Stiftung Corona Ausschuss, 45. Sitzung am 26. März 2021

Katy Pracher-Hilander (Psychologin, Managementberaterin, Österreich)

Katy Pracher-Hilander spricht über den Psychoterror, der von den Regierungen
auf die Bevölkerung ausgeübt wird (psychologische Kriegsführung).

im Gespräch mit Viviane Fischer und Reiner Fuellmich

(Originalsprache: Deutsch)

[Transkript vom Team corona-ausschuss-info.com fab +]


Reiner Fuellmich [03.03.12]
Jetzt müssten wir Frau Dr. Katy Pracher-Hilander in der Leitung haben.

Katy Pracher-HilanderKaty-Pracher-Hilander-Sitzung45
Ja, und wenn Sie den Doktor weglassen, sind wir richtig.

Reiner Fuellmich
Ok, alles klar. Sie haben unsere bisherige Sitzung mitbekommen?

Katy Pracher-Hilander
Ja, ich habe heute recht viel mitbekommen. Ich hab’s nebenbei laufen gehabt.

Reiner Fuellmich
Sehr gut. Wir sind ja mit Ihnen im Bereich der Psychologie. Das ist aus meiner Sicht das Kernproblem, mit dem wir es hier zu tun haben. Ich würde das, was hier passiert, als Psychoterror bezeichnen, diese gezielte Destabilisierung, diese gezielte Desorientierung der Öffentlichkeit mit immer widersprüchlicheren und immer dreisteren Vorgaben aus der Politik. Am Ende ist es so, dass teilweise auch unsere „eigenen Leute“, mit denen wir das Problem besiegen wollen, fast schon verzweifelt sind. Dass Prof. Bhakdi, der sich ja wie Wolfgang Wodarg als einer der ersten engagiert hat, auch so langsam nicht mehr weiß, was er dazu sagen soll. Das ist verständlich. Aber wir dürfen uns davon nicht verwirren lassen. Denn das ist das Ziel der Aktion. Wie sehen Sie die Lage ?

Katy Pracher-Hilander
Natürlich ganz genauso wie Sie. Bei mir hat es so angefangen, dass ich schon im März 2020 gewusst habe, das stinkt zum Himmel. Ich denke, jeder, der irgendwie alle Tassen im Schrank hat, hat relativ früh gemerkt, irgendwas stimmt nicht. Es war einfach das Vokabular: „neue Normalität“, „wir sind im Krieg“, „wir brauchen Helden“. Das Vokabular wurde viel zu früh eingesetzt. Das hat bei mir Alarm ausgelöst, weil ich gewusst habe, wir wissen noch zu wenig von diesem Virus. Wir haben so wenig Daten, dass es gar nicht sein kann, dass die hier valide solches Vokabular verwenden können. Also stinkt es zum Himmel, also da gibt es da etwas anderes. Und dann kamen diese forcierten Bilder aus Bergamo. Außerdem die Zahlen, die von
Anfang an hinten und vorne überhaupt nicht zusammengepasst haben. Da war ich am Anfang schon erschrocken und habe schnell gewusst, wir befinden uns hier wirklich in einem psychologischen Experiment. Hier wird gerade versucht, global acht Milliarden Menschen zu manipulieren. Ich habe es gleich von Anfang an als das größte sozialpsychologische Experiment der Menschheitsgeschichte bezeichnet. Und dieses sozialpsychologische Experiment braucht es, um dieses jetzt stattfindende Experiment überhaupt einmal in die Gänge bringen zu können. Denn wenn Sie die Menschen geistig nicht dort haben, wo Sie sie haben wollen, dann lassen sie sich auch nicht auf dieses Experiment ein. Das heißt, parallel dazu braucht
es eben diese massive psychologische Einwirkung, denn sonst passiert dasselbe wie bei der Schweinegrippe: kein Mensch interessiert sich für das Thema.

Reiner Fuellmich
Mancher hier fragt sich jetzt vielleicht: „Wieso weiß die das?“ Können Sie kurz etwas zu ihrem Hintergrund sagen?

Katy Pracher-Hilander
Ich bin Wirtschafts- und Sozialpsychologin. Ich mache angewandte Psychologie in der Praxis. Deswegen erkenne ich auch Signale. Ich habe das Glück, dass ich die Theorie in der Praxis wieder erkenne und umgekehrt das dann auch widerspiegelnkann. Ich bin in der Wirtschaft, aber auch zum Teil in der Politik zu Hause. Und wohne bei Wien. Ich bin also nicht in Deutschland, ich bin in Österreich.

Reiner Fuellmich
Was wir erleben, mutet wirklich wie das größte sozialpsychologische Experiment der Menschheitsgeschichte an. Nach unseren Erkenntnissen ist es vermutlich eine relativ kleine Anzahl von Menschen, die das ganze steuern, vielleicht sind es 3.000 Superreiche, die hinter den Konzernen stehen und die damit sehr viel Geld verdienen. Die Tatsache, dass diese wenigen Menschen eine so große Menge von anderen Menschen unter Kontrolle bringen, lässt ja eigentlich nur den einen Schluss zu, dass es hier um psychologische Manipulation geht, um mentale Manipulation.

Katy Pracher-Hilander
Wir haben es hier mit massiver psychologischer Manipulation zu tun, wie Sie es am Anfang schon gesagt haben. Es ist psychologische Kriegsführung. Diese Anzeichen, diese Indikatoren kann man hören, kann man lesen, kann man sehen. Jeder Psychologe, der das möchte, kann es. Leider ist in unserem Fachbereich auch so, dass viele Kollegen wegschauen oder sich nicht trauen. Viele erkennen es auch nicht. Das macht mich sehr betroffen. Aber ich denke, wenn du das studiert hast und das eigentlich blind erkennen müsstest, ohne Bilder dazu zu sehen – da reicht schon ein bisschen Text und Mimik – dann müssten das eigentlich alle sofort erkannt haben. Zumindest die aus meinem Fachgebiet, die Sozialpsychologen sind. Aber wie auch in
anderen Berufsgruppen, wie bei Ärzten, Journalisten, Rechtsanwälten, ist es bei meiner Berufsgruppe genau so, dass es sehr viele offensichtlich selbst auch nicht kapiert haben und selbst auch Opfer der Manipulation geworden sind. So paradox es ist, aber es ist tatsächlich so.
Und nur wenige sehen es, durchblicken es und trauen sich dann auch sich zu outen. Ich wurde jetzt erst vor 14 Tagen von einer Kollegin kontaktiert, weil sie mich bei einem Interview gesehen hat und hat mich dann kontaktiert mit: “Danke, endlich spricht es jemand aus”. Und es wird der Tag kommen, da wird sie auch Farbe bekennen müssen und dann wird sie sich auf die richtige Seite stellen und wird dem entgegenstehen. Noch ist sie im Berufsleben, trägt eine Maske, versucht aber, sich wo es eben geht, zu sträuben.

Reiner Fuellmich
Heißt also, dass da draußen eine Menge Leute sind, die entweder schon wissen oder zumindest stark annehmen, dass hier etwas nicht stimmt. Die bleiben aber im Moment aber noch in Deckung, weil sie glauben, sie können sich das nicht leisten.

Katy Pracher-Hilander
Ja, das ist das Problem. Und im Endeffekt ist es so: keiner von uns kann sich das wirklich leisten. Aber es gibt keine Alternative.

Reiner Fuellmich
Das ist der Punkt. Es gibt keine Alternative.

Katy Pracher-Hilander
Es gibt keine Alternative. Genau, denn sonst würden wir alle jetzt hier nicht sitzen. Und wir können nur hoffen, dass wir genügend mobilisieren, dass immer mehr sehen, dass es keinen Zweck hat. Denn es ist ja so, dass jetzt seit zwölf Monaten die Masse wartet und hofft. Sie wird ja auch psychologisch immer mit dieser Salami-Technik hingehalten. Wenn man mich fragen würde, wie kann man es noch plumper machen, dann würde mir gar nichts einfallen. Ja, also plumper geht es einfach nicht mehr. Und das Erschreckende ist eben, das sehen wir alle, dass offensichtlich die primitivsten aller Mechanismen so eine Wirkung haben.
Ich bin überzeugt davon, dass hier Psychologen am Werk sind. Anders kann das gar nicht sein. Die haben sich einfach für die schwarze Seite der Macht entschieden und sind beratend tätig. Das heißt, die werden das auch mitgeplant haben. Die Handschrift erkenne ich, die ist einfach da. Erschreckend genug. Aber die Sache ist eben, dass wir jetzt versuchen müssen, die Leute aus der Deckung zu holen und sie zu mobilisieren. Diese Salamitaktik ist plump. Aber der Mensch ist halt nicht besonders komplex gestrickt, um es so auszudrücken. Wir funktionieren sehr, sehr simpel. Wir haben uns zwar zur Krone der Schöpfung gekürt, aber wir sind tatsächlich überhaupt nicht komplex. Wir sind sehr sehr leicht zu steuern. Wenn ich von jemandem etwas haben möchte, dann muss ich nur wissen: wo setze ich an, was muss ich sagen, wie muss ich tun. Und dann bekomme ich das, was ich möchte, und mein Gegenüber ist dem hilflos ausgeliefert.

