendwie wie zitiert wird, jetzt für Löschungen bei YouTube und so weiter. Also dieses Thema scheint als das Wissen. Das Wissen in diesem Bereich scheint extrem bedrohlich zu sein. Ich hatte ja glaub ich schon mal zitiert auch so eine Propagandavideo muss man ja fast schon sagen vom RKI, wo ja nahegelegt wird, wie man jetzt irgendwie quasi mit Skeptikern oder die nannten das dann Wissenschaftsleugnern, wie man mit denen zu verfahren hat. Und da wurde ja erwähnt, dass die Auseinandersetzung fünf bis zehn Minuten mit Impfkritischen Webseiten schon dazu führt, dass die Leute dann selbst jedenfalls Zweifel entwickeln. Das heißt also, das ist wirklich. Wir müssen also die Informations Zusammenstellung für die Leute und zwar in greifbarer Form auch gegebenenfalls auf Aufbereitung auch zur Verfügung stellen. Der Original Studien, sodass man sich auch wieder davon überzeugen kann. Was steht da tatsächlich drin? Ich glaube, das ist ganz, ganz essentiell. Ich meine, dass der Dr. Li auch an so einer Sache arbeitet oder schon irgendwas da zur Verfügung gestellt hat. Ich weiß nicht genau, ob das jetzt für Ärzte ist oder auch für die allgemeine Bevölkerung, aber ich glaube, das geht absolut in die richtige Richtung. PS Ich glaube, die Forschung muss sich lösen von dieser Drittmittel Abhängigkeit, möglicherweise auch von staatlicher Beeinflussung, weil es ja im Moment so wie man jedenfalls durch die Verquickung, das da doch zu viel Einfluss ist eben auch unter Umständen Sachen, vielleicht auch von der DFG oder so nicht gefördert werden, die vielleicht gefördert werden sollten. Und ich glaube auch da werden wir möglicherweise so wie man jetzt die Medien eben selbst aufbaut. Also muss man unter Umständen auch irgendeine crowd basierte Möglichkeit finden, dass Leute eben auch Forschungsprojekte für seltene Krankheiten oder für irgendwelche Grundlagenforschung machen können. Also vielleicht werden wir auch über sowas nachdenken, dass man sowas aufsetzt.

[01:16:59] Dr. Reiner Füllmich:

Ich habe den Eindruck, dass tatsächlich sowas bereits im Entstehen ist. Herr Professor Spitz, es ist offenbar einem nicht ganz kleinen Teil der Bevölkerung. Gerade wenn es um Gesundheit geht schon länger klar, dass hier einiges schief läuft. Sonst wäre ja nicht erklärbar, dass es solche Sendungen wie die Ernährungs Docs oder die Bewegung Docs gibt. Auch sonst wäre das ja nicht erklärbar. Das heißt, auf der Ebene tut sich schon was. Jetzt tut sich gleichzeitig was auf der Ebene der Medien, weil eben immer mehr Leute abwandern und sagen Den Schrott, den wir hier finanzieren, wollen wir nicht mehr sehen, sondern wir, wir informieren uns anders. Und da bauen sich tatsächlich Boris Reitschuster ist ein herausragendes Beispiel. Ken Jebsen aber auch Roger Bittel und so weiter und so weiter. Milena Preradovic. Das sind ganz angesehene inzwischen teilweise umstritten, aber das sind die üblichen Dreaming Methoden der dummdreisten auf der anderen Seite. Aber das sind ganz angesehene Informationsquellen geworden, auf die sich immer mehr Menschen verlassen. Das heißt, sowohl im Gesundheitsbereich tut sich schon was, das wird nicht aufzuhalten sein. Und ihn im Medienbereich tut sich auch was, wenn wir das jetzt noch schaffen, in der Politik ein bisschen Ordnung zu schaffen, die ja offenbar völlig losgelöst von jeglicher Realität unterwegs ist und wir selber wieder die Politik machen, die eigentlich von unten nach oben und nicht von oben nach unten geht. Dann haben wir jedenfalls einen ganz guten Anfang, denke ich,

[01:18:24] Jörg Spitz: denke dem ist nichts hinzuzufügen. Vielen Dank. Klinke mich dann aus. Da ist auch jemand anders noch dabei, der jetzt dann spätestens einsteigen muss.

[01:18:33] Dr. Reiner Füllmich:

Ja, also wunderbar, ja. Martin und Herr Dellian sind noch da. Prof. Spitz Das war sehr erhellend. Vielen Dank. Ich glaube, das wird auf ein sehr positives Echo stoßen.

[01:18:45] Jörg Spitz: Vielen Dank für die Gelegenheit und…

[01:18:47] Dr. Reiner Füllmich: Und werden wir wiederholen.

[01:18:48] Jörg Spitz: Viel Erfolg.

[01:18:49] Dr. Reiner Füllmich:

Dankeschön. Tschüss. So, jetzt haben wir Martin dich und wir und wir haben Herrn Dellian. Und wir haben Herrn Ludwig. Richtig. Herr Ludwig. Sie können uns auch hören und sehen.

[01:19:06] Prof. M. Schwab: Und Wolfgang Wodarg ist mittlerweile auch zu uns gestoßen ins Meeting.

[01:19:13] Dr. Reiner Füllmich:

Sehr gut , sehr gut. Martin, wir haben vorhin schon mal angefangen. Wir sind jetzt gerade in dem Bereich der Medizin unterwegs gewesen, wo wir uns gefragt haben, das ist das eine, was wir sehen können, was uns aber sehr bedrohlich erscheint. Und dann gibt’s offenbar eine Alternative, die erstens fast nichts kostet und zweitens sehr gut funktioniert. In der Justiz haben wir ein ähnliches Problem. Ich hatte darauf hingewiesen, Martin, dass wir ja in dieser Arbeitsgruppe Justiz, aus der wir Du und Antonia und Justus uns kennen und Wolfgang auch, dass wir diese Arbeitsgruppe Justiz mit der Maßgabe versucht haben, zum Erfolg zu führen, dass wir über kollektiven Rechtsschutz unter anderem nachgedacht haben. Und zwar deshalb, weil uns aufgefallen ist, dass die deutsche Justiz, jedenfalls nach unserem Eindruck, nach meiner wirklich langjährigen Gerichtsverfahren in den Fällen, wo es um Fälle mit strukturellen Ungleichgewicht geht, also der einzelne kleine Verbraucher oder das kleine und mittlere Unternehmen gegen einen großen betrügenden Konzern. Dass da die Justiz nicht so unabhängig ist, wie sie zu sein scheint. Da haben wir doch mal Martin, du und ich auch mal über Herrn Ludwig und das, was er im Fassaden-Kratzer geschrieben hat, zur Obrigkeitshörigkeit gesprochen, weil das scheint uns eine der schien uns damals eine der Erklärungen dafür zu sein, warum in diesen Fällen teilweise abstrusesder Kram, den die Konzerne zum Besten geben, von Gerichten übernommen werden. Zum Beispiel hat man ja jahrelang bis dann endlich die Amerikaner mit ihren Beweiß Ergebnissen nicht mehr zu übersehen waren hier in Deutschland einfach nicht wahrhaben wollen, dass die Diesel Geschichte tatsächlich eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung war. Wir haben hier Herrn Ludwig, der lange Jahre als Rechtspfleger gearbeitet hat und der seine eigenen Beobachtungen dazu gemacht hat. Das ist das, was wir dann im Fassadenkratzer lesen konnten. Herr Ludwig, können Sie uns hören jetzt? Ich glaube, sie sind noch. Sie sind noch auf mute.