Reiner Fuellmich
Nun ist es ja so, dass das glücklicherweise nicht bei allen funktioniert, sonst würden wir uns hier nicht so unterhalten können. Wir hatten im Corona-Ausschuss schon zwei Mal den Prof. Georg Lind. Er hat darauf hingewiesen, dass es für eine funktionierende Demokratie erforderlich ist, dass die Menschen Moralkompetenz haben. Das wiederum erfordert zwei Elemente, nämlich zum einen die Fähigkeit Fragen zu stellen, anstatt blind Befehle zu befolgen, und zum anderen die Fähigkeit auch andere Meinungen zu diskutieren, anstatt diese nur pauschal niederzumachen.
Niederzumachen mit pauschalen Begriffen wie „rechtsradikal“, „antisemitisch“ oder „Marsmensch“. Und das, so sagt er, ist wahrscheinlich bei 20 Prozent der Bevölkerung vorhanden, aber bei 80 Prozent der Bevölkerung eben nicht. Man könnte das aber relativ leicht trainieren, so hat er jedenfalls sich geäußert.
In den USA es ja ganz anders. Dort sind es ungefähr 50/50. Die Haltungen folgen den Parteigrenzen. Die eine Seite sagt: es ist alles Mist, was hier passiert, auch wenn man nicht im Detail versteht, was genau passiert. Aber emotional verstehen es doch sehr viele und sehen, etwas stimmt nicht. Die andere Seite sagt: wir müssen noch mehr Masken haben. Ich habe das immer als Witz gemeint, aber Tatsache ist, es sind inzwischen in den USA Leute unterwegs, die tragen tatsächlich zwei Masken. Einschließlich Joe Biden, von dem man gar nicht weiß, ob er Joe Biden ist. Das ist schon beängstigend.
Sie haben eben gesagt, dass sind ganz simple Mechanismen. Ich finde erstaunlich, wie wirksam diese plumpe Art, diese Dreistigkeit ist. Wenn ich mir zum Beispiel diesen seltsamen Herrn Wieler vom RKI angucke, der sich dahin setzt und sagt, das wird jetzt so gemacht, wie ich es sage und es darf nicht hinterfragt werden. Ist es tatsächlich so simpel, dass es einfach so dreist ist, dass sich das Gros der Bevölkerung gar nicht mehr vorstellen kann, dass das ein massiver Missbrauch von Macht ist, ein massiver Täuschungsversuch?

Katy Pracher-Hilander
Es wird definitiv sogar so sein, dass es wirklich so so dreist und plump ist, dass man dahinter überhaupt keine Lüge mehr vermuten kann. Wer würde mir schon so plump die Wahrheit ins Gesicht schleudern?
Da spielen natürlich sehr viele Faktoren eine Rolle. Eines ist einmal diese Obrigkeitshörigkeit, die wir natürlich bei uns im Kulturkreis gut ausgeprägt haben.Das heißt, Sie haben ganz viele kulturelle Faktoren. Die spielen natürlich eine Rolle.
Das heißt, es macht Sinn, wenn man so eine Kampagne ins Rollen bringt, dass man sich tatsächlich die Länderkulturen ganz spezifisch anschaut und sich hier die Schwachstellen raussucht. Man schaut einfach, wie ticken einzelne Kulturen. Dann kann ich das relativ maßgeschneidert präsentieren: wo gehe ich vor, wie gehe ich vor.
Wir Menschen haben natürlich einen ganz ausgeprägten Konformitätsdrang. Ich glaube, Sie haben hier im Corona-Ausschuss schon das Beispiel des “AschConformity Experiments”  [https://de.wikipedia.org/wiki/Konformit%C3%A4tsexperiment_von_Asch] besprochen. [Acht junge Männer sitzen in einer Reihe. Sie sehen vier Linien. Die Männer sollen sagen: wie lang ist die erste Linie? Entspricht ihre Länge der Länge einer bestimmten anderen Linie (A, B oder C)? Die ersten sieben Männer sind eingeweiht und geben bewusst eine falsche Antwort. Der achte Mann ist die Versuchsperson. Er schafft es nicht, gegen den Konformitätsdruck eine eigenständige Antwort zu geben. Obwohl die richtige Antwort offensichtlich ist, schließt er sich den falschen Antworten der anderen an.] Das Experiment hat gezeigt: Leute scheitern sogar an so simplen Sachen, wie zuzugeben, dass eine Linie nicht dem entspricht, was die Masse gesagt hat. Sogar da schafften einander fremde Menschen nicht, vor einer Gruppe von 7 anderen zu sagen: „Sorry, aber ihr habt euch geirrt, denn Linie A entspricht nicht dem.“ Nicht einmal da schaffen wir es.
Nicht einmal da haben wir dem Mut – und da braucht man ja wirklich nur ein Portiönchen Mut, wenn es um Linien geht – sich richtig zu verorten und sich gegen die Mehrheitsmeinung zu stellen. Und das ist das Problem.
Wir wollen immer angepasst sein, wir wollen gemocht werden, wir wollen nicht ausgeschlossen werden. Das ist ein Urinstinkt. Und den haben, leider Gottes, sehr viele offensichtlich massiv ausgeprägt. Dagegen ist die Moral dann gar nicht mehr so wichtig. Denn mit der Konformität verhält es sich so, dass sie unabhängig davon da ist, ob die Einstellung oder das Verhalten des anderen richtig ist. Das heißt, das hat nichts damit zu tun, dass sobald ich merke, hey, Sie reden völligen Quatsch, dass ich in dem Augenblick sage, das stimmt nicht. Sondern diese Erkenntnis hat auf mich in Wirklichkeit keinen Einfluss. Ich mache trotzdem mit, weil ich dazu gehören möchte.
Und dann den Menschen irgendwie abzuholen, ihm diese Angst vor Nicht-Konformität zu nehmen oder ihm Mut zu machen, das ist wichtig. Da muss man dannschauen, wie man jedem das Handwerkszeug gibt für sich in seinem Mikrokosmos.
Wir haben ja alle die Macht, in unserem Mikrokosmos etwas zu bewirken, mit den Freunden, Nachbarn, Kollegen. Da muss halt jeder einzelne schauen, wie er ansetzen kann.
Da kann man sehr viel aus der juristischen Psychologie lernen: wie kann ich andere überzeugen oder wie kann ich in der Minderheit eine Mehrheit bilden. Wir kennen das von Geschworenen-Gerichten. In den USA der 1970er Jahre gab es viele Diskussionen zwischen Psychologen und Juristen beziehungsweise Gerichten, ob sechs oder zwölf Geschworene dabei sein sollten. Einige Richter haben gesagt, sechs Geschworene reichen auch. Psychologen und Sozialpsychologen haben gesagt, nein, es sollten zwölf sein. Sie haben es so begründet, dass die Wahrscheinlichkeit schon mathematisch größer ist, dass bei zwölf Geschworenen ein Querdenker dabei ist, als bei nur sechs Geschworenen, bei denen man leichter eine Mehrheit bilden kann. Wenn bei zwölf Geschworenen ein Querdenker dabei ist, dann braucht der nur einen Zweiten noch an seine Seite holen und schon ist ein Ungleichgewicht da. Und schon fängt man in der Einstellung an zu wanken.
Das ist so ein simples Beispiel – kann man auch bei sich im Büro machen, bei den Kollegen. Meine Kollegen kenne ich, ich weiss, wie die ticken. Ich kann mir einfach anschauen, wen von diesen Kollegen könnte ich am leichtesten zu einem Gespräch motivieren. Man wir einen Kollegen mal an Bord holen und dann sukzessiv langsam vorgehen. Man muss ein wenig Geduld mitbringen, aber Vertrauen ist der Schlüssel, um andere zu überzeugen. Das kann sein, dass man sich einfach als zuverlässig erweist, indem man einfach für den Kollegen etwas macht, ihm Arbeit abnimmt, einfach zeigt, ich bin zuverlässig. Das heißt, wenn ich etwas mache und sage, dann kann man mir vertrauen, ich bin vertrauenswürdig. Das ist der Punkt. Politiker sind
zwar jetzt nicht unbedingt vertrauenswürdig, das weiß so gut wie jeder, aber aus irgendeinem Grund wurden sie dann trotzdem gewählt. Das heißt, dass man da schon so ein bisschen mehr so ganz sicher ist.
Und im Endeffekt ist es das, was wir aus dem „Milgram Experiment“ [https://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment] kennen. Bei diesem Experiment haben wir folgendes gesehen: irgendwer gibt irgend jemandem vermeintlich einen Stromschlag, und der schreit, und ich mache trotzdem weiter. Warum tue ich das?
Weil ich im Endeffekt nicht dafür verantwortlich bin. Und das ist das Problem mit den Ärzten, von denen wir auch viel gehört haben. Sie machen mit, weil siepsychologisch nicht in der Verantwortung sind. So lange sie sich hinter einem Milgram Experiment verstecken können, ist es sehr schwer, sie aus der Reserve zu locken und einzugestehen: das hat moralisch nichts mehr mit meinem Berufsethos zu tun, da muss ich jetzt auf die Stopp-Taste drücken. Leider ist das so. Es ist ein simpler Mechanismus, funktioniert aber, wie wir sehen, auch bei Akademikern wunderbar. Es ist kein Unterschied, ob Sie ein Akademiker sind oder ob Sie überhaupt nie eine Schule besucht haben. Im Gegenteil. Mir kommt es manchmal so
vor, dass die sozusagen weniger Gebildeten es hier oben viel stärker ausgeprägt haben. Die haben noch ein Gefühl, ein Bauchgefühl. Vielleicht mehr Ehre in den Knochen.