[01:21:17] Dr. Reiner Füllmich: Hören Sie nicht.

[01:21:21] Dr. Reiner Füllmich: Nein, wir können auch Herrn Dellian nicht hören.

[01:21:25] Viviane Fischer: Alle die Mikrofone ausgeschaltet. 

[01:21:26] Dr. Reiner Füllmich: vielleicht sind die Mikrofone noch ausgeschaltet.

[01:21:28] Prof. M. Schwab: Ludwig ist es eigentlich an, sonst würde da so eine durchgestrichene das Mikrofon Symbol links unten am Rand stehen. Ja, also ich weiß nicht, an welcher Stelle wir ein Problem haben.

[01:21:38] Prof. M. Schwab: Herr Dellian, können Sie uns hören?

[01:21:40] Ed Dellian: Ich höre Sie. Perfekt. Gut. Was mich jetzt auch.

[01:21:44] Prof. M. Schwab: Na ja, Ludwig, weiß ich nicht. Hat er. Herr Ludwig. Hören Sie uns denn? Ja. Haben Sie denn ein Mikrofon an Ihrer Webcam oder in Ihrem Rechner? Nicht, dass es daran scheitert. Oh mein Gott, es ist das. Jetzt haben wir das nächste Problem

[01:22:02] Viviane Fischer: der Kopfhörer Situation. Es hat mir doch irgendwie hatten wir doch eine einfahrenden bereits beim letzten Mal.

[01:22:07] Dr. Reiner Füllmich: Vorhin hat ja die Kommunikation kurzfristig geklappt. Was. Woran mag es liegen? Da muss irgendwo an Ihrem Computer muss es eine Möglichkeit geben, die stumm geschaltete, den stumm geschalteten Sound wieder einzuschalten.

[01:22:27] Prof. M. Schwab: Das nicht meine, das hat er gemacht.

[01:22:28] Viviane Fischer: Sonst vielleicht noch mal rausgehen, wieder rein.

[01:22:31] Prof. M. Schwab:

Also ich, ich überlege mir gerade. Ich überlege mir gerade so manchmal scheitert das bei mir. Aber ich bin natürlich auch ein dümmster anzunehmender User darin, dass er einfach das dann irgendein Kabel nicht richtig eingesteckt ist, sondern das Mikro wohl nicht funktioniert. Also solche technischen Pannen halte ich zum Beispiel schon mal und wenn ich sie dann gesehen hatte, dann aber – ich weiß es nicht.

[01:23:00] Viviane Fischer: Und wenn er nach Hause reingeht. Das Verfahren wartet sein Okay.

[01:23:08] Dr. Reiner Füllmich:

Okay, dann sprechen wir vielleicht erst einmal mit Herrn Dellian in der Zeit, Herr Dellian bei Ihnen. Wir hatten E-Mail-Verkehr und Sie waren derjenige, der gesagt hat, dass das irgendwie ganz komisch für Sie ist und Sie nicht nachvollziehen können, warum Sie plötzlich gar nicht mehr singen dürfen. Können Sie uns dazu was sagen?

[01:23:27] Ed Dellian:Ed Dellian - SCA35

Da ich zunächst einmal mein Name ist Dellian ist ein ganz normaler deutscher Name. Wie Kilian oder was weiß ich was Dellian und der Vorname ist bisschen amerikanisch, aber trotzdem kommt er aus Niederbayern. Ja. Also ich bin in diesem Zusammenhang in erster Linie Jurist, beschäftige mich aber auch mit Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie vor allem und das betrifft dann das letztere Thema, die Frage der Glaubwürdigkeit unserer Wissenschaftler „listen to the Scientists“ und solche Sachen. Ehmm, da habe ich ja auch einige kritische Anmerkungen dazu zu machen. Aber um bei der Juristerei zu bleiben. Mein Kernanliegen, wo ich schon seit Monaten immer wieder versucht habe, Gesprächspartner dazu zu finden, auch in ihrem Kreis. Ich glaube, ich habe Frau Fischer schon angeschrieben und Herr Füllmich sowieso. Da habe ich dann Kontakt gefunden. Um ganz konkret zu werden, gehe ich von Artikel 1, Absatz 3 des Grundgesetzes aus, wo drinsteht Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Ich habe in den 50er, 60er Jahren Jura studiert und ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie damals im Verfassungsrecht hervorgehoben und betont wurde, dass wir eine völlig neue verfassungsrechtliche Situation haben, die darin besteht, dass die Grundrechts Bindung unmittelbar geltendes Recht ist, nicht, wie in der Weimarer Verfassung das Programmsätze in der Verfassung niedergelegt werden, die so schön Wetter Erklärungen sind, wie man es gerne hätte, sondern die Rechtsverbindlichkeit der Grundrechte für die Träger der öffentlichen Gewalt ist hier normiert. Und zwar ist es auch besonders interessant, dass eben die Träger der öffentlichen Gewalt angesprochen werden vom Verfassungsgeber als diejenigen, die an die Grundrechte gebunden werden müssen. Ja, warum denn? Weil die Gefahr, dass die Grundrechte missachtet werden, von eben diesen Trägern der öffentlichen Gewalt in erster Linie ausgeht. Und genau das ist das, was wir erleben. Es müsste also ein Verfassungsschutz, der darüber wacht, dass die Grundrechte beachtet werden, müsste sich befassen mit der Tätigkeit der Träger der öffentlichen Gewalt in dieser Situation, in der wir uns befinden. Das findet aber überhaupt nicht statt. Ich habe da auch schon Korrespondenzen geführt, die alle unbeantwortet blieben, um Grundrechts Bindung der Frau Senatorin Calaygi z.B. zu thematisieren, die da vorne dran ist mit irgendwelchen Forderungen, bei denen absolut nicht bedacht wird, wie sich das zu den Grundrechten verhält. Das wird nicht beachtet, nicht und man kriegt auch keine Antworten. Und jetzt habe ich immer wieder versucht, auch in juristischen Foren dieses zur Diskussion mal einfach zu stellen, was denn das nun bedeuten soll und wie man damit umgehen soll und warum das nicht respektiert wird in unserer Zeit. Oder ist mein meine Sichtweise da verfehlt? Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass es überhaupt nicht stattfindet. Mir kommt da ein Artikel aus dem Tagesspiegel vom 28. Juli vergangenen Jahres in die Hand, wo wohl sehr deutlich der Leitartikler…. Was ist jetzt Wolfgang? Ja, so ein Bild war gerade weg. Und der Leitartikler, ein gewisser Herr Christian Tretwar geschrieben hat. Da ging es um die Tests. Es sollte unbedingt viel, viel mehr getestet werden. Und dann schreibt er Ein Test ist natürlich ein Eingriff in die Intimsphäre und so weiter. Es sollte aber die Politik jetzt hier ins juristisch offene ins Risiko gehen. Und zwar. Es kann sein schreibt er, dass die Tests später vor Gericht als unzulässig eingestuft werden. Aber bis dahin haben sie vielleicht schon dazu beigetragen, dass das Virus sich weniger schnell ausbreitet, auch ohne. Das heißt auf Deutsch Wir machen das jetzt mal so. Wenn die Justiz dann hinterher kommt und sagt, das war verfassungswidrig. Ja gut. Es ist jedenfalls geschehen. Das zeigt eine Grundhaltung, die meines Erachtens genau das Gegenteil dessen zum Ausdruck bringt, was die Verfassung will. In der Verfassung ist die Bindung an die Grundrechte das oberste Prinzip und das wird hier überhaupt nicht respektiert. Wie kommt das?