Reiner Fuellmich
Das stimmt. Ist mir gestern gerade wieder aufgefallen. Ich bin bestimmt mit 100 Taxifahrern unterwegs gewesen. Die wissen fast alle, was los ist. Gestern war jemand sehr skeptisch, aber nach einer halben Stunde Fahrt waren wir so ins Gespräch gekommen, da sagte er, das gucke ich mir an, das war jetzt sehr aufschlußreich. Das ist da normalerweise sehr schwierig da draußen.
[Ihr Beispiel mit der Jury ist klasse. Das macht Mut. Wenn in einer Gruppe von Geschworenen einer drin ist, der die Sache anders sieht und wenn der es dann schafft, das Ruder herumzureißen, dann heißt es, das können wir auch. Der eine Geschworene schafft es, indem er Vertrauen gewinnt, indem er authentisch ist. Und dann vertrauen ihm die anderen, dann glauben sie ihm. …]
Ich habe ja lange Zeit in den USA gelebt. Als diese O.J.-Simpson-Geschichte [O.J. Simpson war angeklagt, seine Frau und ihren Freund ermordet zu haben], war ich noch in Los Angeles. Danach gab es zwei Prozesse, einen Strafprozess den hat er gewonnen und einen Zivilprozess, den hat er verloren. Das fragt sich jeder, wie kann denn das sein, also ich würde mal sagen, da sind ein paar Fehler gemacht worden, damals von der Staatsanwaltschaft, aber es hat auch an der Jury-Selektion gelegen.
Dieser Prozess nennt sich „Voir dire“. Man sucht als Anwälte der beiden verschiedenen Seite aus einem Pool, der als Jury zur Verfügung steht, in dem Fall waren es, glaube ich 500 oder noch mehr, weil es ein großer Prozess war, sucht man sich die Leute raus. Und da versucht man schon als Anwalt zu erkennen, kann der passen, ist der jemand, den ich gut gebrauchen kann. Da die andere Seite genaudasselbe macht, ist es am Ende so, als hätte man gewürfelt, denn die eine Seite kriegt ja auch nicht mehr durch als die andere Seite. Das wäre schon ein Wunder.
Es ist tatsächlich ein gutes Beispiel dafür, dass selbst, wenn es zwölf Leute sind und selbst wenn 90 Prozent sozusagen auf der anderen Seite stehen, man es immer noch mit einem Einzelnen schaffen kann, das Ruder rumzureißen.

Katy Pracher-Hilander
Ja, das kann man definitiv. Und noch etwas Interessantes aus der juristischen Psychologie. Wie kann ich Stoff aufbereiten? Mit welcher Taktik habe ich die größte Chance zu gewinnen? Da wissen wir zum Beispiel, dass eine chronologische Aufbereitung von Beweisen deutlich höher zu einem Sieg führt, als über die Schiene mit den „besten Zeugen“ oder „den besten Zeugen zum Schluss bringen“. Dabei ist es egal, ob es um die Angeklagten- oder Anklägerseite geht. Dieser Effekt ist auf beiden Seiten schon paar Mal gemessen worden.
Das heißt zum Beispiel, dass ich meine Argumentation einfach in eine logische Chronologie bringe. Damit können die Menschen vielleicht auch einen Sinn hinter den Vorgängen erkennen. Das heißt, man sagt nicht nur: „Der PCR-Test ist Scheiße“, sondern gibt ein bisschen mehr Input dazu. Was war vorher? Was ist nachher? Man spinnt dann einen roten Faden, einen geistigen roten Faden. Ich glaube, dass ich damit dann auch sehr viele sicherer fühlen und dem dann auch dann eher zustimmen können, weil es eben Sinn ergibt und die ganze Geschichte
nicht aus dem Kontext heraus gerissen wird. Solche kleinen Tricks versuche ich mir auch in der Praxis aus der Psychologie herauszunehmen. Dann übersetze ich sie für mein Setting, wo ich es eben brauche. Das mache ich natürlich auch hier, in diesem riesen Experiment. Und wie gesagt, jeder hat seinen Mikrokosmos und kann dort auf so kleine Hilfsmittel zurückgreifen.
Und was noch wichtig ist. Die heutige Sitzung des Corona-Ausschuss läuft ja unter dem Titel “Kann denn Rechnen Sünde sein.” Das Thema Mathematik und Zahlen ist ein interessanter Anknüpfungspunkt für mich. Es ist nämlich interessant, dass wir einen Knackpunkt haben, ab wann wir tatsächlich geistig aus einem Thema aussteigen. Wann verlieren wir den Überblick verlieren? Das ist in jedem Setting so.
Im normalen Umfeld, da haben wir diesen Knackpunkt bei sechs bis sieben Informationen. Bei sechs Informationen steigen die meisten kognitiv aus und haben da geistig nur noch so ein Wischiwaschi. Sie tun sich dann schwer, die Lage klar zubeurteilen. Übrigens in der juristischen Psychologie, bei Richtersprüchen wissen wir, dass der Knackpunkt bei drei bis vier liegt. Da ist also der Zahlenwert anders. Das kann gemessen werden. Wenn ein Richter drei bis vier Angeklagte auf der Anklagebank hat, die wegen irgendwelcher Delikte in der Gruppe dort sitzen, dann werden ab dieser Zahl von Angeklagten die Richtersprüche immer zu einem Querschnitt-Schuldspruch. Das heißt, dass sie inhaltlich weniger differenziert sind, weil die Richter einfach die einzelnen Informationen kognitiv nicht mehr verarbeiten können. In ihrer Not bilden sie dann tendenziell einen Querschnitt. Das heißt, es gibt ganz viele Dinge, die man für die Praxis, und jetzt für unsere Überzeugungsarbeit einfach im Hinterkopf behalten kann. Dann kann man sie wie aus einer Trickkiste entsprechend herausziehen.

Viviane Fischer
Sie haben das Thema Vertrauen angesprochen und dazu habe ich eine Frage. Es ist faszinierend, dass wir sogar innerhalb von langen Freundschaftsbeziehungen eine völlig unüberwindliche Lagerbildung haben. Das ist ganz eigentümlich. Das sind ja eigentlich Menschen, die sich von Kindesbeinen an kennen oder seit vielen Jahren immer in gutem Kontakt waren. Sie müssten eigentlich wissen, die andere Person ist total zuverlässig, erzählt normalerweise keinen Müll und ist nicht Verschwörungstheoretiker. Und plötzlich haben Sie gleichwohl die Situation, dass eben dieses ursprüngliche Vertrauensverhältnis überhaupt nicht mehr trägt, wenn man über die aktuelle Situation diskutiert. Wie erklären sie sich das?

Katy Pracher-Hilander
Da wird es mehrere Faktoren geben. Das eine ist unsere angeborene Charakterbildung, wie wir einfach ticken. Ob wir uns sehr an anderen orientieren oder ob wir uns über uns selbst definieren. Das heißt, je mehr ich mich über mich selbst definiere, desto weniger bin ich anfällig für fremde Meinungen. So bin ich und Sie werden auch so jemand sein. Ich bilde mir eigene Meinung und was andere über mich denken, ist mir relativ schnurz. Es ist also die Ich-Identität ganz wichtig. Je weniger ich die habe, desto mehr bin ich als Wackeldackel unterwegs.
Und natürlich spielt der Angstfaktor eine große Rolle. Das heißt, wenn ich jetzt wirklich Angst habe und mein Gegenüber sagt, das brauchst du nicht, dann bringt mich das in eine gewisse Reaktanzhaltung. Denn eigentlich will ich ja meine Meinungdazu bestätigt wissen und je mehr Sie darauf pochen, das ist Blödsinn, desto mehr treiben Sie mich ja damit weg, denn Sie nehmen mich dann ja nicht ernst und damit verliere ich wieder das Vertrauen in Ihre Geschichte. Das ist eine These, die sehr plausibel ist.
Und außerdem ist es so, dass wir auf der Suche nach einer Meinung oder einer Erklärung natürlich in unserer Umgebung immer das herausfiltern, was unserer Einstellung eigentlich am meisten entspricht. Alles andere blenden wir aus. Das ist ein ganz normaler Mechanismus. Das heißt, wenn ich alleine nur diese drei Beispiele in einen Topf werfe, dann haben wir schon ein riesiges Potenzial, wie ich Freundschaften und langjährige Beziehungen über Nacht zum Kippen bringen kann. Das geht relativ schnell.
Und die Politik wollte es ja auch so. Diese Spaltung der Gesellschaft ist ja nicht einfach so passiert, sondern das ist ein zentraler Wirkungsmechanismus, das ist ein zentraler Hebel, den sie sehr schnell aktiviert haben. Das hätte ich ihnen, wenn ich jetzt auch zu den bösen Psychologen gehören würde, auch vorgeschlagen, denn damit übernimmt die Masse jetzt natürlich die gesellschaftliche Polizeirolle. Das heißt, die Polizei muss sich da gar nicht groß einmischen. Die Politik muss da gar nichts Großes machen, weil das „einander verpfeifen“ über Nacht sogar zur Bürgerpflicht wird. Das ist komplett pervers. Aber so haben sie es relativ gut vorher schon in die Wege geleitet, dass genau das passiert. Dann stellen sie sich aber groß
hin, machen auf unschuldig und sagen den Leuten: “Wir müssen zusammen halten, wir müssen zusammenhalten, bla, bla, bla, bla”.

Reiner Fuellmich
Da sind wir an einem zentralen Punkt angekommen. Den Ablauf der Ereignisse konnten wir alle beobachten, aber daraus den Schluss zu ziehen, dass das Ganze inszeniert, also geplant ist, das haben die meisten Menschen noch gar nicht machen können. Das ist auch meine Überzeugung, nach allem, was ich jetzt gehört habe.
Aber woher haben Sie die Erkenntnis, dass das ein Plan ist, der jetzt von den Politikern durchgesetzt wird. Sind da auch welche dabei, die einfach nur mitspielen und keine Ahnung haben, oder sind die Menschen, die jetzt den Ton angeben, welche, die genau wissen was sie tun?

Katy Pracher-Hilander
Ich glaube, sehr viele von denen, die den Ton angeben, wissen nicht wirklich, was sie tun. Es scheinen mir wirklich viele Hohlköpfe unterwegs zu sein. Ganz wenige im Hintergrund werden wissen, was sie tun ja, und warum sie es tun. Und die anderen sind ausführende Organe. Das ist immer wieder so wie bei diesem Milgram-Experiment. Die Leute tun es einfach, weil es angeordnet wird. Und solange ich nicht dafür hafte und solange es die anderen anderen anordnen, bin ich quasi nur der Nachrichtenübermittler. Die könnten ja nein sagen, und da sind sie selber schuld, wenn es trotzdem machen. Ich bin nur das Sprachrohr. Mehr bin ich nicht. Ich bin der Nuntius, der früher von A nach B gelaufen ist. Mehr mache ich nicht. Und deswegen
muss ich mich auch nicht damit befassen.
Und das Ganze wird forciert, indem zum Beispiel ein Wording in den Raum geworfen wird, wie „das sind Verschwörungstheoretiker“. Das ist ein Mittel, wie ganz manipulativ ein Keil in die Gesellschaft hineingetrieben wurde. Ihr seid die Guten, die das machen, was wir sagen. Und die anderen sind die Bösen. Und wir müssen aufeinander aufpassen, dafür habt ihr Verantwortung. Das heißt, den Leuten wurde suggeriert, kommt mal in die Gänge und streckt den Zeigefinger aus und schaut mal, was die anderen so machen. Gleichzeitig wurde immer weiter auch den Teppich ausgerollt mit, „ja wir müssen ein bisschen auf den Nachbarn schauen“ und es wurde gesagt, „weil das jetzt für den Schutz der Gruppe ist, müssen wir schauen, wie er sich verhält“. Und es wurde gesagt, wir müssen schauen, dass wir die Masken tragen, denn sonst werden Oma und Opa krank. Das heißt, die, die es nicht machen, wollen, dass meine Oma und mein Opa krank werden, die sind dann die Mörder. Das haben sie zum Teil sehr subtil gemacht, aber mit diesem Wording „Aluhutträger“ und „Verschwörungstheoretiker“ auch wieder sehr, sehr plump. Gerade dass sie nicht gesagt haben, Leute, wir hätten euch ganz gern gespalten, denn dann haut ihr euch gegenseitig die Köpfe ein und mit ein bisschen Glück ist dann von keiner Seite mehr jemand übrig.

Viviane Fischer
Ich finde auch noch interessant, dass es teilweise auch Lob für ein bestimmtes Verhalten gab. Es gab ja diese Werbeclips mit den komischen „Sofahelden“, die für das neue „stay at home“ standen und faul auf dem Sofa lagen. Das kann man also Streicheleinheit dafür interpretieren, dass man sich tatsächlich so verhält, wie die Politik es vorgibt. Es wurde also nicht nur gedroht, was man unbedingt tun muss, eswurde auch gelobt. Damit hat man eine Community von „Sofahelden“ geschaffen, die nichts mehr kritisiert.

Katy Pracher-Hilander
Das gehört dazu. Dieses Konditionieren über Strafe und Lob. Das gehört dazu. Das ist ganz normal. Das ist wie bei den Versuchen, die man früher mit der Ratte gemacht hat: wenn du es gut gemacht hast, kriegst du Leckerli, wenn nicht, kriegst du einen Stromschlag. Es ist im Prinzip dasselbe. Es ist ganz normales klassisches Konditionieren. Es sind wirklich simpelste Mechanismen, die hier wirklich gut funktionieren. Und das läuft natürlich jetzt schon zwölf Monate lang so. Man sollte sich denken, nach zwölf Monaten müssten das aber schon sehr viele geschnallt haben. Nein, im Gegenteil. Die Politik macht hier etwas sehr sehr gut: wir leben seit zwölf Monaten mit Ablenkungen. Vom eigentlichen Ziel, vom eigentlichen Kern der Thematik, wird massivst abgelenkt, so dass die Leute sich geistig überhaupt nicht aufs Thema konzentrieren können. Und diese Aufmerksamkeitsspanne wird die ganze Zeit hoch
gehalten. Die Menschen sind seit zwölf Monaten in einem dauernden Spannungszustand, geistig und körperlich. Wenn wir messen würden, würden die Adrenalinwerte ganz woanders liegen als vor zwei Jahren. Das heißt, dieses Stresshormon ist da, es wird permanent ausgeschüttet. Worauf die Politik aber auch gut geachtet hat, dass das nicht zu einer Gewöhnung
führt. Denn auch wenn ich ständig unter Anspannung bin, gewöhnen sich Geist und Körper daran. Es wurde gut darauf geachtet, dass es hier zu einem Gewöhnungseffekt kommt, sondern dass diese Aufmerksamkeitsspanne kurvig gestaltet wird. Das heißt, Lockdown ja, Lockdown nein. Dann wieder da ein Goodie, also ein Lob, dann wieder rauf mit der Strafe, dann wieder irgendwelche anderen Themen mit hinein bringen, wie dass plötzlich die Kinder mit in das Spiel kommen.
Das heißt, wenn man sich die Thematiken anschaut, dann wird immer auch etwas Neues mit reingeflochten, wie in einen riesigen Zopf. Das geschieht, damit einfach der Focus ständig auf falsche Sachen gelenkt wird, dass die Menschen überhaupt nicht zum Kern kommen und überhaupt nicht in die Position kommen, tatsächlich mal über die Thematik nachzudenken. Sie sind permanent abgelenkt und permanent auf einem gewissen Stressniveau, aber eben mit gewissen Kurven, damit sie sich nichtdaran gewöhnen und dann wieder relaxed sind, trotz Stress im Blut. Das heißt, es ist schon sehr, sehr perfide.
Und das müssen sie auch tun, denn sie können sonst ja nicht sieben bis acht Milliarden Menschen über ein Jahr an der Leine halten, und das wird noch lange so weitergehen. Da muss man sich schon ein bisschen was einfallen lassen. Die letzten Dinge waren dann die Mutationen, die über Nacht kamen. Wenn vielleicht das Aufmerksamkeitsniveau dann doch ein bisschen nachlässt, dann sind Mutationen natürlich ganz günstig, um es so auszudrücken. Und sie tauchen dann zugleich mit dem Brexit auf, sogar am selben Tag. Nicht einmal so etwas fällt dann mehr auf.
Darüber macht sich keiner Gedanken. Das ist wunderbar abgelenkt. Natürlich nicht alle, aber die große Masse. Und die große Masse ist nun mal so, dass wir Menschen
diese tragische Wahrheit nicht gut verkraften und sie natürlich weg blenden wollen. Und dann gibt es natürlich den Mechanismus, sich das schönzureden und zu hoffen.
Bei uns in Österreich – und es ist in Deutschland nicht anders, werden wir immer darauf eingeschworen, dass die nächsten vierzehn Tage entscheidend sind.
Funktioniert offensichtlich noch bei Vielen, obwohl sie in Wirklichkeit schon wissen, das wird wieder nicht so sein. Aber hier habe ich so ein kleines bisschen Hoffnung, denn sonst muss ich mich jetzt tatsächlich mit der Thematik befassen. Und eigentlich habe ich jetzt keinen Bock darauf. Also machen wir noch einmal vierzehn Tage mit.

Reiner Fuellmich
Das ist der Punkt. Wenn Sie sagen, wir werden abgelenkt, dann gucken wir immer dahin, wo sie uns hingucken lassen wollen, nämlich Richtung „Pandemie, Pandemie“ und „Ihr müsst Masken tragen!“ und sonst was. Wir merken natürlich gleichzeitig, dass daneben etwas passiert und zwar eine große Veränderung der Gesellschaft.
Als Juristen sehen wir sowieso, was passiert in Form von Zerstörung des Rechtsstaats. Die Auflösung der rechtsstaatlichen Strukturen, in dem Leute, die überhaupt nichts mit dem Rechtsstaat zu tun haben, plötzlich Kommandos geben.
Und der Rechtsstaat steht daneben und lässt sich das gefallen. Die Demokratie wird damit schwerst beschädigt. Ich habe neulich auf der Demo in Kassel gesagt: das ist
der schlimmste Angriff auf die Demokratie, den es bislang gegeben hat. Das sind Dinge, die man aber sehen kann. Man muss nur hingucken.
Was man nicht so gut sehen kann, ist, was dahinter steckt und welches Ziel verfolgt wird. Aber auch das kann man sehen, wenn man die Zusammenhänge schaut. Dasläuft auf der simplen psychologischen Linie, nämlich: mache es einfach offensichtlich, dann kommt sowieso keiner drauf, dass das gewollt ist. Es gibt ja die Überlegung, dass es sich bei dem Geschehen um den Great Reset handelt. Und man muss nur in das Buch von Klaus Schwab hinein schauen, dann sieht man, dass es dabei unter anderem um Bevölkerungsreduktion geht und um Kontrolle der Bevölkerung. Habe ich jetzt irgendwas falsch dargestellt?