[01:28:43] Dr. Reiner Füllmich:

Das die Grundrechte Abwehrrechte des Volkes gegen den Staat sind. Das ist hier schon oft diskutiert worden. Aber es scheint in der allgemeinen Bevölkerung nicht so wirklich verstanden worden zu sein. Deswegen haben viele Menschen offenbar tatsächlich das Problem, dass sie glauben, man müsse die Lockerungen rechtfertigen, obwohl es genau umgedreht ist. Die Eingriffe müssen gerechtfertigt werden und sie haben bisher keinerlei Evidenz. Das Peinliche daran ist Deswegen sprechen wir da heute auch drüber, dass es aus dem Ausland durchaus herausragend gute Entscheidungen gibt. Die Entscheidung aus Ecuador, die ein bisschen die Runde gemacht hat, sagt Nach neun Monaten muss es in der, muss die Politik in der Lage sein, Evidenz für ihre Vorschläge, für ihre Maßnahmen zu präsentieren. Wenn sie nach neun Monaten immer noch nicht kann, eigentlich viel schneller. Dann heißt das, die Maßnahmen sind sofort aufzuheben, weil sie alle verfassungswidrig. So ist es passiert. Und da hält sich offenbar die Regierung dran. Wir haben eine ganz ähnliche Entscheidung des Verfassungsgerichts, des österreichischen Verfassungsgerichtshofs. Da hat sich die Regierung nicht daran gehalten, sondern die Regierung interessiert sich offenbar nicht mehr für die Justiz. Ein Grund mehr, nochmal darauf hinzuweisen, dass die Grundrechte hier wie in Österreich Abwehrrechte des Einzelnen gegen den Staat sind. Ja, wir haben uns überlegt auf welchen Feldern kann denn der Bürger, auf welchen juristischen Feldern kann der Bürger hier mit Aussicht auf Erfolg überhaupt was unternehmen? Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der das Vorgehen in den Verwaltungsgerichten vollkommen sinnlos ist. Weil wenn man in die Verwaltungsgerichte geht, trifft man überwiegend auf Verwaltungsrichter, die auf Linie der Verwaltung sind. Also ich habe ein bisschen ketzerisch ausgedrückt Die Verwaltungsgerichte heißen Verwaltungsgerichte, weil sie machen, was die Verwaltung sagt. Bei der Staatsanwaltschaft ist es ähnlich schwierig, weil die ist eben leider weisungsgebunden. Da gibt es sicherlich einige Kollegen drunter, die gerne ihren Job machen würden, aber, ich weiß das aus persönlichen Gesprächen, auch mit Leuten die jetzt nicht mehr dabei sind. Aber es wird, wenn es heiß wird, wird politisch eingegriffen. Das heißt, die einzige Möglichkeit, wie man mit Aussicht auf Erfolg aus unserer Sicht jedenfalls gerichtlich aktiv werden kann, ist über die Zivilgerichte. Wie würden Sie das sehen Herr Dellian?

[01:31:06] Ed Dellian:

Genauso sehe. Ich denke, dass man da klare Anspruches Grundlagen findet. In dem Artikel 1 Absatz 3, die einem anderen vorausgingen – nicht? Das Verfassungsrecht bricht das einfache Recht nach allgemeiner Auffassung. Nur es findet nicht statt. Man wird damit nicht gehört. Es hat wohl damit zu tun, dass die Erziehung der Juristen diesen Aspekt nicht nicht zur Kenntnis nimmt, oder? Oder Ich weiß auch nicht, wie sehr ich wusste, was da wirklich dahinter steckt. Jedenfalls diese Sensibilität für diese spezielle Verfassungslage, die wir hier haben und die übrigens in Österreich anders ist, die wird nicht wahrgenommen, die wird einfach unter den Teppich gekehrt. Und das ist meines Erachtens ein Ansatzpunkt, der wichtig wäre für die Erziehung der Juristen, der Gegenwart und künftiger Generationen, dass man sie an diesen Aspekt bindet, erinnert und darauf aufmerksam macht, dass alles andere sich dem unterzuordnen hat. Es ist nicht so, dass Gesundheit alles ist und alles Leben Gesundheit unterzuordnen ist….. und Freiheit, Dreiheit ist nach unserer Verfassungslage jedenfalls das höchste Gut, dem alles andere sich zu fügen hat.

[01:32:36] Dr. Reiner Füllmich:

Wir können jetzt Herrn Ludwig endlich hören. Aber Herr Ludwig, Sie kommen gleich zu Wort. Martin, Martin Schwab ist ja einer, der für die Erziehung in den Universitäten hier in diesem Fall in Bielefeld, da war, aber auch vorher in Berlin zuständig ist. Martin, du hast ja dein eigenes. Du hast ja deine, deine eigene „Watch the court“ Formation. Was? Wie siehst du das?

[01:33:02] Prof. M. Schwab:

Also. Ich bin ganz dankbar, dass ich zu Wort kommen, denn um 12 muss ich mich hier ausklinken wegen der Vorlesung, die ich dann habe. Vieles von dem, was in den letzten Minuten gesagt wurde, hat mich dazu veranlasst, mir ein paar Notizen zu machen. Was die Erziehung heutiger Juristen anbelangt. So Herr Ludwig ist jetzt da ja.

[01:33:27] Dr. Reiner Füllmich: Ludwig. Alles gut.

[01:33:32] Prof. M. Schwab:MSchwab beim 35.SCA

Ist ja auch okay. Das Problem ist gelöst. Ja, gut. Also ich habe eine sehr schöne Zuschrift bekommen von einer jungen Juristin, die noch in der Zeit, als ich in Berlin an der Freien Universität dort war, bei mir studiert hat. Jetzt kurz zum zweiten Staatsexamen steht, die sich die Mühe gemacht hat, die 180 Seiten zu lesen, die ich geschrieben habe, um Wolfgang Wodarg gegen die Hetze, die gegen ihn in den Medien veranstaltet wurde, in Schutz zu nehmen. Die hat sich die Mühe gemacht das alles zu lesen und schrieb mir eine zustimmende, eine zustimmende E-Mail und stellte eine ganz interessante Frage, nämlich die Frage: Haben die Leute, die solche Dinge entscheiden, die solche Dinge durchwinken, haben die alle damals geschlafen, als im zweiten Semester die Vorlesung Grundrechte war? Was will ich damit sagen, Herr Dellian? Wir müssen natürlich bei der Frage, wie sozialisieren wir unseren Nachwuchs? Auch noch einmal komplett neu nachdenken. Wir müssen vor allen Dingen schauen, dass wir die jungen Leute nicht in dem Sinne sozialisieren. Da gibt’s den Ober Teufel und einen Unter Teufel. Oft genug hat ein Student im Hörsaal zu hören bekommen, oder sei es auch bei der Klausur, Korrektur oder sonst wo. Du kleines Würstchen. Ich Professor. Korrektur Assistent, AG-Leiter, was auch immer. Große Salami. Das ist natürlich keine gute, kein guter Nährboden für freiheits orientierte Jurisprudenz. Dieses Denken in Über- und Unterordnung Verhältnissen begünstigt eher mächtige als Macht Unterworfene. Diesen Gedanken hatte ich auch schon. Wir hatten vor einigen Wochen Herrn Schleifen im Corona Ausschuss in einer Sondersitzung, der allerdings auch darauf aufmerksam machte, als ich ihn fragte, ob die Art, wie die Juristen in der Universität sozialisiert werden, ob das einen Einfluss darauf hat, wie jetzt aktuell in der Krise entschieden wird. Dann hat er gemeint, dass spielt aus seiner Sicht eher eine untergeordnete Rolle, viel schwieriger, also ein viel günstigerer Nährboden für regierungsfreundliche Rechtsprechung sei. Die Art und Weise, wie der Karriereweg in der Richterschaft geschmiedet werde, der doch sehr stark von Einflüssen der Exekutive abhängt. Denn den Gedanken Was müssen wir denn hier an der Universität verändern, damit das nicht nochmal passiert, den habe ich schon die ganze Zeit so. Das wollte ich an dieser Stelle nur loswerden. Zur Frage Artikel 1 Absatz 3 Unmittelbar geltendes Recht Herr Dellian, Ihre Petition ist ein ebenso einfaches, die einleuchtendes. Der Rechtsstaat muss sich auch in der Krise bewähren. Die Grundrechte müssen sich auch in der Krise bewähren. Ich habe der Neuen Westfälischen das ist ein eine Zeitung wie hier in der Region Ostwestfalen-Lippe gelesen wird ein Interview gegeben. Darauf basierte also letzten Freitag ein Artikel am 8. Januar. Die Überschrift lautete Die Regierung hat das Maß des Vertretbaren überschritten. Bielefelder Jura Prof. redet Klartext. Das heißt, die Neue Westfälische hatte den Mut, auch mal einen solchen Beitrag abzudrucken, wofür sie in meinen Augen große Anerkennung erfährt. Dann kam sofort ein Leserbrief. Können diese Erbsenzähler und Besserwisser nicht mal Ruhe geben? Das ist die Rhetorik. Not kennt kein Gebot. Das ist das, womit ich in der Krise nichts anfangen kann. Denn die Frage muss immer erlaubt sein Wie groß ist die Not wirklich? Und natürlich heißt es in einem Rechtsstaat, selbst wenn man der Regierung mal so einen gewissen Vorlauf einräumt, zu sagen Wir wissen es noch nicht genau, wir müssen jetzt erst einmal gucken, dann muss man doch erwarten, dass dann evidenzbasierte Fakten geliefert werden, dass belastbare Zahlen geliefert werden. Ich habe vor kurz vor Weihnachten in einem Interview gesagt Das, was uns fehlt, sind belastbare Zahlen, was umso misslicher ist, weil dieser Erreger wirklich gefährlich ist. Wir möchten aber halt nicht. Wir wissen aber eben nicht, wie groß das quantitative Ausmaß der Bedrohung ist. Das wüsste ich gerne. Stattdessen bekomme ich auf addierte Labor Testergebnisse, von denen ich nicht weiß, wie sie zustande gekommen sind. Das ist das. Das gehört zur Grundrechts Bildung auch dazu. Das ist Grundrechtsschutz durch Verfahren. Dass ich eben, wenn ich Grundrechte einschreitet, eingeschränkt, bevor er die Tatsachen Grundlage vernünftig ermittelt haben muss man so. Wenn ich allerdings... Zur Grundrechtsbindung gehört natürlich dann auch wenn ich meine, den Gesundheitsschutz dem Individuum abnehmen zu müssen. Und stattdessen sage ich Staat schützt jetzt deine Gesundheit und nehmen dir Bürger die Verantwortung für den Gesundheitsschutz ab. Aber dafür hast du gefälligst zu tun, was ich Staat dir sage. Da muss sich ja sehr, sehr hohe Evidenz liefern, denn zu einem selbstbestimmten Individuum gehört natürlich auch, selber auf die eigene Gesundheit aufzupassen. Das heißt aber auch der Staat, der meine Gesundheit schützt, muss gucken, wem schadet er dafür? Wenn ich dann Herrn Söder sprechen höre. Er sagt, die Leute, die sollen sich nicht zu Corona Opfern hochstilisieren. Die einzigen Opfer seien die Corona Toten. Dann ist das die Verweigerung genau dieses abwägenden Blicks. Das bewusste sich verschließen vor Kollateralschäden. Ich hab jetzt gerade versucht, während Herr Spitz noch gesprochen hat und ich ihm natürlich zugehört habe. Ganz kurz zu gucken finde ich diese Medienstelle noch wieder, aber die finde ich wieder. Denn an solchen Aussagen werden Politiker irgendwann eines Tages gemessen werden, wenn es um persönliche Haftung geht. Wenn sie sagen, wir gucken uns die Kollateralschäden gar nicht erst an. Es geht nur um Corona und nichts anderes. Das ist ja Ed Dellian das, was Sie zu Recht moniert haben. Diese Verabsolutierung und was die Frage, das hatte Viviane vorher noch angesprochen mit den Drittmitteln. Das ist tatsächlich ein riesengroßes Problem. Wer für ein Forschungsprojekt, das die Politik in Corona Angelegenheit in Frage stellt, heute Drittmittel beantragen will, würde wohl vermutlich große Schwierigkeiten haben. Also das Drittmittelgeschäft, das beschäftigt mich die ganze Zeit schon. Ich war drei Jahre Dekan an meiner früheren Wirkungsstätte in Berlin. Alleine in der Zeit ist dem Haushalt unserer Fakultät eine Million Euro abgezogen worden, mit der Begründung: Er leistet ja nichts. Und worin hat sich die Leistung ausgedrückt oder die Leistungschwäch, die angebliche ausgedrückt, in der Drittmittel schwächelt. Das heißt also, die Universitätsleitung sind auch diesen Drittmittel Kram gepolt und das ist tatsächlich eine Gefahr für die Unabhängigkeit von Wissenschaft. So und was die Grundrechtsbindung anbelangt, dass. Der erste Gedanke, der mir kam, war eine Zuschrift, die ich heute morgen in meine Mail Postfach gesehen habe. Da werden jetzt. In einem Bundesland die Pflegeheime angeschrieben Leute, wir möchten ja gerne ganz viele Leute via Antigen Schnelltests testen und dafür stellt die Bundeswehr 10 000 Soldatinnen und Soldaten zur Verfügung. Diese Amtshilfe kann gerne angefordert werden. Auflage allerdings: Erstens Der Betreiber stellt persönliche Schutzausrüstung, Unterkunft und Verpflegung. Putzige Idee. Das heißt also, ich als Heimbetreiber beschaffe die Masken für die Bundeswehr. Es fand ich also ein… Dass karikiert sich fast schon selber. Und zweitens die haftungs rechtliche Verantwortung liegt allein beim Betreiber. Ich muss ehrlich sagen, wenn ich von einer deutschen Behörde so etwas lese, frage ich mich auch, haben diese Menschen, wenn sie Jura studiert haben, damals in der Vorlesung Grundrechte geschlafen? Haben Sie das, was Herr Dellian uns zu Artikel 1, Absatz 3 gerade vorgetragen hat? Haben Sie das verinnerlicht? Und ich denke mal, wenn das Menschen sind, die halt so die normale Verwaltungs Laufbahn für den mittleren oder gehobenen Dienst gemacht haben, die müssen ja auch jede Menge Jura machen. Da ist Artikel 1 Abs. 3 bestimmt auch vorgekommen, dass die Grundrechte unmittelbar geltendes Recht sind. Ist das alles wieder hinübergegangen? Denn. Es geht ja darum Nicht jeder Dahergelaufene darf einfach einen Nasenrachen-Abstrich nehmen. Die wollen die Bundeswehr einsetzen, bis sie ihre ganzen freiwilligen Helferinnen und Helfer rekrutiert haben, die genauso wenig eine medizinische Ausbildung haben wie jene, die bei der Bundeswehr ihren Dienst tun, wenns nicht ausnahmsweise Bundeswehr Ärzte sind, aber dann bekommen sie glaub ich keine 10 000 zusammen. Also da frage ich mich, welche juristische Basis ist bei den Menschen gelegt worden und warum ist die so schnell verloren gegangen? Ich weiß nicht, ob das allein mit der Sozialisation und mit der Ausbildung zu tun hat, oder ob irgendwie eine Angst erzeugende Erzählung von einem Killer Virus auf einmal sämtliche Fundamente dessen, was wir mal als Grundlagen unserer Rechtskultur kennengelernt haben, mal eben ganz schön abgeräumt hat. Also das strukturelle Ungleichgewicht ist ja nicht das einzige Problem, was wir gerade haben. Das Problem, das wir aktuell haben, ist, dass die Menschen ja heute über solche Fälle entscheiden, dass die dieselbe natürlich auch Adressaten jener Angst erzeugenden Botschaften sind. Das sind alles Menschen, die ihren persönlichen Weg suchen, damit umzugehen. Und wenn ich mich davon anstecken lasse, dann passiert das dann ganz schnell, dass ich sage Um Himmels willen, das muss jeder einzelne Fall verhindert werden. Und Infection ist ein hohes Gut. Und bitte, bitte, bitte kommt uns nicht mit irgendwelchen gegenläufigen Interessen. Passt jetzt gerade nicht. Ich gebe Ihnen recht, Herr Dellian, das darf alles nicht sein. Das ist alles. Nichts hat alles mit Grundgesetz Artikel 1, Absatz 3 und mit den nachfolgenden Grundrechten nichts zu tun. Ich frage mich nur, was wird aus dem Faktor Mensch, wenn man die Geschichte vom unsichtbaren Feind erzählt, der uns alle dahinrafft, noch bevor sich irgendein Rechtsstaat dafür interessieren kann? Wie kann es dazu kommen, dass es eine Regierung gelingt, die Früchte der Ausbildung, die Früchte der einmal etablierten Rechtskultur so leichter Hand beiseite zu schieben? Ich muss ehrlich sagen, ich finde es richtig, dass man sich dieser Frage annimmt. Ich glaube aber, dass eine einzige Sitzung des Corona Ausschusses nicht reichen wird, um sie zu beantworten. Ich glaube, das wird Teil der Aufräumarbeiten sein, die man irgendwann wird vornehmen müssen, wenn diese Krise hoffentlich eines Tages vorbei ist und wir dann überlegen müssen Wie konnte es zu bestimmten Entwicklungen überhaupt kommen. So, ich glaube jetzt viel geredet. Ich glaube, ich gebe das Wort mal wieder an die Moderation zurück.