Katy Pracher-Hilander
Nein überhaupt nicht. Es ist ja wirklich so absurd. Seit zwölf Monaten liegen Fakten auf dem Tisch. Auch beim Thema Impfung. Das hat die Politik übrigens auch sehr sehr geschickt gemacht. Am Anfang hieß es „Impfung ja oder nein“, dann hieß es „doch Impfung“ und mittlerweile geht die Diskussion nur noch über die Frage „welcher Impfstoff“. Das heißt, sie haben geistig eine Tür aufgeschlossen, wo sogar Kritiker oder die, die im Zwiespalt sind, hineinlaufen. Sogar die sind sich jetzt nicht bewusst, dass sie mittlerweile nicht mehr über das Thema „Impfung, ja oder nein“ nachdenken, sondern über die Frage „welcher Impfstoff soll es sein“. Sie treiben uns dahin, wo sie uns geistig haben wollen. Sie geben uns quasi diesen geistigen
Denkrahmen, der aber minimal ist. Und da glauben wir uns großartig zu bewegen und Entscheidungen zu treffen. Nein, wir sind genau in diesen kleinen Rahmen, der uns vorgelegt wird und die lachen sich wahrscheinlich halb tot, wenn sie das sehen.
Ich kann mir vorstellen, das ist dann wie bei der Muppet Show mit den beiden alten Männern in der Loge. Sie sitzen da und lachen sich tot, wie gut es funktioniert.
Ich lache da weniger. Ich erwische mich an manchen Tagen, da geht es mir psychisch selbst sehr schlecht. Ich halte es kaum noch aus an manchen Tagen. Und ich merke auch schon, dass ich es schon teilweise in den Traum mitnehme und verarbeite. Wenn man, so wie Sie und ich, sich Stunden am Tag damit befasst, dann geht das schon an die Substanz. Und ich befasse mich Stunden am Tag mit Corona, mit der Pandemie. Das geht an mir auch nicht vorüber.
Besonders dramatisch finde ich, dass man die Leute so schwer erreicht. Man knallt ihnen die Wahrheit vor den Latz, doch sie drehen sich um und sagen: “Nö” oder sie sagen: “Ja aber”. Dafür gibt es ja auch Gründe. Wenn wir uns einmal eine Meinung gebildet haben, wollen wir sie nicht revidieren. Aus dem simplen Grund, weil wir dann eingestehen müssen, dass wir einen Fehler gemacht haben. Und deswegen verteidigen wir einfach unsere Meinung.

Viviane Fischer
Es haben ja einige auch schon viel investiert. Man hat das Kind mit der Maske gegängelt, denn man hat selbst geglaubt, das ist toll. Dann hat man vielleicht Verwandte nicht besuchen können, als es denen schlecht ging. Und im Nachhinein sagen zu müssen, dass ich nicht bei der Oma war, als es ihr so dreckig ging, dass mein Job jetzt weg ist, mein Geschäft weg ist, das kann doch nicht alles wegen irgendeines Betrugs sein.

Katy Pracher-Hilander
Genau. Das ist der klassische “Sunk Cost Effekt“ [https://de.wikipedia.org/wiki/Versunkene_Kosten]. Das heißt, es gibt versunkene Kosten, die sich irgendwann mal rechtfertigen müssen. Und dann warte ich halt darauf zu, wenn es sein muss, auch ewig.
Entweder geht es um den Zeitfaktor. Das heißt, es hat ja jeder schon viel Zeit investiert. Darunter waren viele Gastronomen, die von der Politik mit wenigen Almosen hingehalten wurden. Aber eine Lösung ist noch immer nicht in Sicht. Die Zeit ist nun aber schon verronnen, sie haben schon elf Monate investiert. Dann sind die schon in diesem “Sunk Cost Effekt” drin. Das heißt, sie können das dann nicht mehr revidieren, es geht nicht mehr zurück. Dieser “Sunk Cost Effekt” gilt nicht nur für Materielles, der gilt auch für Zeit und andere Ressourcen, die ich schon investiert habe, auch für geistige Ressourcen.
Und das ist ein Knackpunkt für diesen “Sunk Cost Effekt”. Eigentlich kommt der aus der „Prospect Theorie“ [https://de.wikipedia.org/wiki/Prospect_Theory] von Kahneman und Tversky, zwei Psychologen, die für ihre Erkenntnisse den 2002 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften bekommen haben. Die Psychologen haben 1972 gesagt, dass der Mensch ein sehr schlechter Denker ist, geradezu eine Vollkatastrophe. Deswegen ist es so: Wenn Menschen einmal in eine Richtung investiert haben, dann kriegt man die da nicht mehr raus. Das ist eben der “Sunk Cost Effekt“. Das ist übrigens das Problem, warum so viele Unternehmen so schlecht dastehen, weil sie nämlich trotz besseren Wissens immer wieder in eine Schiene investieren und nicht rechtzeitig die Reißleine ziehen. Dasselbe haben wir jetzt auch hier. Das heißt, falls ein Politiker es vielleicht irgendwo wollen würde, die Reißleine zu ziehen, heißt es dann aber, wir haben Geld investiert, wir haben Zeit investiert unddann wird dahin gewartet. Wobei ich keinen Politiker kenne, der jetzt tatsächlich wirklich hier etwas ändern wollen würde.
In Österreich ist das Herbert Kickl [Abgeordneter (FPÖ) im österreichischen Nationalrat]. Er ist der einzige Oppositionspolitiker, der sich wirklich hinstellt und und Klartext redet. Der Mensch braucht viel Mut, denn er wird innerparteilich und natürlich auch von außen massiv angegriffen, logischerweise. Aber auch er kann mit Fakten nicht punkten. Gestern [24. März 2021] war wieder Sitzung des österreichischen Nationalrats, mit Live-Übertragung. Kickl hat etwas ganz ganz simples gemacht. Er hat das NBC-Video [https://www.youtube.com/watch?v=xawG02DenNc] von Albert Bourla, dem CEO von Pfizer, zitiert.
Ich habe dieses Video auch übersetzen lassen. Das lasse ich mich das gerne kosten. Ich habe es übersetzen lassen, transkribieren lassen. Weil ich das gerne in Umlauf bringen möchte. Unbedingt anhören.
Das Video ist vom 25. Februar 2021. Albert Bourla sagt definitiv 45 Minuten lang, dass die Firma Pfizer nichts weiß. Das ist ein Experiment, sagt er wörtlich, und dass man die Daten erst abwarten muss. Wir wissen nicht, ob der Impfstoff gegen Infektionen schützt, sagt er. Wir wissen nicht, ob er gegen schwere Verläufe schützt, sagt er. Wir wissen nicht, was er überhaupt macht. Wir müssen die Daten abwarten.
Das ganze 45 Minuten lang. Albert Bourla lügt nicht in diesem Video. Herbert Kickl hat seine Aussagen gestern natürlich gut unterfüttert, und das Video als Argument gebracht. Ich gehe schwer davon aus, dass er nachher stark dafür kritisiert wurde, obwohl er von Fakten spricht. Die Aussagen im Video sind keine politische Meinung, sondern das ist der CEO von Pfizer. Das ist derjenige, der uns gerade die Impfstoffe verkauft. Das ist derjenige, der gerade mit Israel den Vertrag abgeschlossen hat. Das heißt, wenn man nicht einmal mehr einem Pfizer-Chef
glaubt, der uns das alles sehr klar und deutlich ins Gesicht sagt, sondern eher dem kleinen Hanswurst von nebenan, ja, dann sind wir wirklich schon tief in der Kacke.
Dass ist schon schlimm.

[Hinweise von Katy Pracher-Hilander auf Veröffentlichungen von Pfizer über ihre Pseudo-Studie zur Wirkung des Impfstoffs im „New England Journal of Medicine“, Ende 2020/Anfang 2021]

Reiner Fuellmich
Aber es ist schon seit einer ganzen Weile auffällig. Bei mir fing es spätestens an, als ich den Herrn Wieler gehört habe. Man denkt ja, der hat nicht alle Tassen im Schrank, der setzt sich da allen Ernstes hin und sagt: „Wir werden einen Impfstoff haben, was für einen, weiß ich auch nicht, ob das was bringt, weiß ich auch nicht, aber wir werden einen Impfstoff haben.“ Natürlich ist das Teil dieser psychologischen Strategie, das ist mir inzwischen klar. Komme einfach ganz raus mit den ganzen Dreistigkeiten, und kein Mensch wird das glauben, dass das, was wir hier vorhaben, tatsächlich von uns gewollt ist. Das scheint zu funktionieren, wohl bei sehr vielen.
Es gibt aber diesen Spruch, der Abraham Lincoln zugeschrieben wird: “Du kannst einige Menschen für immer täuschen. Du kannst alle Menschen auch für eine Weile täuschen. Aber du kannst nicht alle Menschen für immer täuschen.” Und darauf hoffen wir, auch auf diesen Effekt, den Sie für die zwölf Geschworenen beschrieben haben. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sehr viele Menschen immer wieder auch kurz vor der Verzweiflung stehen. Das geht ja uns auch nicht anders.