[01:45:25] Dr. Reiner Füllmich:

Martin Es ist, das ist ja das, was wir schon die ganze Zeit gesehen haben. Das ist nicht nur ein. Es gibt nicht nur eine Ursache für das bislang jedenfalls äußerst schlechte Abschneiden der Justiz, einzelne Lichtblicke bestätigen das, sondern es gibt mehrere. Die Sache mit dem strukturellen Ungleichgewicht, die habe ich nur deshalb erwähnt, weil uns das damals veranlasst hat, in eine genauere Diskussion einzutreten über die Frage Warum reagiert die Justiz genau in diesen Fällen so? Offenbar, weil die Macht mancher Konzerne hier in Deutschland über die Politik und über die Justizminister bis rein in die in die Justiz funktioniert. Jetzt haben wir es nicht mit einem Konzern, sondern mit einer Masse an Konzernen zu tun. Wenn man davon ausgeht, wie wir das inzwischen tun, dass diese sogenannte Davos Clique, bestehend aus den so genannten Konzernen Eliten, hier maßgeblich die Feder führt für alles was geschieht, aber daneben. Der zweite Faktor, den du angesprochen hast, hat ja Thorsten Schleif auch schon bestätigt. Das ist, so sagte er auch, dass hier zumindest weite Teile der Justiz genau von der gleichen Panikmache erfasst wurden, die hier gezielt wie wir inzwischen wissen, aus dem Panik Papier, die hier gezielt geschürt wurde und deshalb nicht mehr in der Lage war, Recht zu sprechen. Jetzt müsste man eigentlich sagen nach neun Monaten, nach zehn Monaten müsste so langsam jeder den Kopf wieder über Wasser bekommen können und in der Lage sein, sich an das zu erinnern, was ja auch jeder Jurist bei seiner Ausbildung gelernt hat. Aber offenbar ist es noch nicht so weit, oder aber es fängt jetzt erst langsam an. Wir haben Anhaltspunkte dafür, Viviane hat es eben angesprochen, dass zumindest Teile der Justiz sich berappeln und aufstehen. Es gibt, wie gesagt, eine Entscheidung, die ich jetzt nicht so weit diskutieren will, dass man gleich Rückschlüsse ziehen könnte. Aber es gibt eine Entscheidung, die ganz neu ist und die festgestellt hat, Ich habe das hier noch nicht nachprüfen können, die festgestellt hat, dass die Maßnahmen nicht nur rechtswidrig, sondern verfassungswidrig und deshalb sogar nichtig sind. Also das, was beispielsweise gestern passiert ist bei im Rahmen der Parteigründungen. Das wird dann in den nachfolgenden Gerichtsprozessen hoffentlich zu einem ähnlichen Ergebnis gelangen, sodass dann die quasi selbst Reinigungskraft der Justiz vielleicht doch wieder zum Zuge kommt. Was bringst du denn deinen Studenten gleich bei?

[01:47:53] Prof. M. Schwab:

Zwangsvollstreckungsrecht. Das ist so eine staubtrockene Materie. Wir machen jetzt gerade immobile Zwangsvollstreckungen mit Mithaftung und Entartungen von Grundstücks Zubehör. Sehr viel Verbindung ins materielle Recht. Und ich nutze das immer ganz gerne, um den Leuten nochmal zu erklären, wofür Hypotheken und Grundschuld eigentlich gut sind. Denn das kommt in den Vorlesungen im Grundstudium meistens zu kurz. Und zwar nicht etwa, weil meine Kolleginnen und Kollegen ihren Job nicht machen würden sollen, weil einfach der Prüfung Stoff im Examen immer mehr auswächst. Mit jeder Entscheidung des Bundesgerichtshofs die neu kommt wird es immer schlimmer und ein Teil unserer Probleme ist sicherlich auch, dass die Grundlagen, die Herr Dellian gerade angesprochen hat, nenne ich. Wofür ist das eigentlich alles gut? Überlagert werden von einem irrsinnigen Konvolut an kleinteilige Rechtsprechungswissen, das dann aber nach Ansicht mancher Prüfer im Examen unbedingt als präsentes Wissen vorgehalten werden muss. Auch dazu habe ich schon Streitschriften verurteilt und auch an Prüfungsanfechtungsprozessen mitgewirkt. Sei es als Prozessbevollmächtigter, sei es als jemand, der die Dinge ein bisschen wissenschaftlich begleitet hat. Auch das ist ein Teil unserer Probleme, dass unsere Verwaltungsgerichte haben leider in der Krise vergessen, dass auch das Infektionsgefahr Schutzgesetze aus Tatbestand und Rechtsfolge besteht und das erst bei einer Eingriffes Verwaltungs Norm. Erst einmal die Voraussetzungen des Grundrechtseingriffe, wie sie im Tatbestand dieser Vorschrift niedergelegt sind, erfüllt sein müssen, bevor wir überhaupt in irgendeine Abwägung mit irgendwelchen Rechtsgüter kommen. Auch dass auch dieses Handwerk muss beherrscht werden. Ich sage meinen Studis auch immer, man bekommt in einer Klausur schon Punkte dafür, dass man einfache Dinge sauber und ich betone ich immer sauber hinschreibt, damit man sieht, da hat jemand das juristische Handwerk gelernt und damit dieses Weitere geschehen kann. Damit meine lieben Studis jetzt auch wissen, dass sie auch vor dem Zwangsversteigerungsgesetz und Vorenthaltung von Grundstücks Zubehöre keine Angst haben müssen, werde ich mich jetzt aus der Sitzung ausklinken. Freue mich, dass ich ein weiteres Mal dabei sein durfte und wünsche weiter reichen Ertrag in der Diskussion. Und bis bald.

[01:50:18] Dr. Reiner Füllmich:

Danke und viel Spaß in der Vorlesung. Jetzt wollen wir noch Herrn Ludwig endlich zu Wort kommen lassen. Herr Ludwig, wir hatten ja vorhin schon mal telefoniert. Sie haben aus ihrer, aus Ihrem beruflichen Hintergrund berichtet. Sie sind Rechtspfleger eine Weile gewesen, und dann haben Sie was ganz anderes gemacht. Erzählen Sie kurz zu Ihrem Hintergrund. Oh Mist, jetzt sind Sie schon wieder auf mute.

[01:50:48] Herbert Ludwig: hmmm 

[01:50:50] Dr. Reiner Füllmich: haben wir sie gerade gehört. Jetzt wieder nicht. Mist! Meint man, hört, man hört ab und zu, dass irgendetwas bei ihnen los ist, aber wir können sie. Wir können ihre Stimme nicht hören. Es könnte sein, können wir das von hier aus machen? Ne? Von hier können wir nichts machen.

[01:51:21] Wolfgang Wodarg: Zu schnell hin und her schaltet. Er muss immer jedes Mal ein bisschen warten, wenn er geschaltet hat.

[01:51:25] Dr. Reiner Füllmich:

Okay. Haben Sie das gehört, Herr Ludwig? Wenn Sie zu schnell hin und herschalten, hat Herr Dr. Wodak gesagt. Es hat vorhin funktioniert. Versuchen wir es nochmal. Herr Ludwig. Mist! Geht immer noch nicht.

[01:51:48] Viviane Fischer: Sie werden jetzt gleich nochmal angerufen. Vielleicht lässt sich das Problem dann lösen. 

[01:51:51] Dr. Reiner Füllmich:

Wir sprechen kurz nochmal mit Herrn Dellian. Wir unsere Regie ruft sie jetzt gleich nochmal an. Herr Ludwig dann irgendwann, wenn wir das schon hinkriegen. Herr Dillian. Ja. Auffällig war an Ihren Mails ursprünglich, dass Sie sich darüber empört haben, dass Sie nicht mehr singen durften. Hat sich das inzwischen geändert oder ist da Stillstand der Rechtspflege?

[01:52:16] Ed Dellian:

Natürlich im Prinzip nicht geändert. Es gibt hier in Berlin eine Verordnung des Gesundheits Senats und das Kultursenator, da steht singen, das gemeinschaftliche Singen ist verboten. Punkt. Ja, wenn man, wenn man sowas liest, dann sagt man wo. Wo liegt man denn eigentlich? Jetzt darf man nicht mehr gemeinschaftlich singen, weil das ja weil es verboten ist.

[01:52:48] Dr. Reiner Füllmich:

Und Sie fragen sich Wo ist die Evidenz dafür? Gibt’s einen Grund dafür? Das muss ja eine Begründung geben und die haben wir bisher alle nicht gesehen, oder? Oder hat man ihnen? Sie haben doch da bestimmt auch moniert und Leute angeschrieben und gebeten Hier erklärt mir das bitte. Was soll das?