Katy Pracher-Hilander
Also, ich hoffe immer, dass es vor allem bei den Medien mittlerweile immer weniger Leute gibt, die die Situation aushalten und mittragen können, was da passiert. Dass es ihnen vielleicht mit der Zeit doch etwas zu wenig ist, sich hinter anderen zu verstecken, und dass sie da moralisch etwas in die Pflicht genommen werden. Ich hoffe es. Ich versuche meinen Beitrag zu leisten, dass das so wird. Ich versuche jetzt mit Gastbeiträgen im „Wochenblick“, einem Magazin in Österreich, Aufklärungsarbeit leisten zu können, damit die Leute einfach anfangen, sich selbst zu reflektieren, ein bisschen zum Denken kommen.
Und ich hoffe, dass vor allem die Polizisten, Ärzte und Journalisten ans Denken kommen. Das sind ja quasi die drei Säulen, die das Ganze zum Kippen bringen können. Ich nenne diese drei Gruppen die Schwachstellen im System. Wenn nur eines dieser drei Systeme weg fällt, dann kippt der Rest. Wenn die nicht mitmachen, dann können sie einfach dieses Lügenkonstrukt nicht mehr aufrechterhalten. Wenn zum Beispiel die Polizei nicht mehr mitmacht. Die Polizei in Deutschland tritt bisher, so glaube ich, ziemlich massiv auf. Die sind sogar noch etwas härter unterwegs als die Polizisten in Österreich. In Österreich sind sie, muss ich sagen, wirklich noch sehr human. Es gibt immer einzelne, die ausscheren. Aber solche Bilder wie aus Deutschland kann ich mir in Österreich noch nicht vorstellen. So wie ich es hier sehe,macht die Polizei noch Dienst nach Vorschrift, und zwar immer so, dass sie ja nicht zu viel tun müssen in Richtung einer Übertretung und Verletzung von Menschenrechten. Also sie versuchen, sich wirklich im Zaum zu halten. Mit Besorgnis schaue ich dann nach Deutschland rüber, weil ich da schon wirklich dramatische Bilder gesehen habe seitens der Polizei. Aber diese drei Säulen würde ich sagen, sind entscheidend.
Wenn ich auf unserer Seite stehe, dann würde ich versuchen, hier irgendwo mal anzufangen, um das Ganze ins Wanken zu bringen. Und die Polizei ist in Österreich, Gott sei Dank, auf einem sehr guten Weg. Sie werden natürlich massiv Druck bekommen, nach den Demos, wo es dann heißt, sie waren nicht hart genug.
Hundertprozentig. Und sie waren es dann beim letzten Mal teils schon. Aber im großen und ganzen waren sie noch immer sehr freundlich. Aber der Druck von oben wird steigen. Das heißt, es ist unsere Pflicht, diese Gruppen von der gesellschaftlichen Seite her zu stärken und zu sagen: „Hey, wenn ihr für uns da seid, sind wir auch für euch da.“ So ein bisschen Mut machen, um zu zeigen, sie stehen auch nicht alleine damit da. Ich versuche es, so gut es geht, über Aufklärungsarbeit. Ich erkläre so simple Sachen wie das „Asch Conformity Experiment“ oder das
„Milgram Experiment“. Das transferiere ich in die Jetztzeit, damit man ein bisschen reflektieren kann: „Wo stehe ich gerade?“ und „Was passiert mit mir gerade?“

Reiner Fuellmich
Ich glaube, diese Aufklärungsarbeit, so wie Sie es vorhin erklärt haben, macht für mich absolut Sinn. Die Leute nicht mit zu vielen Themen überfrachten, sondern nur mit ein paar Themen konfrontieren, und zwar so, dass sie das, was wir sagen, überprüfen können. Dass sie sich daraus dann eine eigene Meinung bilden können. Außerdem das Juristische. Jeder ruft ja inzwischen nach den Juristen, weil die letzten Endes immer schon die Entscheidung getroffen haben. Möglicherweise gibt es Fortschritte auch über die Politik, wobei ich immer größere Zweifel daran habe, dass irgendeine politische Partei was bewegen wird, sondern es muss insgesamt eine politische Bewegung sein. Und die wird es auch immer offensichtlicher.
Ich sehe die juristischen Bemühungen in Österreich, unter anderem der Kollegen Dr. Brunner, Beneder und Forsthuber. Ich finde das klasse, denn die sind super selbstbewusst und die wissen einfach, dass sie es schaffen werden. Davon gehen wir ja auch aus. Deswegen glaube ich, dass es umso wichtiger ist, dass wir uns inÖsterreich, Deutschland, Italien international geschlossen vernetzten. Gerade was das juristische Vorgehen angeht. Wir dürfen uns nicht in irgendeinen Aktionismus jagen lassen, sondern wir müssen mit den besten Leuten die Pläne vernünftig und bis ins Detail durchdenken, damit da nichts schief geht.
Denn das, was jetzt gerade in den USA passiert ist, das war vermeidbar. Dort ist ein Eilantrag schief gegangen. Da ist offenbar nicht genug Arbeit investiert worden. Vielleicht ist es auch noch was schlimmeres. Das werden wir jetzt herausfinden. Aber so etwas passiert, wenn man nicht genau genug arbeitet und vielleicht auch mit den falschen Leuten arbeitet.

Viviane Fischer

Mich würde noch etwas interessieren, nämlich die kognitive und emotionale Erreichbarkeit der Leute. Wenn ich mich auf einen Standpunkt festgelegt habe und ich erlebe dann eine freudige oder negative Erschütterung, könnte mich das dazu bewegen, diesen Standpunkt in Frage zu stellen? Eine negative Erschütterung könnte zum Beispiel sein, dass ich erkenne, diese Impfstoffe sind jetzt doch viel toxischer als gedacht. Und mir dann überlege, wie kann es sein, dass die Regierung, die in meinen Augen alles dafür tut, dass die Krise überwunden wird, hier doch sehenden Auges diese schweren Schäden in Kauf nimmt und noch nicht einmal warnt. Könnte das so ein Punkt sein, wo ein Standpunkt eine starke Erschütterung erfährt? Oder es gibt eine freudige Konstellation, sagen wir mal, es ist cooler auf der anderen Seite zu stehen. Wie sehen Sie das, wie könnte Emotionalität eindringen in eine solche vertrackte Überzeugungs-Konstellation.

Katy Pracher-Hilander
Also, wie man Emotionalität wirklich verwenden könnte?

Viviane Fischer
Ja, könnte sie ein Hebel sein?

Reiner Fuellmich
Emotionalität und Künstlerisches ja auch. Das hängt ja teilweise zusammen. Wir haben zum Beispiel jetzt erlebt, dass die weltweit bekannte Sängerin Nena jetzt mit ihrer Meinung herausgekommen ist und jetzt klare Verhältnisse geschaffen hat. Ichhabe vorher lange mit ihr gesprochen und es war klar, dass sie unsere Meinung vertritt, aber sie war zögerlich, aus nachvollziehbaren Gründen. Jetzt ist sie aber rausgekommen. Das bewirkt wahnsinnig viel, denn es wird ganz schwer sein, ihr zu sagen „du bist Antisemit“ oder „du bist rechtsradikal“. Auch Kati Witt hat sich angeschlossen. Das wird auch Konsequenzen haben. Ist das nun ein guter Weg über diese emotionale und künstlerische Seite zu gehen?

Katy Pracher-Hilander
Auf jeden Fall, denn die andere Seite hat ja auch den emotionalen Weg bedient, aber im negativen Sinne. Diese Oma-Opa-Schiene, das sind ja auch Emotionen.

Reiner Fuellmich
Das sind doch ganz stumpfe Emotionen, das ist alles nur negativ.

Katy Pracher-Hilander
Die andere Seite hat ja auch mit Emotionen instrumentalisiert. Ja, natürlich kann man mit Emotionen genauso gegensteuern. Man muss aber eben schauen, welche Emotion und wie bringe ich die dann in die Gänge, wie kann ich die auslösen. Aber natürlich müssen wir ein entsprechendes Gegengewicht haben. Denn die Leute haben ja schon Emotionen. Und es macht sie traurig, wenn sie dann verantwortlich sind für das Leben und Sterben anderer. Da kannst du 1000mal sagen: „Kannst du etwa nicht rechnen? Hast du nie in deinem Leben Mathematik gehabt? Die Wahrscheinlichkeit, dass du wirklich ernsthaft mit Corona ein Problem bekommst, ist mathematisch fast unmöglich.“ Wer lässt sich gegen fast etwas Unmögliches impfen, weil das angeblich so gefährlich ist? Mit einem Impfstoff, von dem jetzt junge Frauen vermehrt versterben, die mathematisch gesehen nicht die Chance gehabt hätten, ernsthaft mit Covid-19 ein Problem zu bekommen? Aber die opfern wir und da schaut jeder weg. Das ist egal.
Das heisst, die Masse ist so hypnotisiert, dass man über normale sachliche Fakten nicht einmal ansatzweise irgendwo andocken kann. Bei ihnen ist schon alles voll gepfropft von diesem Müll, mit dem man sie zugemüllt hat. Wir können es uns tatsächlich ein bisschen vorstellen wie bei der Impfung. Es ist so wie mit dem Virus, der auch irgendwo andocken muss. Da sind einfach alle Schaltzentralen schon mitirgendeinem Müll vollgestopft, nicht ganz unabsichtlich, so dass neue Informationen nichts mehr finden, wo sie andocken können. Sie können nirgends mehr landen.

Reiner Fuellmich
Als Sie gesagt haben, die andere Seite arbeitet mit Emotionen, habe ich mir überlegt, ja, das tut sie tatsächlich, aber das doch kein Angebot. Das ist doch ausschließlich negativ. Die haben nichts Positives. Das muss man vielleicht tatsächlich herausstellen. Wir haben was zu bieten. Wir haben Positives. Wir haben Künstlerisches. Wir haben Empathie, wir haben lustige Leute zu bieten, wenn es sein muss. Es ist auffällig: die anderen haben keinerlei Humor. Selbst wenn sie es wollten, könnten sie keinen Witz erzählen.

Katy Pracher-Hilander
Oder wenn, dann einen schlechten. Ja, das heisst, wir haben schon viele Instrumente in der Hand. Wir müssen nur wirklich ebenso psychologisch vorgehen.
Nur ist unsere unsere Herausforderung größer. Für die andere Seite reichen diese primitiven 08/15-Basis-Psychologie-Methoden. Zum Beispiel das ständige Anregen der Aufmerksamkeitsspanne, das ist ja Absicht. Aber wir müssen wir uns schon hinsetzen und richtig Hausaufgaben machen, damit wir die Leute tatsächlich abholen und nicht Schiffbruch erleiden, denn die Zeit ist ein Faktor. Sie rennt, rennt und rennt und jetzt kommt der grüne Pass, der ja auch sehr genial schrittweise eingeführt wird.
Und übrigens als Psychologin sage ich, wir haben hier ganz banale Marketing-Strategien, was den Impfstoff betrifft. Wie man ihn in die Gesellschaft einführt.
Warum übrigens gerade in Israel? Wir wissen, warum gerade in Israel. Weil Israel Tabuzone ist. Da kann man nicht kritisch hinterfragen. Da, so wird unterstellt, wird nie irgendwas passieren, was unethisch oder unmoralisch ist. Das ist einfach so eine Blase in den Köpfen. Da kann man überhaupt kein Gegenargument bringen, das ist ein Tabuzone. Wenn man mich gefragt hätte, hey, in welchem Land auf der Welt starten wir? Da hätte ich auch gesagt, in Israel. Kein Land eignet sich für das Marketing so gut wie Israel.