[01:53:03] Ed Dellian:

Ich hab. Ich hab die verschiedenen Chorleiter in Berlin angeschrieben und sie darauf hingewiesen, dass sie, dass sie unter dem Schutz der Verfassung das Recht haben, ihre Veranstaltungen durchzuführen, ohne dass irgendein Kultursenator befugt ist, ihnen das zu verbieten. Ich habe keine Antworten bekommen, keine Antworten, keine Antworten bekommen. Ich habe dann versucht, dem auf den Grund zu gehen, was was dahinter steckt und habe dann die Information bekommen, dass diese Einrichtungen alle vom Wohlwollen des Kultur Senats abhängig sind. Sie bekommen Geld und deswegen kann man mit dem Kultursenator sich nicht anlegen. Und den Kultursenator Herrn Lederer auf die Verfassungslage hinweisen und das geht einfach nicht.

[01:53:56] Dr. Reiner Füllmich:

Gut der der Kultursenator wird im Zweifel sagen ja, es gibt da diese Verordnung. Und dann fragt man weiter: Ja gibt’s denn eine Grundlage für diese Verordnung? Und das, was mich am meisten interessieren würde, ist die tatsächliche Grundlage für diese Verordnung. Das kann nur eine medizinische sein, denn es geht ja immer und immer und immer wieder um die Frage der epidemischen Lage nationaler Tragweite. Wir haben aber mit Dr. Wodarg jemanden, der ist ja Mediziner und noch dazu Lungenfacharzt. Wolfgang, gibt es einen vernünftigen Grund dafür, das Singen zu verbieten?

[01:54:24] Wolfgang Wodarg:

Ich singe ja auch. Ich finde es finde es völligen Quatsch. Man kann, wenn wir jetzt davon ausgehen würden, dass es wirklich eine Infektionskrankheit gibt, die übertragen wird über die Atmung. Wenn wir davon ausgehen, dass wirklich da was Gefährliches im Busch ist, selbst dann könnte man singen. Man müsste die Leute einfach ein bisschen weiter auseinander stellen. Ist überhaupt kein Problem. Erst einmal ist es aber nicht so. Wir haben nicht diese gefährliche Situation. Wir haben nicht diese Daten, die dafür sprechen, dass da eine schlimme Seuche mit vielen Krankheiten und vielen Menschen, die sich anstecken, jedenfalls nicht mehr als sonst im Winter. Wenn die Leute zu Weihnachten sonst in der Kirche singen, dann husten wir auch immer Welche. Und das ist nicht der Grund, die Kirche leer zu räumen, dann jedes Mal. Und das ist dann meistens eine schlimme Influenza. Sogar das ist. Das sind genau solche Atemwegserkrankungen, wie wir sie jeden Winter haben. Dass wenn wir selbst wenn wir davon ausgehen, wir wollten da jetzt ganz was tolles tun und wir wollen jetzt wirklich nicht, dass die Leute sich in der Kirche die Grippe holen, dann stellen wir sie weiter auseinander. Das ist sehr erfolgreich. Dann brauchen sie auch keine Maske zu haben. Denn mit der Maske singen as macht keinen Spaß und das klingt auch nicht so gut. Also von daher, ich sehe da keinen, bin Lungenfacharzt, ich bin Arzt für Hygiene. Ja, und ich bin jemand, der sowas sowas entschieden hat, ob es stattfinden darf oder nicht als Amtsarzt über über 13 Jahre lang. Es ist völliger Blödsinn, muss man sagen. Fachlich ist das etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann und dann denkt man das, was wir vorhin gehört haben, dass der Senat natürlich dann die Evidenz bereit legen muss wieso er das denn so entschieden hat. Das muss ja dann auch begründet werden. Und wenn man das einfach sagt und dann nicht mal antwortet, wenn da jemand fragt. Das ist eine Unverschämtheit. Das ist so, als hätten wir den Absolutismus wieder eingeführt. Da sind der Kultussenat oder der Gesundheitssenatorin doch keine Fürsten. Das sind unsere Dienstleister. Das muss man mal ganz klar sagen. Und die haben, die haben für uns was zu tun, nicht für sie. Und wir wollen. Ich denke, wir sollen singen. Aber wir stellen uns ein bisschen weiter auseinander, wenn wir Angst haben, aber singen wollen wir. 

[01:56:31] Dr. Reiner Füllmich:

ja, das ist der entscheidende Punkt. Wohl, dass das unsere von uns gewählten Dienstleister sind. So kann man es wahrscheinlich tatsächlich formulieren. Es wird aber im Moment so getan, als seien wir diejenigen, die Dienste zu erbringen haben und als seien wir diejenigen ……

[01:56:49] Dr. Reiner Füllmich:

Ja, wir können sie jetzt hören, Herr Ludwig, können Sie uns auch hören, was das war? Eine Wiedergabe? Wenn Sie das. Oh Mist! Was machen Sie denn da hinten telefonisch? Ach so, okay. Ja, das ist. Das ist ein Kernproblem, über das wir jetzt schon sehr oft geredet haben. Auch Martin Schwab hat das mehrfach angesprochen, dass offenbar der Staat seine Fürsorgepflicht, die er hier und gerade auch in solchen scheinbaren zumindest Notlagen gegenüber dem Bürger hat, vollständig auf den Bürger abwälzt und sagt. Ich mache die Kliniken zu, damit wir eine Notlage haben, das ist jetzt von mir überspitzt formuliert und du Bürger? Musste ich jetzt selber darum kümmern, dass du die, dass du die Krankheit, die hier angeblich durch die Gegend wütet, nicht bekommst und dass auch keine anderen die bekommen. Du musst das machen. Ich kann das nicht. Du, ich habe nur eine pauschale Lösung. Ich kann nur Lockdown sagen und ich will auch gar nicht wissen. Das ist ja das nächste. Ich will auch gar nicht wissen, dass es inzwischen Studien gibt, die sagen, dass diese Lockdown nichts bringen. Dass sogar die WHO sagt: Diese Lockdown bringen nichts. Dass die Studien aus den USA, die beispielsweise North und South Dakota miteinander verglichen haben in dem einen gab’s einen harten Lockdown, dem anderen nichts zu demselben Ergebnis gekommen sind, nämlich in beiden Staaten. Es geht auch in allen anderen Staaten so. Da läuft das Virus eben durch und irgendwann hat man Herden-Immunität. Jedenfalls gibt es in dem einen nicht mehr Tote als in dem anderen Staat und einen nicht mehr Erkrankungen als in dem anderen Staat. Also das Grundprinzip dessen, wofür der Staat eigentlich angetreten ist, nämlich die Sozialfürsorge, die Daseinsvorsorge gerade hier im Bereich des Gesundheitswesens zu leisten, dass welzt er vollständig auf die Bürger ab. Herr Ludwig, sind Sie jetzt da, kann man sie jetzt hören.

[01:58:53] Ludwig Gröber:

Ich kann Sie die ganze Zeit hören, Herr Ludwig. Nee, ich. Ludwig Grüber. Ich sollte um 12 Uhr ein Vortrag halten zu Ernährung.

[01:59:01] Dr. Reiner Füllmich:

Ja, das kommt sofort. Das kommt sofort. Herr Gröber, wir haben hier ein wir haben ja mit

[01:59:06] Herbert Ludwig: einem Ja dabei.

[01:59:07] Ludwig Gröber: Er ist also nochmal.

[01:59:09] Ludwig Gröber:

Okay, ne? Dann Sie sind gleich dran, Herr Gröber. Sekunde noch. Ist aber gut, dass Herr Gröber uns jedenfalls hört. Herr Dellian, was wäre denn Ihr Vorschlag? Was kann man tun? Ja, Sie sind ja auch lange Zeit Rechtsanwalt gewesen. Was wäre Ihr Vorschlag an uns? Was wäre der Vorschlag an die Bevölkerung? Was können wir tun? Demonstrationen hat es ja schon gegeben. Die haben zwar für ein klein wenig Aufmerksamkeit gesorgt, aber die wurden ja tatsächlich von den Medien, von den sogenannten Leitmedien sozusagen zur Karikation gemacht. Das war die ganzen Demonstranten waren dann irgendwelche Reichs und Werwölfe und Leute, die mit Reichs Flaggen in der Gegend rumlaufen. Das war ein Aluhutträger. Das waren Verrückte. Das waren Nazis und Antisemiten. Also die Diskussion, die da auf der Demonstration und anlässlich der Demonstration hätte stattfinden können, die konnte vorerst nicht stattfinden. Selbst der eigentlich für jedermann hier in Berlin beeindruckende Auftritt von Robert F. Kennedy ist vollständig ignoriert worden. Was würden Sie machen? Was würden Sie uns vorschlagen? Ich hatte ja gesagt. Nach unserer Meinung muss es im Zivilrecht passieren, weil da in den Instanzen jedenfalls Amtsgericht, Landgericht, da gibt es noch eine ganze Reihe von Menschen, die ihren Job machen.

[02:00:28] Ed Dellian:

Ich denke, als erstes müsste es in den Köpfen der Menschen passieren, dass sie das wahrnehmen und und auch aktiv wahrnehmen, was ihnen das Grundgesetz verspricht, ihre Grundrechte zu verteidigen. Gegen Übergriffe, die von eben von den Trägern der öffentlichen Gewalt herkommen und abgewehrt werden müssen. Auf welchem Wege das am besten geschehen soll, ist eine Frage, die man diskutieren muss. Da kann ich keine Rezepte für anbieten. Aber was mir aufgefallen ist in meinen monatelangen Bemühungen, dieses Thema zu diskutieren, ist das das Bewusstsein, dass man hier Rechte zu verteidigen hat und dass dies auch eine Aufgabe ist, die man wahrnehmen muss, auch wenn es lästig ist, überhaupt nicht vorhanden ist bei den Menschen im Lande, auch bei den Chorsänger, mit denen ich ursprünglich da zu tun hatte, die sich plötzlich verbieten lassen wollten oder verbieten ließen, im Chor zu singen, als sie darauf hingewiesen wurden, dass sie das Recht haben, im Chor zu singen und niemand ihnen das verbieten kann. War da keine Resonanz zu finden, dass man dieses Recht wahrnehmen und verteidigen muss. Und ich komme da auch nochmal auf die verfassungsrechtliche Lage hin. Hier ist nicht so sehr die Frage relevant, ob es dafür nun Evidenz gibt, dass man das Chor Singen aus gesundheitlichen Gründen verbieten müsste. Dass Chor Singen ist eine Kunst Ausübung nach Artikel 5 Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes frei ist Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Punkt. So, das muss doch wahrgenommen werden von den Menschen, die diese Tätigkeiten ausüben. Und sie müssen laut schreien. Wenn jemand kommt, um ihnen zu sagen Ihr dürft ihr nicht singen, das ist doch absoluter Irrsinn.

[02:02:41] Dr. Reiner Füllmich:

Sie sagen Bevor wir uns über die Evidenzen unterhalten, muss die Bevölkerung erst einmal erkennen, dass sie einen Anspruch darauf hat, eine Erklärung für die Maßnahmen zu bekommen. Und diese Bevölkerung, so wie sie sie jedenfalls wahrnehmen, ist sich dessen gar nicht bewusst. Ja, ich glaube schon, dass es da draußen eine ganze Menge Menschen gibt, die das wissen und die nur im Moment noch im Moment noch sozusagen an der Seitenlinie stehen. Ich glaube nicht, dass der Eindruck, den die sogenannten selbsternannten Eliten versuchen, sich durch ständiges Selbst berieseln in den Leitmedien zu verschaffen richtig ist, dass all die, die da draußen mit einer Maske rumlaufen, auf Linie sind. Das sind sie ganz gewiss nicht. Das merke ich sogar, wenn ich mich manchmal mit den Polizeibeamten spreche. Selbst die machen das, weil es ihr Job ist. Und solange keine Kamera an ist, sagen sie einem aber auch, dass sie es für Quatsch halten. Aber es gibt da draußen offenbar eine ganz andere reale Realität als diejenige, die man versucht uns weiszumachen und mit der man versucht, alle anderen auf Kurs zu halten. Das hier.

[02:03:48] Ed Dellian: Herr Füllmich, es ist eine Sache zu sagen, es fehlt an der Evidenz dafür, dass ich hier mit der Maske rumrennen muss, ist eine Sache ist, eine andere Sache zu sagen. Ich habe das Recht, ohne dieses Ding in der freien Natur zu bewegen. Es sind zwei ganz verschiedene Dinge, finde ich. Und an diesem Rechtsbewusstsein fehlt es grundlegend. Auch bei Leuten, die jetzt sagen Wieso muss ich jetzt hier eine Maske tragen oder Wieso muss ich diese und jene Anordnung befolgen? Das sehe ich nicht ein. Aber ich tu’s halt. Von der anderen Seite her müsste es heißen Ich werde aktiv tätig, um mein Recht zu verteidigen. Oder zum Beispiel, wenn ich daran denke, dass die Kirchen eingeknickt sind, um ihre Gottesdienste sich verbieten zu lassen, wo ausdrücklich in der Verfassung steht. Die Freiheit der Religionsausübung wird gewährleistet, dass die sich nicht auf die Hinterbeine stellen und sagen Wir haben das Recht, unseren Gottesdienst durchzuführen, so wie wir es für richtig halten. Und wenn jemand kommt und gibt uns Hinweise, wie man das vielleicht gesundheitlich besser organisieren kann. Mit mehr Abstand und so weiter, um da unmittelbare Ansteckungsgefahren Gefährdungen zu vermeiden, dann ist das willkommen. Aber das ändert nichts daran, dass wir das Recht haben, dieses zu tun und niemand es uns verbieten.

[02:05:12] Dr. Reiner Füllmich: Mag Man kann uns einiges verbieten, aber eben nur aus guten Gründen. Aber sie setzen einen Schritt vorher an. Sie sagen, solange wir dieses nicht erklärt bekommen, müssen wir auch den Rechten, die wir haben, bestehen. Das ist genau das Resultat dieser, das muss man ja schon fast sagen, peinlich für uns als deutsche Justiz, die wir immer glauben. Wir sind die Schlausten von allen. 

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