Reiner Fuellmich
Als Symbol ist Israel sicherlich in den Vordergrund geschoben worden. Die tatsächliche Entscheidung wird aber in Europa und vor allem wahrscheinlich in Deutschland getroffen werden. Das sind sozusagen die Battleground States.

Katy Pracher-Hilander
In Europa wurde Österreich vorgeschoben. Europa, also Österreich hat euch in Deutschland den roten Teppich gelegt. Auch nicht ohne Grund. Das ist mir sofort aufgefallen. Das ist natürlich auch ein verkaufspsychologischer Trick. Denn ein Land wie Deutschland, das hat doch eine eher schwierige Geschichte. Wenn Deutschland jetzt also mit einem grünen Pass um die Ecke kommt, also quasi mit einer Stigmatisierung von gewissen Bevölkerungsgruppen, das kann ich in Europa nicht gut verkaufen. Was haben sie gemacht? Da gehe ich jede Wette ein, dass es so ablief. Zuerst hat Kurz das Thema bei uns in Österreich ins Spiel gebracht, dann hat Merkel noch kurz gesagt, “Hmm schwierig”, wegen möglicher Diskriminierung, wegen der Unterscheidung zwischen geimpft – nicht geimpft. Aber 24 Stunden später war es dann plötzlich schon okay. Plötzlich hat Merkel ihre Meinung geändert und hat dann plötzlich gemeint: „Ja, im Juni ist es bei uns auch so.“ Das heißt, sie haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, hier einen relativ größeren Zeitraum dazwischen zu setzen. 24 Stunden haben gereicht, damit Österreich für Deutschland die Rutsche gelegt hat. Somit war Deutschland mit seiner besonderen Historie fein raus und man kann das Ding jetzt auch da marketingtechnisch ganz gut etablieren.
Das heißt, man muss sich auch solche Vorgänge von der wirklichen Metaperspektive anschauen, um zu verstehen, wie tickt denn das Gegenüber und wie arbeiten die. Und die arbeiten zum großen Teil sehr, sehr primitiv, wie festgestellt. Aber manche Sachen sind schon gut im Voraus geplant und passieren nicht zufällig.

Viviane Fischer
Es wird ja irgendeine Art von Kommandozentrale geben. Denn die Maßnahmen sind überall sehr gleichartig. Man kann sich kaum vorstellen, dass das alles zufällig passiert, wenn zum Beispiel der Kurz herauskommt, etwas sagt, und direkt danach springt die Merkel darauf. Das ist ja möglicherweise auch eine große Agentur involviert, beispielsweise „Hill + Knowlton Strategies“ oder andere Leute.

Katy Pracher-Hilander
Nachdem ich hier die Handschrift von Psychologen sehe – und die ist ja global sehr ähnlich, wird es kaum möglich sein, dass jedes Land für sich Psychologen engagiert hat, um zu schauen, wir gehen wir vor. Dann wären diese Parallelen auch nicht so auffällig. Das wäre jetzt überzufällig, wenn alle relativ gleichgeschaltet agieren, aber jeder hätte seine eigene Schaltzentrale. Von daher muss man davon ausgehen, dass es so was wie einen übergeordnete Leitfaden gibt. Und dann gibt es länderspezifische Varianten. Je nachdem, wie die Leute in jedem Land ticken. Der Kulturfaktor ist ein großer Faktor.
Und was natürlich auch klar ist, es gibt Länder auf dem Globus, die sind wichtig und andere sind weniger wichtig. Und die Wichtigen müssen dann halt entsprechend zuerst agieren. Und leider Gottes dürfte Österreich eine zentrale Rolle spielen, anders kann man sich ja das Verhalten von Kurz & Co nicht erklären. Ähnlich wie Israel haben wir durch unsere Neutralität eine sehr große vertrauensgebende Rolle, auch weil wir so klein und unscheinbar sind. Das heißt, niemand würde davon ausgehen, dass in Österreich irgendwas Böses in der Hinterhand ist. Das heisst, Österreich hat einen sehr guten Status, um etwas in die Welt hinaus zu verkaufen. Dieses Bild, das wir von den einzelnen Ländern haben, das hat sich einfach über die Jahre in den Köpfen der Menschen etabliert. Das ist natürlich eine gute Basis, da ist man recht solide unterwegs, wenn man darauf achtet.

Viviane Fischer
Wobei Österreich sicher auch für Deutschland eine große Rolle spielt. Ich glaube, dass alles, was in Österreich passiert, auch in Deutschland besonders wahrgenommen wird. Und wir sind natürlich schon ein sehr wichtiges Land.

Katy Pracher-Hilander
Ja genau, das habe ich gemeint. Wir sind ein bisschen die Vorhut. Wir müssen euch dann den roten Teppich auslegen. Das ist eine Symbiose.

Reiner Fuellmich
Wir sehen dieses böse Spiel, bei dem die eigentlichen Akteure im Hintergrund sind.
Aber da draußen werden ja ganz viele Marionetten gebraucht. Eines ist dabei für mich sehr auffällig. Wenn manche dieser Marionetten sich doch mal als Person zu erkennen geben, dann sind das durchweg unsympathische Leute. Es sind solche,die irgend ein schweres Problem mit sich rumschleppen. Das gilt für Politiker genauso wie für Journalisten. Bei den Journalisten ist einer unterwegs, der hat offenbar ein schwerwiegendes Frauenproblem. Darüber hat er sogar geschrieben und jetzt bolzt er in der Gegend herum.
Ich glaube wirklich, wir müssen auf der emotionalen Ebene was wirklich Positives bieten und das können wir. Das können die nicht. Die haben überhaupt keine Möglich und zwar auch genau diesen Gründen. Die haben überhaupt keine Möglichkeit dazu. Nur wir können das.

Katy Pracher-Hilander
Ja, es stimmt schon, dass die anderen mehr so wie Vampire unterwegs sind. Sie saugen einfach alles aus, bis eben das letzte Stückchen Leben ausgehaucht ist. Bis nur noch Zombies rumlaufen. Das ist tatsächlich so, dazu gehört dieser Masken-Irrsinn, der relativ früh eingeführt wurde und auch diese Widersprüchlichkeiten dabei, Maske in U-Bahn ja, Maske in U-Bahn nein.
Das ist übrigens psychologische Kriegsführung, die Leute zu verunsichern. Verunsichern, sich überhaupt nicht mehr auskennen. Man bewegt sich praktisch geistig im Kreis. Man ist komplett verwirrt. Das ist ja alles nicht zufällig. Das wissen wir einfach aus der Kriegspsychologie. Wenn wir jetzt Feldherren wären, dann würden wir uns auch hinsetzen und sagen, super, jetzt machen wir mal das Handbuch. Was haben wir für Instrumente? Wie machen wir das? Und dann wird eben so ein Quatsch auch dabei sein.
Die Maske hat ja noch einen Effekt. Ich sage es einmal so, sie war ein toller Einfall.
Sie verdeckt ja das Gesicht. Und unser Gesicht macht uns zu psychologischen Wesen. Das heißt, es ist sehr wichtig, dass wir einander im Gesicht etwas ablesen können. Und was das jetzt natürlich vor allem mit Kindern macht, ist dieses de-individualisieren, dieses entmenschlichen. Und da das soll das Ganze hin. Der Mensch soll sich Richtung Roboter entwickeln. Genau. Er soll wenig psychologisches Wesen sein, wenig soziales Wesen, sondern eher zombiemäßig funktionieren, in dem Rahmen, der ihm gegeben wird. Deswegen wurde auch viel Home-Office
vorgeschrieben, das macht ja Sinn. Die Menschen werden separiert, es gibt wenig Gefühl, wenig Emotion, wenig Positives.

Reiner Fuellmich
Da können wir entgegenwirken. Das werden wir auch tun.

Katy Pracher-Hilander
Es gibt viele Gruppierungen. Es hat sich jetzt gerade auf Telegram eine Gruppe namens KraftQuellen [https://t.me/Kraft_Quellen] gebildet, die versuchen gegenzusteuern und den Menschen auch Handwerkszeug an die Hand zu geben. Wie kann man sich positiv motivieren. Wie kann man Kraft schöpfen. Was kann man tun.
Es ist ja ein zentrales Instrument der Politik, den Leuten die Selbstkontrolle wegzunehmen. Das haben sie ganz am Anfang schon gemacht. Das ist eines der zentralen Mechanismen, mit denen sie arbeiten. Den Menschen eben durch diesen Hick-Hack jede Möglichkeit der Selbstkontrolle zu nehmen. Sie haben nicht mehr die Möglichkeit, ihr Leben zu kontrollieren, deswegen geht es ja auch alle 14 Tage immer hin und her, Lockdown ja, Lockdown nein, damit man kein Leben planen kann. Damit man komplett knickt. Und ich habe schon ganz am Anfang gesagt, früher oder später werden die Kinder mit an Bord genommen werden, um dann auch noch quasi die Letzten über die Eltern zu knicken. Das war ganz klar vorhersehbar, das hat mich überhaupt nicht überrascht. Das war ganz ganz klar. Und ich frage mich nur, was sie sich noch einfallen lassen würden. Ich habe schon vor Monaten gesagt, es wird dann
so kommen, dass die Supermärkte schließen oder der Handel schließt, das ist der nächste Schritt. Wir sind schon dort. Ist schon auf dem Tisch. Es ist eigentlich nicht schwierig vorauszusehen und vorauszusagen, was als nächstes passieren wird. Wenn man ein bisschen mitdenkt und sich ein bisschen auch die Chronologie anschaut, dann ist das relativ gut ersichtlich.

Viviane Fischer
Es ist auch interessant, dass immer neue Probleme entstehen. Gestern war in Berlin eine Demo von Speditionsunternehmen und Bauern. An der bäuerlichen Front braut sich etwas zusammen, denn es gibt da neue Insektenvernichtungs-Gesetze. Man darf jetzt bestimmte Insekten nicht mehr vernichten, zum Beispiel den Borkenkäfer oder Schnaken. Die Konzentrationsbestrebungen in der Landwirtschaft werden auch dadurch befördert, dass die Landwirte jetzt einen breiteren natürlichen Streifen von zehn Meter um sein Feld ziehen müssen. Das kann natürlich ein Großbauer tun, denn bei seinem Riesenfeld gibt es kein Problem, zehn Meter preis zu geben. Aberder kleine Bauer kann es nicht und der verliert dann seine Existenzgrundlage. Die Bauern hatten sich zusammengetan mit den Speditionsunternehmern. Die sagen auch, im Prinzip stehen sie kurz vor dem Exitus, weil sie im Moment auch weniger
Umsatz machen können. Es kam der Hinweis, „wir fahren das Essen, das dann bei euch auf dem Tisch ist“. Das könnte ein Hinweis auf künftige Engpässe sein. Da
kann man sich schon einiges vorstellen.

Reiner Fuellmich
Aber lassen Sie uns trotzdem nicht verzweifeln, denn das ist ja genau das Ziel, das die verfolgen. Wir sehen das und wenn man was sieht, dann kann man handeln.
Wenn man was nicht sieht, dann macht man meistens Fehler.

Viviane Fischer
Ich möchte noch eine Sache sagen. Ich fühle mich an einen Film erinnert. Es gibt eine Szene, da geht es um die Wichtigkeit des des zweiten Followers. Man sieht ein
Rockkonzert, die Leute hängen da herum, und dann tanzt ein etwas fülliger Typ vor sich hin und wirkt ein bisschen seltsam. Dann gucken alle hin, der Freak tanzt ein
bisschen albern, aber dann gesellt sich ein Zweiter dazu. Das hat dann schon einen Effekt, man denkt, so ganz crazy kann der erste nicht sein, wenn da noch ein zweiter
dazu kommt. Dann kommt der Dritte dazu und plötzlich ist es eine Crowd und die Party beginnt. Irgendwann stehen sie alle auf und die ganze Wiese tanzt.
Ich sehe jetzt im Moment, dass wir in einer ganz kritischen Phase sind. Jetzt kommt der Frühling. Die Menschen wollen raus. Draußen ist es ja schon frühlingshaft. Viele
wollen sich nicht länger in dieser Trostlosigkeit festhalten lassen. Ich glaube, das ist jetzt wirklich so ein Knackpunkt. Viele spüren auch dieses politische Oster-Debakel,
wie immer sie das jetzt zu deuten versuchen. Wenn die Leute sich darauf besinnen, was eigentlich das Leben eigentlich ist, dann sehen die anderen ganz schön alt aus.

Katy Pracher-Hilander
Es reichte ja für den Beginn. Man muss ja nicht einmal jemanden bekehren. Es reicht schon, Zweifel zu säen. [Reiner Fuellmich: Damit die Fragen gestellt werden.] Ja
genau, das heißt, man muss überhaupt nicht gleich 100 Prozent der Gedanken umkehren, sondern einfach ein bisschen Zweifel säen. So dass jeder für sich in
einem stillen Augenblick doch einmal alternativ Informationen sucht oder sich etwas anhört. Und dann vielleicht mal den Corona-Ausschuss schaut, was vorher tabu war,
denn da sind dann ja nur Verschwörungstheoretiker. Aber da ein bisschen Interesse wecken. Ich denke, wenn man das schafft, dann sind wir in die positive Richtung
unterwegs, dann wird das hoffentlich auch ein wenig zum Selbstrenner.

Reiner Fuellmich
Sie kennen vielleicht auch diese Karikatur mit dem Brett, das über einem Abgrund liegt. Auf der einen Seite, über dem Abgrund, steht ein hitlermäßiger Mensch, der den rechten Arm hoch reisst und sagt “Ihr werdet euch impfen lassen. Wir werden euch impfen und wenn nicht, dann gibt es Sanktionen”. Und auf der anderen Seite des Brettes, über dem festen Boden, stehen 20 Leute. Der Erste dreht sich um und sagt “I do not consent”, “Ich mache nicht mit”. Jeder kann erkennen, wenn die alle vom Brett runtergehen würden, stürzt der Mann ab.

Katy Pracher-Hilander
Genau das ist es. Wenn die Leute erkennen, wo der Hebel eigentlich ist, den wir seit zwölf Monaten in der Hand halten. Das ist ja das Perverse daran. Genauso ist es.
Und wenn das einmal anfängt zu sickern, dann hat die andere Seite echt ein Problem und zwar Ratzfatz. Dann haben sie über Nacht ein Problem. Und dann kann ich sagen, dass sie sich echt auf den Mond begeben müssen, denn dann wird es ungut auf der Erde für diese Menschen.

Reiner Fuellmich
In der nächsten Woche kommen wir zur gewohnten Stunde. Dann wollen wir auch ein bisschen Mut machen. Vielleicht können wir auch Frau Pracher-Hilander noch mal gewinnen, die etwas darüber erzählen kann, wie man Angstzustände überwinden kann. Denn genau das ist es ja, was uns festhält, das ist alles, was uns festhält. Wir sehen die Realität nicht mehr. Wir sehen nur noch die Illusion, die uns vorgespielt wird.

Katy Pracher-Hilander
Wir müssen einfach wieder versuchen, den Geist wieder von diesem Schleier zu befreien. Wieder das Licht zu zeigen und die Menschen wieder befähigen, Herr über ihre eigenen Sinne zu werden.

Reiner Fuellmich
Neulich waren wir auf der Demo in Kassel. Da waren nur normale Leute. Wir sind ja alle normale Leute, Viviane ist ein normaler Mensch, ich bin ein normaler Menschen.
Wir sind eigentlich alle normale Leute und es ist wichtig, dass das klar wird. Wir sind alle völlig normale Leute sind, da muss keiner bärenstark sein. Aber wenn wir uns
nur zusammenschließen, dann können wir das ganze Ding zum Kippen bringen und das werden wir machen.

Katy Pracher-Hilander
Bin ich dabei. Das unterstütze ich.

Viviane Fischer
Ich möchte noch kurz das Projekt der Banner-Flieger vorstellen. Das haben viele bestimmt schon mitbekommen. Es gibt Flugzeuge, die jetzt herumfliegen und auf einem Banner Werbung für den Corona-Ausschuss machen. Wir kriegen dadurch immer mehr Zugriffe auf der Seite, was uns sehr freut. Wir sind jetzt dabei, die Seite noch mal ein bisschen zugänglicher zu machen, auch mit kürzeren Videos, für Leute, die als Einsteiger kommen. Jedenfalls, ich finde, die Banner-Flieger sind ein ganz tolles Projekt. Wer da auch unterstützten möchte, kann es gerne tun. Ich weiß nicht ganz genau, wo die zu finden sind. Wir können es immer auf dem Kanal posten. Diese sinnvolle Aktion trägt unsere Diskussion in die Realwelt hinaus. Wir würden gern auch mit Ihnen in Kontakt bleiben.

Katy Pracher-Hilander
Ja, wirklich sehr gerne. Es freut mich übrigens, dass ich heute dabei sein durfte. Mich hat ein Mitarbeiter von Ihnen kontaktiert und gesagt, bevor wir den Pfarrer kontaktieren, kontaktieren wir noch mal eine Sozialpsychologin, denn dann ist schon Ende Gelände. Wenn das auch nicht fruchtet, wäre es schlecht. So hoffe ich doch, dass wir uns alle den Pfarrer sparen, oder?

Reiner Fuellmich
Es wird gar nicht anders gehen. Die Kirchen, die haben alle sowas von versagt. Das haben sie schon mal und dieses war die zweite Chance. Im Dritten Reich haben sie
völlig versagt und hier schon wieder. Das war die letzte Chance, eine weitere wird es nicht mehr geben.

Katy Pracher-Hilander
Von mir kriegen sie keine mehr. No go. Wir nehmen das selbst in die Hand, sonst wird das nichts.

Reiner Fuellmich
Anders geht das nicht. Also wir verbleiben so. Wir machen etwas mit der Gruppe von Menschen, das sind Wissenschaftler wie Sie, die evidenzbasiert erklären können, wie man aus dieser Angst heraus kommt. Und wie man sich damit wieder den Freiraum verschafft, den man braucht, um handeln zu können.

Katy Pracher-Hilander
Perfekt, wunderbar. Freue mich auf die Runde.

Viviane Fischer
Wir sind wieder am Ende einer sehr intensiven Sitzung. Was da schon wieder heraus gekommen ist. Wir bedanken uns bei allen fürs Zuschauen. Wir machen noch einmal den Spendenaufruf für OvalMedia, die uns technisch unterstützen, und auch für uns, für weitere Projekte, die wir auch in Kürze bekanntgeben werden.

Reiner Fuellmich
Wir blenden noch mal die Bannerflieger ein.

Viviane Fischer
Wir schicken über den Telegram-Kanal noch mal den Link zu den Banner-Fliegern, weil das ein tolles Projekt ist. Wir wünschen Ihnen trotz allem einen ersprießlichen Tag und ein schönes Wochenende. Wir sehen wir uns nächste Woche wieder. Bis dahin, vielen Dank.


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